Videos zur Friedlichen Revolution


Die Kinder der Friedlichen Revolution

Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Der Kinder der Bürgerrechtler sind heute so alt wie ihre Eltern damals. Führen sie deren Lebenswerk fort oder sind sie eher unpolitisch? Nadja Klier erzählt von den Folgen der Zwangsausbürgerung ihrer Familie. Und Daniel Böttger erinnert sich an die Zeit, als der Vater im Gefängnis war. Wie haben sie die dramatische Zeit des Umsturzes in der DDR erlebt?

mdr.de, 14.11.2019

"Wir sind das Volk" - Worte, die Geschichte schrieben

Am 7. Oktober 1989 wurde in Berlin in Anwesenheit zahlreicher internationaler Gäste der 40. Geburtstag der DDR gefeiert. Doch auf den Straßen brodelte es. Das Ende des SED-Staates war bereits eingeläutet

mdr.de, 7.10.2019

Friedliche Revolutionäre - Widerstand in der DDR

Stück für Stück wuchs die Opposition in den 80ern in der DDR. Anfang des Jahrzehnts begannen sich vor allem junge Menschen in den Kirchen zu sammeln. Dort wurde über Dinge gesprochen, die sonst tabu waren

mdr.de, 6.10.2019

Christoph Kuhn

Glaubwürdig: Christoph Kuhn

Im Oktober 1989 hat Christoph Kuhn das Geschehen an der Georgenkirche in Halle mit zwei Kameras fotografiert. Ab dem 10. Oktober sammelten sich dort die Menschen und forderten die Freilassung der bei Demos Inhaftierten

mdr.de, 5.10.2019

Diskussion in der Friedrich-Ebert-Stiftung

"Wir sind das Volk!"

Vor 30 Jahren gingen in der DDR die Menschen auf die Straße und forderten mutig Reformen ein. Wahl- und Meinungsfreiheit waren Ziele. Was wird daraus heute gemacht, was können wir Progressiven von 1989 lernen? Darüber wurde in der FES diskutiert!

bei facebook, 18.1.2019

Innenansichten

Unveröffentlichte Videointerviews aus der Zeit des demokratischen Umbruchs der DDR

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 5.11.2012

Gefühle bei der Besetzung der Stasi-Zentrale 1989

Ansgar Müller gehörte zu den 30 Personen, die bei der Besetzung der Stasizentrale in Leipzig am 4. Dezember 1989 erstes Aktenmaterial in der Runden Ecke sicherten. Er beschreibt seine „irrealen“ Gefühle dabei

archiv-buergerbewegung.de

Stasi gegen das Recht auf Stimmauszählung im Wahllokal 1989

Bei der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 ist es oppositionellen Gruppen erstmals gelungen nachzuweisen, dass die ohnehin undemokratischen Wahlen auch noch gefälscht sind. Helmut Nitsche war Mitglied in einer dieser Gruppen (AG „Friedensdienst“). Er erzählt, wie er von zwei Staatssicherheitsleuten massiv daran gehindert wurde, zur Stimmenauszählung in seinem Wahllokal zu gehen

archiv-buergerbewegung.de

Am 40. Jahrestag der DDR - Opposition eingesperrt in Pferdeställe

Am 7. Oktober 1989 feierte die SED den 40. Jahrestag der Gründung der DDR. In vielen Städten fanden mehr oder weniger spontane Demonstrationen statt. In Leipzig wurden Teile der Innenstadt eingekesselt und die Menschen verhaftet. Frank Schumaier kam mit einigen Freunden aus Naumburg nach Leipzig. Sie wurden auf dem Nikolaikirchhof festgenommen. Im Polizeigewahrsam in der Dimitroffstraße begannen die ersten Übergriffe der Polizei. Über 200 Menschen internierte man in Pferdeställen auf dem Ausstellungsgelände der Landwirtschaftsmesse (agra) in Markkleeber

archiv-buergerbewegung.de

Protest mit roter Farbe

In der Nacht vom 4. auf den 5.2.1988 haben Jürgen Tallig und drei weitere Freunde mit roter Farbe Forderungen nach mehr Demokratie in den Fußgängertunnel am Leipziger Leuschnerplatz geschrieben. Sie protestierten damit gegen die Inhaftierung der Gegendemonstranten auf der Luxemburg / Liebknecht-Demonstration in Berlin. Doch schon 5.30 Uhr wurde der Tunnel von der Polizei gesperrt und die Staatssicherheit nahm ihre Ermittlungen auf. Zwei Tage später tauchte in der Stadt eine „Stellungnahme“ auf, die Inhalt und Anliegen der Protestlosungen im Fußgängertunnel beschrieb. Jürgen Tallig wird am 15.2.1988 beim Verteilen der Blätter festgenommen. Etwa 3 Monate später wird er zu einer Geldstrafe verurteilt. 
Infolge der Solidarität der kirchlichen Basisgruppen mit Jürgen Tallig kam es im Sommer 1988 zu Verwerfungen mit der ev. Kirche.

archiv-buergerbewegung.de

Auszug der Oppositionsgruppen aus der Leipziger Nikolaikirche aus Anlass des Friedensgebetes am 27.06.1988

Es ist das letzte Friedensgebet vor der Sommerpause gewesen. Zum Schluss wurde eine Kollekte zur Finanzierung der Strafgelder gesammelt, die Jürgen Tallig zahlen sollte, da er Losungen an der Fußgängerunterführung am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz angebracht hatte (s. Jürgen Tallig). Es kamen über 1000 Mark zusammen. Der anwesende Superintendentenstellvertreter, Pf. Wugk, distanzierte sich noch während des Friedensgebetes von dieser „konkreten Fürbitte“, da sie eine „illegale“ Sammlung sei. Knapp zwei Monate später, kurz vor Wiederaufnahme der Friedensgebete, wurde Pf. Wonneberger in einem Brief von Superintendent Magirius die Organisation der Friedensgebete entzogen

archiv-buergerbewegung.de

Solidarnosc und Charta 77: Vorbilder für Jugend in der DDR

In der Meißner Straße, in dem vom Zerfall geprägten Stadtteil im Leipziger Osten, befand sich Ende der 1980er Jahre ein „Widerstandsnest“. Bernd Oehler lebte und agierte dort mit verschiedenen oppositionellen Jugendlichen. Er geht kurz auf ihr Selbstverständnis ein und erzählt von der Vorbildwirkung von Solidarnosc sowie der Charta 77 . Daraus ergab sich die Notwendigkeit die kirchlichen Schutzräume zu verlassen

archiv-buergerbewegung.de

Ulrike Poppe: Verdienste und Probleme des Runden Tisches

Die damalige Bürgerrechtlerin und DDR-Oppositionelle Ulrike Poppe über das Instrument des zentralen Runden Tisches, das erstmals in der DDR Politik transparent gemacht habe.

www.youtube.com, 20.9.2011

Vorstellungen von einem demokratischen Geheimdienst

www.youtube.com

Die damalige Bürgerrechtlerin und DDR-Oppositionelle Ulrike Poppe über die Atmosphäre hinter den Kulissen der Alexanderplatz-Demonstration am 4. November 1989.

Die Polizei kapituliert vor der Geschlossenheit der Passanten

Nach dem massiven Polizeieinsatz am 7. Oktober 1989, dem 40. Jahrestag der DDR, in mehreren Städten der DDR, drohte für den Montag dem 9. Oktober die Eskalation der staatlichen Gewalt, wenn sich wieder Menschen zur Montagsdemonstration zusammenschließen. Die öffentlichen Verlautbarungen sparten nicht Drohungen in dieser Richtung. Menschen aus verschiedenen Oppositionsgruppen verfassten daraufhin ein Flugblatt zur Gewaltlosigkeit, dass am Nachmittag des 9. Oktober in der Leipziger Innenstadt verteilt wurde. Gisela Kallenbach wird dabei von der Polizei festgehalten. Sie erzählt, wie schon in dieser Situation die Polizei vor der Geschlossenheit der Passanten kapitulierte

archiv-buergerbewegung.de

Demonstration zu Erinnerung und Mahnung an das Massaker in China auf dem Tien-An-Men-Platz 1989

Auf dem Abschlussgottesdienst des Kirchentages am 9.7.1989 im Leipziger Scheibenholz demonstrierten kirchliche Basisgruppen des Stattkirchentags in Erinnerung und Mahnung der chinesischen Ereignisse auf dem  Tien-An-Men-Platz für Demokratie in der DDR. Spontan entwickelte sich ein Demonstrationszug von über hundert Menschen, der versuchte in die Innenstadt zu kommen. Aus einer haltenden Straßenbahn heraus sprangen plötzlich Leute und haben dem Zug das Plakat entrissen. Daraufhin wurde die Weiterfahrt der Bahn verhindert

archiv-buergerbewegung.de

NDR-Doku-Drama "Sturm auf die Stasi"

Selbst beim Untergang führte die Stasi Regie

tagesschau.de, 30.9.2010

Aufbruch 89 - Dresden

Zeitdokument über die Ereignisse in Dresden im Herbst 1989, die am 4. Oktober mit der Durchfahrt der Flüchtlingszüge aus Prag und den damit verbundenen Ausschreitungen ihren Anfang nahmen. Zu Wort kommen der Superintendent des Kirchenbezirks Dresden-Mitte und der Kaplan der katholischen Kathedrale, die Schlichtungsversuche und die Bildung der "Gruppe der 20" schildern, ein Arzt, der die Verletzungen der Polizisten und Demonstranten beschreibt, junge Demonstranten, die festgenommen wurden, ein Elternpaar, dessen Sohn verschwunden war, der Generalsekretär der FDJ Dresden, eine Umweltaktivistin, und ein Erstunterzeichner von "Aufbruch 89 - Neues Forum". Das "Kyrie Eleison" (Herr, erbarme Dich) bildet das musikalische Leitmotiv des Films. 

 

© www.wir-waren-so-frei.de


© harzgraf, www.youtube.com

Ein Rückblick auf die entscheidenden Tage der Friedlichen Revolution im Oktober 1989 in der DDR am Beispiel der Städte Berlin, Dresden, Plauen, Karl-Marx-Stadt und Leipzig. Der Film des Bürgerkomitee 15. Januar e.V. zeigt, wie in 1989 der Bürgermut wuchs und welche Faktoren beim Zusammenbruch des SED-Regimes ausschlaggebend waren. Bürgerrechtler, Ausreisewillige und frustriertes Bürgertum, überforderte Staatsführung, der Perestroika-Motor Gorbatschow und eine am Ende zum Teil ihre brutalen Befehle verweigernde Polizei spielten dabei eine große Rolle. Nicht zu vergessen ist auch der generelle Frust, der nach den Fälschungen der Kommunalwahl im Mai 1989 wuchs und das schützende Dach von Kirchen, wie der Nikolai-Kirche in Leipzig, die engagierten und verfolgten Bürgern Freiraum und Zuflucht bot - und einer der wichtigsten 'Anstifter' der Friedlichen Revolution war. Von hier ging die maßgebliche Parole "Keine Gewalt!" aus. Der Film hatte am 7. und 8. Oktober 2014 in der Gethsemanekirche Berlin, bei einem Festakt in Plauen und in der Gedenkstätte Bautzener Straße in Dresden Premiere. Mehr zum Programm unter www.entscheidung89.de

holger kulick, www.youtube.com, 8.10.2014


© WebmissSvenja, www.youtube.com, 28.12.2009


© musikaffee, youtube.com


© Frank15859Storkow, www.youtube.com


Rainer Eppelmann:

„Unser Weg der Selbstbefreiung von der Diktatur in die Demokratie – eine Herausforderung für uns alle im vereinten Deutschland“

© Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V., www.youtube.com


© cdutv, www.youtube.com


© Jenapolis, youtube.com


© Jenapolis, youtube.com


© Jenapolis, youtube.com


Teil 3

© Jenapolis, youtube.com


Teil 4

© Jenapolis, youtube.com


Teil 5

© Jenapolis, youtube.com


Teil 6

© Jenapolis, youtube.com


Veröffentlicht am 06.11.2014

Der Fall der Berliner Mauer ist das Symbol für die Umbrüche, die 1989 das Ende der DDR einleiteten und die Landkarte Europas nachhaltig veränderten. Wie konnte die Opposition in der DDR innerhalb weniger Wochen im Herbst 1989 eine solche Kraft entfalten? Welchen Einfluss hatte sie auf die Politik und Gesellschaft im vereinten Deutschland? Und wie gehen wir nach 25 Jahren mit dem »Erbe« der Geschichte der DDR um?

Über diese Fragen diskutierten Marianne Birthler, ehemalige Beauftragte für die Stasiunterlagen, mit dem Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk im Hotel Adlon bei »History@Debate«, dem Webtalk von Gerda Henkel Stiftung und Körber-Stiftung. Das Gespräch wurde von Birgit Wentzien, der Chefredakteurin des Deutschlandfunks moderiert und bildete die Abschlussveransaltung der Initiative »25 Jahre Mauerfall. Blick zurück. Blick nach vorn« der Anrainer des Pariser Platzes in Berlin.

© Koerberstiftung, www.youtube.com