Videos zu Kirche und Friedliche Revolution


Die Bedeutung der Friedensgebete für die Massendemonstrationen 1989

Matthias Sengewald reflektiert die Bedeutung der Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche für die Massendemonstrationen im Herbst 1989. Das damit vermittelte christliche Menschenbild hatte für ihn einen wichtigen Einfluss auf die weitgehend friedlichen Ereignisse und den Umgang mit den „Tätern“. Diese sollten schließlich mit ehrlicher Arbeit ihr Geld verdienen, wie es die Demonstranten forderten („Stasi in die Volkswirtschaft“) und nicht per se ins Gefängnis

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Klaus Tiller: Organisation der Montagsgebete

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Christoph Dieckmann: Rolle der Kirche für die DDR-Opposition (2.02 Min.)

Der Theologe und Journalist Christoph Dieckmann über das "Schutzdach", das die Kirche in der DDR den Oppositionellen bot. Nach 1989 verloren die Gotteshäuser diese besondere Funktion, sodass es zwangsläufig zu einer Entpolitisierung der Kirche kam

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Matthias Sengewald: Friedensdekaden in der DDR

Matthias Sengewald arbeitete seit Anfang der 80er Jahre als Jugendwart für die evangelische Kirche erst in Leipzig und später in Erfurt. Ab 1984 organisierte er die jährlich stattfindenden Ökumenischen Friedensdekaden in der DDR. Sengewald erklärt, was die Friedensdekaden waren und welche Bedeutung diese Arbeit für ihn hatte

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Klaus Tiller: Organisation der Montagsgebete

Die friedliche Revolution begann in Geisa mit Montagsgebeten. Sozialarbeiter Klaus Tiller war für die Organisation zuständig. Er war sich der Konsequenzen bewusst, die ihm von Seiten der DDR-Behörden hätte drohen können

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Stephan Hilsberg: Die Kirche muss bei den Menschen sein

Stephan Hilsbergs Vater war Pfarrer in der DDR. Zwar revoltierte der Vater nicht offen gegen den Staat, er half jedoch verfolgten Menschen und organisierte progressive Gottesdienste

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Hans-Jürgen Sievers: Kirche als Freiraum

Hans-Jürgen Sievers arbeitete ab 1974 als evangelischer Pfarrer in Leipzig und kümmerte sich dort um die Jugendarbeit. Er berichtet, wie er jungen Leuten ermöglichen wollte, jenseits der ideologischen Vorgaben des DDR-Staates zu leben. In den 80er Jahren stellte er die Räume seiner Gemeinde auch zunehmend oppositionellen Gruppen zur Verfügung

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© Bundesregierung, www.youtube.com

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© Evangelische Kirche in Deutschland, www.youtube.com

Die Macht der Ohnmächtigen kann etwas bewirken. Die Gewaltlosigkeit, die von Jesus Christus ausgeht, kann wirklich Berge versetzen: Erinnerungen des 2014 verstorbenen Pfarrers Christian Führer. Er war zur Wendezeit Pfarrer an der Nikolaikirche in Leipzig – heute gilt dieser Ort vielen als spiritueller Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution


 © Deutsches Christliches Fernsehen, www.youtube.com


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