Tondokumente zur Stasi-Haft


Das Zuchthaus Brandenburg-Görden

Brandenburg-Görden gehörte mit seinen bis zu 3.500 Insassen zu den vier größten Haftorten in der DDR. Dr. Tobias Wunschik (BStU) hat in seiner Studie "Honeckers Zuchthaus" die Geschichte dieses Gefängnisses von 1949 bis 1989 untersucht. Ihn beschäftigen die Schicksale der Gefangenen sowie die Biografien der Verantwortlichen in der Gefängnisverwaltung und bei der Staatssicherheit. Hier im Podcast erzählen zwei ehemalige politische Häftlinge und ein Gefängnispfarrer von ihren Erfahrungen. Zu Beginn stellt der Autor seine Studie vor

bstu.de, 28.10.2020

Stasi-Akten für ein Datenbankprojekt

Im Rahmen des Forschungsverbundes "Landschaften der Verfolgung" wird erstmals in einem Datenprojekt eine quantitative und qualitative Bestandsaufnahme zur politischen Haft in der DDR erstellt. Dr. Michael Schäbitz leitet das Datenprojekt, das als eine zentrale Quelle einen Karteidatensatz der Stasi nutzt

bstu.de, 10.06.2020

Behandlung von Staatsfeinden

Das Haftkrankenhaus der Stasi

In Berlin betrieb die Stasi ein Haftkrankenhaus, in dem beispielsweise Menschen behandelt wurden, die auf ihrer Flucht aus der DDR angeschossen wurden. Ex-Häftlinge berichten heute von sexuellen Übergriffen und Verhören am Krankenbett. Für eine wissenschaftliche Aufarbeitung fehlt bislang das Geld

deutschlandfunk.de, 06.11.2019

Stasi-Haftkrankenhaus

Eingeliefert, ausgeliefert

Bis zum Mauerfall vor 30 Jahren versuchten etliche Menschen von Ost nach West zu fliehen. Wer dabei von DDR-Grenzern abgefangen und verletzt wurde, landete im Stasi-Haftkrankenhaus in Berlin-Hohenschönhausen. Dort arbeiteten Ärzte und Vernehmer Hand in Hand

deutschlandfunk.de, 12.08.2019

Politische Häftlinge in der DDR - Arbeit unter Zwang

Die Arbeit von politischen Häftlingen war in der DDR ein Wirtschaftsfaktor: Studien haben ergeben: Profitiert haben von der Häftlingsarbeit Betriebe in West und Ost und zwar aus allen Branchen

br.de, 22.07.2019

Medizin hinter Gittern. Das Stasi-Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen

Erkrankungen von Häftlingen waren für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) eine unerwünschte Störung seiner Ermittlungstätigkeit. Das sogenannte Haftkrankenhaus auf dem Gelände der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen hatte daher die vorrangige Aufgabe, erkrankte Gefangene wieder prozesstauglich zu machen. Wer waren die Inhaftierten, wer die Mediziner und Pfleger, die dort im Auftrag des MfS tätig waren?

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 28.11.2011

Von Zwängen und Spielräumen in der SED-Diktatur (1:57:08)

Die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ / DDR“ der FU Berlin am 20.-21. Mai 2010 hat, am Beispiel des künftigen Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin, Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, eine Debatte über Zwänge und Spielräume von Wissenschaftlern in der DDR ausgelöst. Nicht zum ersten Mal seit 1990 geht es um Fragen von Anpassung, Mitmachen, Distanz, Verweigerung und Formen widerständigen Verhaltens in der SED-Diktatur und damit um die Bewertung von Biographien im vereinigten Deutschland

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 10.06.2010

Politisch verfolgte Frauen in der SBZ und DDR

Was waren das für Frauen, die vom sowjetischen Geheimdienst in Arbeitslager nach Workuta oder Sibirien verschleppt oder in der SBZ und DDR in Lagern und Gefängnissen inhaftiert wurden? Anlässlich des »Tags der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden« widmete die Bundesstiftung Aufarbeitung eine Gedenkveranstaltung dem Schicksal von Frauen, die wegen ihres Eintretens für demokratische Rechte und Freiheiten zu Opfern politischer Verfolgung in der SBZ und DDR wurden

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 08.03.2010

Kaltgestellt - Intellektuelle in den Knast

Im Jahr 1957, vier Jahre nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953, werden prominente Kritiker der SED-Herrschaft verhaftet, verurteilt und wegen »konterrevolutionärer Gruppenbildung« inhaftiert. Weil sie sich über alternative Sozialismusmodelle in der DDR Gedanken machten, verschwanden Wolfgang Harich, Gustav Just, Walter Janka, Erich Loest u. a. für Jahre in den Gefängnissen der DDR. 50 Jahre später soll an diesen Willkürakt erinnert und über die Ursachen sowie die Folgen des Geschehens für den Einzelnen und für die Entwicklung einer oppositionellen Bewegung in der DDR diskutiert werden

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 14.06.2007


Interview, 30.1.05, Radio LoRa 94.7, Nach einer missglückten Flucht saß die Interviewpartnerin im Gefängnis der DDR. Das folgende Interview zum anhören von knapp einer Stunde ist ein beeindruckendes Tondokument.

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Interview.mp3
MP3 Audio Datei 40.1 MB

Kurzer Prozess - Eine Seefahrt in den Stasi-Knast

zur Zeit nicht verfügbar

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 09.08.2012

Zum Anhören

Ein Tag zählt wie ein Jahr. Die Frauen von Hoheneck

zur Zeit nicht verfügbar

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 08.03.2011