Artikel zur Stasi-Haft in der DDR


Behandlung von Staatsfeinden

Das Haftkrankenhaus der Stasi

In Berlin betrieb die Stasi ein Haftkrankenhaus, in dem beispielsweise Menschen behandelt wurden, die auf ihrer Flucht aus der DDR angeschossen wurden. Ex-Häftlinge berichten heute von sexuellen Übergriffen und Verhören am Krankenbett. Für eine wissenschaftliche Aufarbeitung fehlt bislang das Geld

deutschlandfunk.de, 6.11.2019

Von IM "Eva" geködert: 13 Monate im Stasi-Gefängnis

Mit VIDEOS

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen war einst die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Stasi. In dem ehemaligen Gefängnis erfahren Besucher heute vom Unrechtssystem der DDR. Richtig verstehen können sie es wohl erst, wenn ihnen jemand davon erzählt, der es selber miterlebt hat

de.euronews.com, 5.11.2019

Gedenkstätte für Knastopfer der DDR

„Dass man sich auch mal was traut“

Konrad Tschäpe von der Gedenkstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“ dokumentiert, was dort in dem Stasi-Knast in Frankfurt (Oder) passiert ist

taz.de, 3.11.2019

Stasi-Haftkrankenhaus

Eingeliefert, ausgeliefert

Bis zum Mauerfall vor 30 Jahren versuchten etliche Menschen von Ost nach West zu fliehen. Wer dabei von DDR-Grenzern abgefangen und verletzt wurde, landete im Stasi-Haftkrankenhaus in Berlin-Hohenschönhausen. Dort arbeiteten Ärzte und Vernehmer Hand in Hand

deutschlandfunk.de, 12.9.2019

HAFT IN DER DDR

Drei Jahre durfte sie ihre Kinder nicht sehen

Folter im Frauengefängnis: Kopf senken und weiterlaufen, befahl der Stasi-Mann. Die Ansagerin Edda Schönherz berichtet als Zeitzeugin über ihre Stasi-Haft

faz.net, 8.10.2018

Isolationshaft in der DDR

Überleben im „Tigerkäfig“

Im Zuchthaus Cottbus saßen neben Bautzen die meisten politischen Gefangenen der DDR ein. Ein spezieller Haftraum zur Disziplinierung von sogenannten „Härtefällen“ ist dort in der heutigen Gedenkstätte wieder der Öffentlichkeit zugänglich

deutschlandfunkkultur.de, 24.9.2018

Im Stasi-Gefängnis wie ein Hund herumkommandiert

Jaqueline Phillip versuchte mit 19 Jahren zum ersten Mal mit ihrer Freundin aus der DDR zu flüchten. Jeder hat jeden verraten

faz.net, 3.9.2018

Autor Michael Naue im Cornelia-Funke-Baumhaus Dorsten

Politischer Gefangener erzählt vom Knast-Alltag im Stasi-Staat

Zeitzeuge Michael „Mischa“ Naue wurde in Stasi-Haft gefoltert. Im Interview vor seiner Lesung im Cornelia-Funke-Baumhaus in Dorsten berichtet er, wie er die Welt bereist hat und wie er zum Zen-Buddhismus gekommen ist und warum er die Zeit in Gefangenschaft trotzdem nicht missen möchte

dorstenerzeitung.de, 8.6.2018

Als Punk mit lauter Mördern im DDR-Knast

Klaus-Steffen Drenger war in den 80er Jahren Punk in Magdeburg. Die Liedtexte seiner Band brachten ihm damals fast drei Jahre Gefängnis ein. Im MAZ-Interview blickt er zurück auf die Zeit in der Strafanstalt Brandenburg-Görden

maz-online.de, 24.4.2018

Ehemaliger Stasi-Häftling

«Ich hatte Angst, dass sie mir die Zähne rauskloppen»

Jürgen Eggert war im Stasi-Gefängnis von Rostock eingesperrt. Heute kehrt der 75-Jährige regelmässig an den Ort zurück, wo Angst an der Tagesordnung war

srf.ch, 3.4.2018

Dem Frost ausgeliefert

DDR-Häftlinge im Kältewinter 1978/79

Falk Mrazek landet 1978 nach einem missglückten Fluchtversuch Richtung Westen im DDR-Gefängnis. Während des Katastrophenwinters 1978/79 muss er mit anderen Häftlingen bei Frost und Eis in Bitterfeld schuften. Es sind Tage voller Schmerz. Ein Blick zurück

mdr.de, 15.2.2018

Lesung in Osnabrück

Klopfzeichen zur Kommunikation in DDR-Haft

Aufgrund eines Ausreiseantrages gerät Familie Rutz in das Visier der Staatssicherheit. Bei einer Schweigedemonstration werden die Eltern inhaftiert. In einem Buch hat Heidelore Rutz das dunkelste Jahr ihrer Vergangenheit festgehalten

noz.de, 18.11.2015

Politische Gefangene in der DDR

„Arbeitsscheu“ gleich illegal

Wer keinen Beruf lernte, galt in der DDR als asozial und wurde inhaftiert. Heute kämpfen die Verurteilten um Anerkennung als politisch Verfolgte

taz.de, 20.7.2015

Soldaten, die aufmuckten, landeten in Einzelzellen

Wer in der Nationalen Volksarmee der DDR diente, hatte Angst vor Schwedt. Der Ort in der Uckermark stand für das berüchtigte Militärgefängnis. Wer von dort zurückkam, war ein anderer Mensch

welt.de, 1.6.2015

DDR-Geschichte

Zweierlei Erinnerung an den Stasi-Knast

In dem Dokumentarfilm "Sag mir, wo du stehst" sprechen ehemalige Häftlinge, aber auch ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit über ihre Zeit im Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Nur selten sitzen Opfer und Täter an einem Tisch

deutschlandfunk.de, 19.3.2015

Lange Zeit in DDR-Haft

Zwischen der DDR und der Bundesrepublik öffnen sich die Grenzen - doch für eine junge Frau aus dem Kreis Göppingen bleibt die Gefängnistür in der DDR wegen angeblicher Fluchthilfe vorerst verschlossen

swp.de, 20.12.2014

So wurden die Häftlinge in Bautzen gequält

Die Künstlerin Rengha Rodewill hat die frühere Stasi-Sonderhaftanstalt in Bautzen fotografiert. Ihre schwarz-weißen Aufnahmen vermitteln die nackte Brutalität dieses "Gerechtigkeitskombinats"

Welt Online, 10.9.2013

Der lange Arm von Bautzen

Ehemalige DDR-Gefangene leiden noch Jahrzehnte unter ihren Haft-Erinnerungen

Sie haben Albträume, Depressionen, manche neigen zu unerklärlichen Zornes- und Wutausbrüchen: Über 23 Jahre nach dem Fall der Mauer leiden viele ehemalige Häftlinge des Stasi-Gefängnisses Bautzen II an sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen. Das Befremdliche daran: Bei vielen Ex-Häftlingen treten diese Störungen erst seit wenigen Jahren auf

deutschlandfunk.de, 18.12.2012

Grauen im Stasi-Gefängnis: "Die Menschen draußen hatten keine Ahnung"

Interview mit Karl-Heinz Richter - Die Zeit in Haft und der Neubeginn im Westen

helles-koepfchen.de

Dieter Walter avancierte vom Stasi-Häftling zum Mitarbeiter der Gedenkstätte

Berlin-Hohenschönhausen: Die "Gastfreundschaft" der Stasi

wn.de, 5.11.2012

DDR-Häftling Renate Werwigk

Die Stasi hat mein Leben verschachert

Berliner Kurier, 8.8.2012

Notizen von DDR-Häftlingen

Die stummen Schreie von Hohenschönhausen

einestages.spiegel.de, 11.10.2011

Isolation nach innen und nach außen

André Baganz: Endstation Bautzen II, Mitteldeutscher Verlag

Im Stasi-Gefängnis Bautzen existierte ein spezieller Isolationstrakt und Häftlinge, die dort vollkommen mit sich allein waren. Einer von ihnen: Der Gefängnisausbrecher André Baganz. Seine Autobiografie „Endstation Bautzen II ist nun erschienen

deutschlandfunk.de, 18.4.2011

Was die Stasi in ihrem Folter-U-Boot trieb

Vor 60 Jahren übergab der sowjetische Geheimdienst das Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen an das Ministerium für Staatssicherheit

Welt Online, 11.3.2011

Die Knastmauken bleiben

Das Schicksal von politischen Häftlingen der DDR

Sibylle Plogstedt hat für ihr Buch „Knastmauke“ mehr als 800 frühere DDR-Häftlinge nach ihrem Schicksal befragt hat. Viele von ihnen leiden bis heute an posttraumatischen Störungen und haben Probleme im Alltag. Sie leiden unter Knastmauken – Macken aus der Haftzeit

deutschlandfunk.de, 23.9.2010

Im Stasi-Knast

Gefühle von Ohnmacht

Karl-Heinz Bomberg saß drei Monate in Stasihaft wegen seiner politischen Lieder. Heute behandelt der Arzt viele Opfer der Staatssicherheit psychotherapeutisch in seiner Praxis in Prenzlauer Berg

taz.de, 11.8.2010

Hölle Hoheneck: TV-Doku über das DDR-Frauengefängnis

"Auf Transport gehen" lauteten die drei magischen Worte für die politischen Gefangenen im berüchtigten DDR-Frauengefängnis Hoheneck. Dank Freikauf durch die Bundesrepublik endlich raus aus der "Mörderburg", wie Insassinnen die Haftanstalt im sächsischen Stollberg bezeichneten. In den Siebzigerjahren waren bis zu 40 Prozent der Inhaftierten sogenannte Staatsfeinde: Frauen, die den real existierenden Sozialismus offen kritisierten oder gar die Flucht in den Westen wagten

Welt Online, 13.11.2009

"Ab nach Bautzen"

Der Name der sächsischen Kleinstadt war der Inbegriff des Stasi-Terrors. In das Gefängnis steckte das Regime seine gefürchtetsten Gegner

Welt Online, 15.6.2009

Politische Haft in der DDR - Ein Staat jagt feindlich negative Objekte

Wie viele politische Häftlinge es in der sowjetischen Besatzungszone und später in der Deutschen Demokratischen Republik tatsächlich gab, ist unklar. Die Regierung der DDR leugnete stets ihre Existenz. Experten sprechen heute von bis zu 300.000 Betroffenen

news.de, 20.3.2009

Ein Stasi-Opfer spricht über die Leiden der Haft

Manfred Springer ist ein Opfer der Staatssicherheit. 48 Monate saß er als politischer Häftling in unterschiedlichen Anstalten ein, davon 15 Monate in Isolationshaft. Nach seiner Freilassung – er wurde vom Westen freigekauft – zog er über West-Berlin nach Hamburg. 40 Jahre liegt seine Haftzeit zurück – doch die Angst ist geblieben

Welt Online, 7.11.2008

Der Stasiknast Hohenschönhausen

berlinstreet.de, 12.3.2008

"Was haben Sie mit ihm gemacht?" – Tod in Stasi-Haft

Bundeszentrale für politische Bildung, 17.5.1993