Doping in der DDR


Doping-Opfer im DDR-Leistungssport

„Sie hätten mir beinahe den Fuß abnehmen müssen“

Zum 20-jährigen Bestehen gibt es Zweifel an der Arbeit der Doping-Opfer-Hilfe. Katy Pohl versteht das nicht. Sie leidet schwer unter den Folgen des DDR-Sports

tagesspiegel.de, 25.11.219

Siege für den Sozialismus

Wie das Staatsdoping in der DDR funktionierte

Im Kalten Krieg waren Siege im Sport Staatsangelegenheit. Die DDR setzte dabei auf ein ausgeklügeltes Dopingsystem. Sportler leiden unter den Folgen bis heute, 30 Jahre nach dem Mauerfall

sportschau.de, 11.11.2019

DDR-Doping ist dunkles Kapitel ohne Ende

Im 30. Jahr des Mauerfalls ist ein dunkles Kapitel der DDR-Geschichte noch nicht geschlossen: das Staatsdoping

volksstimme.de, 6.6.2019

Studie

DDR-Dopingopfer häufiger psychisch krank

DDR-Dopingopfer sind häufiger von psychischen und psychosomatischen Krankheiten betroffen als die Normalbevölkerung – das geht aus einer Studie von Forschern aus Mecklenburg-Vorpommern hervor. Dopingopfer hoffen, dass die Studie zur weiteren Aufklärung der DDR-Dopingpraxis helfen kann

deutschlandfunk.de, 17.3.2019

Verein Doping-Opferhilfe (DOH)

Doping in der DDR: Wer sind die Opfer und wer die Täter?

Der Streit um die Doping-Opferhilfe ist auch eine Glaubensfrage. Durch die Wucht haben sich längst Fronten gebildet. Es geht um Schuld und Unschuld

tagesspiegel.de, 11.2.2019

Zwangsdoping in der DDR

Aufarbeitung unerwünscht?

Die Opfer von Zwangsdoping leiden bis heute an den Folgen: Manche Schäden tauchen erst spät auf. Auch die Kinder der Opfer sind angeblich betroffen. Doch Studien, die dies klären könnten, werden nicht genehmigt, Nachfragen nicht beantwortet

deutschlandfunkkultur.de, 2.12.2018

Zwangsdoping in der DDR

Wenn ein Staat das Leben seiner Sportler auf Spiel setzt

Tausende Frauen wurden in der DDR zu einer Karriere als Sportlerin gezwungen. Damit sie auch internationale Wettkämpfe gewinnen, mussten sie Testosteron und Wachstumshormone schlucken. Unter den Folgen des Zwangsdopings leiden heute auch ihre Kinder

deutschlandfunkkultur.de, 25.11.2018

DDR-Dopingopfer

„Wir hatten mehr Angst vor dem Trainer als vor den Elementen“

Eine Studie der Universität Greifswald, einer Klinik in Schwerin und des Doping-Opfer-Hilfevereins untersucht die Langzeitfolgen des DDR-Dopings. Das Zwischenergebnis: Das staatliche Zwangsdoping sei nicht nur Verabreichen von Dopingmitteln gewesen – dahinter habe ein System von psychischer und physischer Gewalt gestanden

deutschlandfunk.de, 25.4.2018

Missbrauch im DDR-Sport

Kaputte Körper, kaputte Seelen

Schläge, Beleidigungen, Demütigungen: Frühere Athleten berichten beim Dopingopfer-Hilfeverein über ihre Leidenszeit im DDR-Sport. Eine Qual, die sie bis heute begleitet

spiegel.de, 25.4.2018

Doping

Vergiftet von der DDR

Sie träumten von Glück und Medaillen, aber in der DDR wurden Tausende Sportler unwissentlich gedopt. Sie leiden bis heute an den Folgen. Nun brechen sie ihr Schweigen

zeit.de, 26.3.2018

Doping in der DDR

„Leistungseugenik einer Diktatur“

Auch heute ist das Staatsdoping in der DDR nicht umfassend aufgearbeitet. Das nahm Ines Geipel, die ehemalige Weltklassesprinterin und heute Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfe-Vereins, in Jena zum Anlass zur Mahnung. Sie kritisiert insbesondere den Umgang des thüringischen Sports und der Stadt Jena mit dem Thema

deutschlandfunk.de, 7.3.2018

Doping

DDR-Dopingopfer sterben früher

DDR-Dopingopfer sind einer neuen Studie zufolge von weit schlimmeren Spätfolgen betroffen als bisher angenommen. Das geht aus dem Zwischenergebnis einer erstmalig groß angelegten empirischen Studie hervor

deutschlandfunk.de, 27.10.2017

DDR-Leistungssport: Die Kehrseite der Medaille

"Ich bin gerade in tagesstationärer Therapie wegen Depressionen. Habe Rückenschmerzen. Mir tun die Hüften weh. Ich glaube nicht, dass das altersentsprechend ist." Manuela Renk ist heute 43 Jahre alt. Zu DDR-Zeiten war sie Leistungssportlerin, galt als eine der talentiertesten Sportgymnastinnen. Wie viele andere Nachwuchssportlerinnen träumte sie von einer erfolgreichen Karriere mit olympischen Medaillen. Nur wenige schafften es. Doch sie zahlten einen hohen Preis

ndr.de, 12.3.2017

Aufarbeitung DDR-Staatsdoping

„Wir werden förmlich überrannt“

Die Aufarbeitung des staatlich gelenkten Dopings in der DDR hat durch das Zweite Dopingopfer-Hilfegesetz in diesem Sommer noch einmal Fahrt aufgenommen. Nach wie vor melden sich neue Betroffene beim Verein Doping-Opfer-Hilfe: „Wir sind mittendrin in der Evaluierung des Schadens“, sagte dessen Vorsitzende Ines Geipel im DLF

deutschlandfunk.de, 18.12.2016

Doping im DDR-Sport

Viele Opfer leiden noch heute

In der DDR war Doping im Spitzensport an der Tagesordnung, oft ohne Wissen der Betroffenen. Viele Sportler leiden bis heute an gesundheitlichen Folgen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat nun Forschungsstipendien bereitgestellt, um das Zwangs-Dopingsystem aufzuarbeiten

deutschlandradiokultur.de, 23.9.2016

Arzneimittel und DDR

Wieder ein Skandal weniger

Die westlichen Pharmaunternehmen zahlten für Tests von Arzneimitteln in Kliniken der DDR zwar geringere Fallpauschalen als in westlichen Ländern, aber diese Differenz entsprach den im innerdeutschen Handel üblichen Abschlägen

faz.net, 29.8.2016

Leistungssport in der DDR

Auch in der Sportgymnastik wurde gedopt

Bislang hieß es, in der DDR habe es nur im Segeln und in der Rhythmischen Sportgymnastik kein Doping gegeben. Doch das ist ein Trugschluss: Die ehemalige rhythmische Sportgymnastin Susann Scheller berichtet von Blutdoping und einem "Potpourri" an Tabletten, die sie nehmen musste

deutschlandfunk.de, 9.4.2016

Sportgymnastinnen in der DDR

Gebrochen, benutzt, vergessen

Sie fühlen sich heute noch zu fett, das Geräusch der Waage können sie nicht mehr ertragen. Mit Psychoterror wurden Sportgymnastinnen in der DDR einst gefügig gemacht – und nicht nur dort

faz.net, 31.3.2016

DDR-Dopingopfer

Der Kampf gegen die Zeit

Mindestens 10.000 Hochleistungssportler müssten es sein, die die DDR wohl planmäßig gedopt hat. Schätzungen zufolge müssten 2000 Betroffene des Zwangsdopings schwere Schäden davongetragen haben. Auf finanzielle Entschädigung warten viele von ihnen bis heute

deutschlandfunk.de, 30.8.2015

DDR-DOPINGOPFER

"Sie nahmen uns die Kindheit"

25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer leiden Ex-Sportler noch unter den Folgen des DDR-Zwangsdopings. Die physischen wie psychischen Probleme sind gravierend. Eine Betroffene erzählt

welt.de, 9.11.2014

DDR-Staatsdoping: Die Opferliste – ein Auszug

Mehr als 200 DDR-Doping-Opfer hat die Bundesrepublik anerkannt. Der Doping-Opfer-Hilfe-Verein zählt 700 – und die Dunkelziffer dürfte noch größer sein. 73 von ihnen führt FAZ.NET in einer Opferliste auf

faz.net, 17.10.2014

Dopingopfer

Die Gräben sind auch nach 25 Jahren noch tief

Auf Initiative der Aufarbeitungsbeauftragten des Landes Brandenburg fand in dieser Woche eine Diskussionsveranstaltung zur derzeitige Situation der Geschädigten durch das DDR-Staatsdoping statt. Erstmals nach 25 Jahren Mauerfall wurde über die Dopingopfer öffentlich im dem Bundesland diskutiert

deutschlandfunk.de, 29.5.2014

Doping in der DDR

„Ein Großteil der Trainer ist immer noch aktiv“

Im deutschen Wintersport sind noch immer Trainer und Funktionäre aktiv, die in der ehemaligen DDR mit der Doping-Philosophie groß geworden sind

deutschlandfunk.de, 23.2.2014

DDR-Doping

Eine bittere blaue Pille

Als Sportler und Trainer erfolgreich, menschlich umstritten: In seiner pünktlich zu den Olympischen Winterspielen erschienen Biografie bereut Ingo Steuer seine Stasi-Mitarbeit. Zu seiner eigenen Dopinggeschichte äußert er sich nur indirekt – und provoziert so Kritik

deutschlandfunk.de, 9.2.2014

Bedrückendes Dokument eines Doping-Missbrauchs

Ex-DDR-Meisterin Marie Kanitz über den Umgang mit Doping-Mitteln in der DDR

„Schatten auf dem Eis“, so lautete eine öffentliche Veranstaltung im Eiskunstlaufzentrum des früheren Sportclub Karl-Marx-Stadt. Veranstalter waren die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung und die Stasi-Unterlagenbehörde in Chemnitz. Thema waren der Einfluss der Staatssicherheit im DDR-Sport und die Dopingproblematik in dieser Sportart

Marie Kanitz im Gespräch mit Herbert Fischer-Solms

deutschlandfunk.de, 6.3.2011


© vanEppstein, www.youtube.com


Steve Barnes, www.youtube.com