Artikel zur SED


Wie die SED das Grundgesetz bekämpfte

Ein Dokument der Spaltung: Ost-Berlin sah im Grundgesetz ein "Diktat der Alliierten", das Deutschland zerreiße. Dabei hatte die Arbeit am eigenen Staat längst begonnen

zeit.de, 21.5.2919

Vor 50 Jahren

Erst die zweite Verfassung der DDR war sozialistisch

1968 bekam die DDR eine neue Verfassung, die zweite seit der Staatsgründung 1949. Mit Werbung und einer Volksabstimmung wollte sich die SED die nötige Zustimmung besorgen. Denn anders als 1949 wurden nun der Sozialismus und die führende Rolle der SED in der Verfassung verankert

deutschlandfunk.de, 9.4.2018

Sozialistische Universitäten

Wie SED und Staatssicherheit in Universitäten hineingewirkt haben

Fast 30 Jahre nach Ende der DDR ist die Haut der Zeitzeugen mitunter sehr dünn, wenn es um die Bewertung der Vergangenheit geht. „Die Leute wollen ihrer Verlogenheit und auch Verlorenheit einen Sinn geben“, so eine ehemalige DDR-Studentin, die ihre Hochschule 1976 wegen kritischer Äußerungen verlassen musste.[*]

deutschlandfunk.de, 29.3.2019

Kirche im Sozialismus

Das "Spitzengespräch" 1978 zwischen SED und Protestanten

Dieses Datum gilt als Dreh- und Angelpunkt des Staat-Kirche-Verhältnisses in der DDR: Am 6. März 1978 trafen sich Erich Honecker und Repräsentanten der Evangelischen Kirche zu einem Spitzengespräch. Welche Auswirkungen hatte es? Wer profitierte? Und wie wirkt es bis heute?

deutschlandfunk.de, 6.3.2018

Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde

Die SED ließ meine Oma und meinen Opa aus ihren Gräbern holen

Hubertus Benner, Ex-Direktor des Landeseinwohneramtes, deckt ein dunkles Geheimnis der Gedenkstätte der Sozialisten auf

bz-berlin.de, 19.2.2018

1968: Die SED und der "Prager Frühling"

Wenzelsplatz in Prag, 21. August 1968: Junge tschechische und slowakische Demonstranten stehen sowjetischen Panzern gegenüber und schreien ihre Wut in die Kanonenrohre. Die Bilder gehen um die Welt und zeigen, wie ausländische Truppen die Idee von einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zerstören. Sie kommen aus der Sowjetunion, Polen, Ungarn und Bulgarien. Auch die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR steht Gewehr bei Fuß, doch zu frisch sind die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg - sie bleibt an der Grenze stehen. Dennoch unterstützt die SED die Intervention im Hintergrund mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln

ndr.de, 4.6.2016

Die Gründung der SED in Mecklenburg-Vorpommern

Admiralspalast Berlin, 22. April 1946: Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl inszenieren ihren historischen Händedruck, der zum Symbol der SED-Herrschaft in der DDR werden sollte. Das Emblem der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands versinnbildlichte die Einheit der Arbeiterbewegung durch den Zusammenschluss ihrer Parteien SPD und KPD. Letztere hatte allerdings die Sowjetische Besatzungsmacht im Rücken und konnte den Fusionsprozess zu ihren Gunsten beeinflussen. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern konnte sie sich einer breiten Unterstützung sicher sein

ndr.de, 4.6.2016

DDR und Judentum

Die durchsichtige Strategie der SED-Führung

Die DDR setzte bis kurz vor ihrem Kollaps auf antiisraelische Kampagnen. Erst unter der Ägide von Parteichef Erich Honecker gab es den Versuch einer Annäherung – aus knallhartem Wirtschaftsinteresse

welt.de, 29.4.2015

Jugendweihe

Wie die SED gegen Kirche und Konfirmation kämpfte

Seit 1955 gab es als Ritual des Bekenntnisses zur DDR und Alternative zur Konfirmation die Jugendweihe. Sie diente als Druckmittel gegen christliche Jugendliche. Die Kirchen hatten das Nachsehen

welt.de, 23.3.2015

SPIEGEL-MANIFEST DER BDKD

Die geheimnisvolle Opposition in der SED

Für Furore sorgte 1978 ein Manifest anonymer DDR-Kritiker aus der Einheitspartei. Nun tauchten neue Akten auf

berliner-zeitung.de, 5.3.2015

Warum die SED 1990 nicht abgeschafft wurde

Im Januar 1990 versuchten die Bürgerkomitees der DDR-Bezirke, die SED zu schwächen. Die alten Kader reagierten mit "neofaschistischen" Provokationen und setzten auf ihre unheimlichen Ressourcen

welt.de, 7.1.2015

Patrick Conley

„Widerspruch oder Protest ist undenkbar“

Wie die SED ihren Machtanspruch gegenüber Journalisten durchsetzte

geschichtswerkstatt-jena.de, 2014

Wie die SED gezielt NS-Mitläufer umwarb

Die SED beschwor stets die "umfassende antifaschistische Umwälzung" - doch unmittelbar nach der Gründung warb die Partei systematisch um NSDAP-Mitglieder. Viele Beitrittskandidaten verschwiegen zudem ihre Vergangenheit

morgenpost.de, 30.12.2014

Jahn: SED nicht verharmlosen

Der Tagesspiegel, 28.2.2012

„Ich war nie direkt von der SED überzeugt“

Ehemaliges Mitglied der DDR-Volkskammer über die Machenschaften der SED

In der Endphase der DDR war sie Fraktionsvorsitzende der SED. Dennoch macht Käthe Niederkirchner (gleichnamige Nichte der Widerstandskämpferin im Dritten Reich) die Partei für alle schlimmen Vorfälle in dem totalitären Staat verantwortlich

Käthe Niederkirchner im Gespräch mit Christoph Heinemann

deutschlandfunk.de, 13.11.2009

Sowohl Massen- als auch Kaderpartei

Andreas Malycha, Peter Jochen Winters: „Die SED“, Beck'sche Reihe

Ab Oktober 1989 musste die SED ohnmächtig mit ansehen, wie ihr die Macht mehr und mehr entglitt. Eine der ersten Forderungen der mündig gewordenen Bürger war konsequenterweise die Änderung der DDR-Verfassung, in der die führende Rolle der SED festgeschrieben war

deutschlandfunk.de, 9.11.2009

„Die SED solidarisierte sich sehr offen mit diesen Massenmördern“

20 Jahre Mauerfall: Der Bürgerrechtler Werner Schulz über die Reaktionen auf das Tian'anmen-Massaker in der DDR

Vor 20 Jahren ließ die chinesische Führung die Studentenproteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens blutig zerschlagen. Das Massaker in Peking habe damals in der DDR zu einer Mobilisierung der Opposition beigetragen, erinnert sich Werner Schulz, Gründungsmitglied des Neuen Forums und heute Europapolitiker der Grünen. Man sei nicht bereit gewesen, sich die „chinesische Lösung“ bieten zu lassen, die aber ständig über den Regimegegnern geschwebt habe. Werner Schulz im Gespräch mit Tobias Armbrüster

deutschlandfunk.de, 4.6.2009

SED und ihre führende Rolle

Die SED war die Staatspartei der DDR und verstand sich als die von allen gesellschaftlichen Kräften anzuerkennende politische Führung im Kampf für den Aufbau des Sozialismus bzw. Kommunismus und um den Frieden. Ebenso sah sie sich als fester und untrennbarer Bestandteil der kommunistischen Weltbewegung

Konrad-Adenauer-Stiftung

Das SED-SPD-Papier

Wie SPD und SED die DDR destabilisierten

Es war eine kleine Sensation: Im August 1987 druckten Zeitungen hüben wie drüben ein von SED- und SPD-Denkern verfasstes Grundsatzpapier. Die SPD konnte Formulierungen zur Diskussionsfreiheit durchdrücken - was Kritiker in der DDR fortan für sich als Recht reklamierten

einestages.spiegel.de, 26.8.2007

Vor 15 Jahren

Erich Honecker und der erzwungene Abtritt

"Wir danken Erich Honecker für sein politisches Wirken und wünschen ihm Gesundheit und Wohlergehen." Mit diesen Worten hat Egon Krenz am 18. Oktober 1989 den Rücktritt Honeckers angenommen. Doch so freiwillig war der Abgang nicht

rp-online.de, 14.10.2004

Die SED gibt sich gesamtdeutsch

Ostberliner Propaganda mit stark nationalen Tönen

zeit.de, 11.2.1966

Dialog im Haus der Einheit

Walter Ulbricht empfängt Karl Marx und Friedrich Engels

Stellen wir uns einmal vor, Marx und Engels würden heute das "Haus der Einheit" in der Lothringer Straße 1 in Ostberlin betreten, und sie würden dort von Walter Ulbricht empfangen. Wie würde ein Gespräch zwischen den drei Männern verlaufen?

zeit.de, 9.3.1962

SED – eine Partei mit Polypenarmen

Wie funktioniert das Zonen-Regime? – Die feineren Methoden des Terrors

zeit.de, 24.11.1961

Die SED und die Sowjetpolitik

zeit.de, 29.6.1950

Unruhige Genossen

Absage an Personenkult untergräbt Parteidisziplin

zeit.de, 10.5.1956

Politische Liquidation

Die SED hat zehn ihrer leitenden Funktionäre entweder aus der Partei ausgeschlossen oder ihrer Funktionen enthoben

zeit.de, 7.9.1950

"Widerstandsbewegung"

Auf der Berliner Parteikonferenz der SED Ende Januar wurde das Stichwort ausgegeben: eine "Widerstandsbewegung" müsse ins Rollen gebracht werden. Nicht etwa Widerstand In der Ostzone, sondern Widerstand gegen den Auf- und Ausbau eines westdeutschen Staates

zeit.de, 17.2.1949