Tondokumente zur Erinnerungsarbeit


"Weißt du noch?" Woran wir uns erinnern

Bei der Veranstaltung „Weißt du noch? – Woran wir uns erinnern“ diskutieren die Historikerin Carola Rudnick und der Zukunftsforscher Karlheinz Steinmüller über den Stand der Erinnerungskultur nach 30 Jahren deutscher Einheit

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 4.11.20

Der Mauerfall im Geschichtsunterricht

Den Mauerfall kennen Jugendliche nur noch aus dem Geschichtsunterricht. Was lernen polnische Schüler über die Wende, was deutsche - und wie kann dieses Bild europäischer werden? Von Merle Hilbk

ardaudiothek.de, 25.1.2020

Erinnerungskultur

Wie bleibt Erinnerung lebendig? Die "Runde Ecke" in Leipzig (4 Min.)

Die Runde Ecke in Leipzig wirkt bedrückend. Leiter Hollitzer steht in der Kritik, die Erinnerung an die SED-Diktatur verstauben zu lassen. Bald soll die Runde Ecke ein Forum für Freiheit und Bürgerrechte werden

mdr.de, 12.11.2019

Jugendliche, DDR und Mauerfall

Jugendliche, die DDR und der Mauerfall - was wissen junge Menschen über die deutsch-deutsche Geschichte? Und was hat es für sie mit heute zu tun? Dieser Frage ist Mariela Milkowa nachgegangen und hat sich mit Schülerinnen und Schülern an der hessisch-thüringischen Grenze getroffen. Geschichte wird dort für sie erlebbar: in einem Podcast-Projekt, in Zeitzeugengesprächen und bei einem Spaziergang auf dem ehemaligen Todestreifen an der Gedenkstätte Point Alpha

ardaudiothek.de, 8.11.2019

Geschichtsunterricht

Warum in Ost-Familien über das Thema DDR oft geschwiegen wird

Manche Jugendliche kennen die DDR aus Erzählungen ihrer Eltern. Aber in vielen Familien ist die Geschichte auch ein Tabuthema. Im DDR-Geschichtsmuseum in Perleberg erleben Schüler hautnah das ostdeutsche Alltagsleben

deutschlandfunk.de, 6.11.2019

Nach der Mauer. Erinnerung und Aufarbeitung nach 1989

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 29.10.2019

Mythos »1989«

Ausgehend von der Frage, inwieweit die deutsche Nachkriegsgeschichte eine mythenfreie Zone bildet, zeichnet die Auftaktvorlesung die dreißigjährige Auseinandersetzung um die Deutungshoheit über den Umbruch von 1989/90 nach. Der Vortrag erörtert die Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Intentionen und rückblickenden Interpretationen der damaligen Protagonisten, und er diskutiert die erinnerungskulturelle Verwandlung des „Wunders von 1989“ in ein folgerichtiges Geschehen

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 28.10.2019

Geschichte(n) erzählen: 10 Jahre Zeitzeugenbuero.de

Das Zeitzeugenportal www.zeitzeugenbuero.de der Bundesstiftung Aufarbeitung besteht seit 10 Jahren und versammelt aktuell über 360 Biografien zu den Jahrzehnten der SED-Diktatur, der deutschen Teilung sowie zum Wiedervereinigungsprozess. Für viele Menschen, die sich mit DDR-Geschichte auseinandersetzen – sei es in der Schule, in außerschulischen Bildungseinrichtungen oder in den Medien – ist das Portal zu einem festen Anlaufpunkt geworden

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 15.8.2019

Das Leben der Vielen. Erinnerung als Filmevent

Filme inszenieren Geschichte, sie bringen uns vergangene Zeiten nahe und deuten sie zugleich. Damit prägen sie unser historisches Gedächtnis. Zahlreiche Kinohits und Fernsehserien wie »Good bye, Lenin!«, »Das Leben der Anderen«, »Bornholmer Straße«, »Gundermann« oder »Weissensee« haben von den letzten Tagen der DDR erzählt und ein Millionenpublikum erreicht. Wie sehr wird unsere kollektive Erinnerung durch diese künstlerischen und kommerziellen Erfolge beeinflusst?

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 7.5.2019

Erinnerung braucht Orte

Anlässlich des Europäischen Tages des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus am 23. August gehen wir der Frage nach, wie heute mit Denkmälern und Erinnerungszeichen, in Gedenkstätten und Museen an die kommunistischen Diktaturen weltweit erinnert wird. Anna Kaminsky stellt exemplarisch einige der Erinnerungsorte vor, die in der soeben erschienenen Publikation dokumentiert sind

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 21.8.2018

Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR

Schüler haben nur wenig historisches Faktenwissen, interessieren sich aber für die deutsche Zeitgeschichte nach 1945. Dies ist der Ausgangspunkt des Sammelbands »Diktatur und Demokratie im Unterricht: Der Fall DDR«, der Impulse für die Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur und deutschen Teilung im Schulunterricht gibt

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 26.9.2017

Datsche, Kneipe, FKK: War die DDR eine „Nischengesellschaft“?

Abschluss der Diskussionsreihe „Erinnerungsort DDR. Alltag. Herrschaft. Gesellschaft“ Die Abschlussveranstaltung der Reihe „Erinnerungsort DDR“ im Jahr 2015 widmete sich am 8. Dezember der Frage, ob sich die SED-Diktatur im Rückblick als „Nischengesellschaft“ charakterisieren lässt. Der von Günter Gaus geprägte Begriff beschreibt den Rückzug ins Private, durch den sich die Bürgerinnen und Bürger in der DDR dem Zugriff von Partei und Staat hätten entziehen können. Ob in der Familie oder im Freundeskreis, im Kleingarten mit Datsche oder am FKK-Strand, beim Briefmarkensammeln oder in der Hausmusik – die Menschen fänden dort ihr „individuelles Glück im Winkel“

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 8.12.2015

Für Freiheit und Demokratie (1:12:35)

In den Jahren 2007 und 2008 lud der Bundespräsident mit der Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Veranstaltungsreihe, die Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Bundesrepublik mit Zeitzeugen von Opposition und Widerstand in der DDR ins Gespräch brachte. Die generationsübergreifenden Diskurse über Themen des frühen Widerstands in der SBZ, kirchliche Opposition bis hin zu unangepassten Jugendlichen der 1980er Jahre in der DDR sind nun in einer Dokumentation zusammengefasst. Aus Anlass des Erscheinens der Publikation beschäftigte sich das Podium mit der Erinnerung an die kommunistische Vergangenheit und mit der Frage, wie die Vermittlung dieses Teils der deutschen Geschichte an die nachwachsenden Generationen erfolgreich gestaltet werden kann

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 26.3.2009

20 Jahre Friedliche Revolution und deutsche Einheit

Wie lässt sich die Erinnerung an die deutsche und europäische Teilung und deren Überwindung lebendig machen? Die »Aufarbeitungskonferenz« richtete sich an alle Vertreter von Initiativen und Institutionen in der Bundesrepublik, die Projekte zu den Jahrestagen der Friedlichen Revolution und deutschen Einheit planen. Adressaten waren Kommunen, Träger politischer Bildungsarbeit, Museen und Gedenkstätten und Vertreter der Kultusministerien. Das Konferenzprogramm beinhaltete u.a. ein Podium »Wende oder Revolution?« sowie Vorträge, die die friedlichen Revolutionen und ihre Akteure in gesamtdeutscher, ostmitteleuropäischer und globaler Perspektive verorteten. Weiterhin wurde ein »Markt der Aufarbeitungsmöglichkeiten« angeboten, der Forum für Gespräche und Vernetzungsmöglichkeiten bot

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 13.3.2008