Tondokumente zur Friedlichen Revolution


Viele Tondokumente. Alphabetisch geordnet

bei: www.chronikderwende.de

Tondokumente von Zeitzeugen

bei www.chronikderwende.de


"Im dritten Stock die Besetzer!"

Am 4. September 1990 drangen mehr als 20 BürgerrechtlerInnen in die Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg ein und besetzten Räume in "Haus 7". Sie hatten Sorge, dass die von ihnen in der Friedlichen Revolution quer durch die DDR gesicherten Stasi-Unterlagen in der deutschen Einheit unter den Tisch fallen würden. In einer Veranstaltung 30 Jahre später erinnerten in ihren Rollen von damals Frank Ebert, Michael Heinisch, Tom Sello, Roland Jahn und Sabine Bergmann-Pohl an die mehrwöchige Besetzung von Mielkes Hauptquartier, unterstützt von dokumentarischen Tönen aus der Zeit

bstu.de, 16.9.2020

Familienumbrüche. Die „lange Wende“ als Generationenkonflikt

Schon frühzeitig wurde der Zusammenbruch des SED-Regimes als ein ungelöster Generationenkonflikt zu fassen versucht, in dem die staatstragende Allianz aus „misstrauischen Patriarchen“ und loyalen Angehörigen der „Aufbau-Generation“ eine Blockade schuf, die ihren Teil dazu beitrug, dass sich nachfolgende Generationen vom „real existierenden Sozialismus“ abwandten. Welche generationellen Profile lassen sich für die Zeit vor 1989 in der DDR-Gesellschaft ausmachen, wie artikulierten sich generationelle Identitäten vor, während und nach dem Umbruch, welche Konflikte wurden dabei offenbar und wie beeinflussten diese wiederum den Transformationsprozess?

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 15.1.2020

MEDIEN360G im Gespräch mit...

Jörg Wagner

Während der Friedlichen Revolution öffneten sich die DDR-Medien. Auch im Rundfunk wurde nun frei berichtet. Wir haben mit dem freien Journalisten Jörg Wagner gesprochen, der seinerzeit das Jugendradio DT64 moderierte

mdr.de, 22.11.2019

MEDIEN360G im Gespräch mit...

Matthias Gehler

Während der Friedlichen Revolution wurden die DDR-Medien zur wichtigsten Plattform für Informations- und Meinungsbildung. Wir sprachen mit Matthias Gehler, 1990 Pressesprecher der ersten frei gewählten Regierung der DDR

mdr.de, 22.11.2019

PODCAST: WIE WAR DAS IM OSTEN? / FRIEDLICHE REVOLUTION

"Wir wollten nicht fliehen. Wir wollten das Land ändern."

Frank Pörner war vorn dabei, als 1989 in Leipzig die Großdemos anfingen. Im Podcast erzählt er, wie heikel und aufregend das war, und was von der Euphorie noch übrig ist

zeit.de, 8.11.2019

30 Jahre Mauerfall im Kabarett

Was vom Ende übrig blieb

Als am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, hatten auch die ostdeutschen Kabarettbühnen diese plötzliche Wende so nicht auf dem Zettel. Ensemblemitglieder der Berliner Distel und der Dresdner Herkuleskeule erzählen davon, wie sie die geschichtsträchtigen Tage damals erlebt haben

deutschlandfunk.de, 6.11.2019

„Ein Ereignis der Befreiung“

Frank Richter war 1989 katholischer Priester in Dresden. Er betete dafür, dass die Revolution friedlich blieb. Mittlerweile ist er kein Geistlicher mehr, sondern SPD-Abgeordneter im sächsischen Landtag. Sein Glaube gebe ihm seelische Stabilität, sagt er. „Politik kostet seelische Stabilität“. Frank Richter, protokolliert von Angelika Schmidt-Biesalski

deutschlandfunk.de, 5.11.2019

Friedliche Revolution 1989

„Geschichte wiederholt sich nicht“

Als ostdeutscher Theologe und SPD-Politiker prägte Richard Schröder die Wendezeit mit. Die Erfahrungen aus dieser Zeit ließen sich nicht eins zu eins auf die Gegenwart übertragen, so Schröder im Dlf. Fest stehe aber: Kirchen sollten keine politisch einseitigen Positionen vertreten

Richard Schröder im Gespräch mit Andreas Main

deutschlandfunk.de, 15.10.2019

Bernd-Lutz und Sascha Lange: „David gegen Goliath

Von der Zögerlichkeit der Macht

Für viele Ostdeutsche ist der 9. Oktober 1989 der entscheidende Tag der Friedlichen Revolution: Zehntausende Menschen zogen damals in Leipzig um den Ring. Als Zeitzeugen erzählen der Kabarettist Bernd-Lutz Lange und sein Sohn Sascha von dieser bangen wie aufregenden Zeit

deutschlandfunk.de, 9.10.2019

Kerze und Gewehr. Die Revolutionen zwischen Friedfertigkeit und Gewalt

Keine Gewalt!« – das war der kraftvolle Ruf der Revolution, als aus den Friedensgebeten Montagsdemonstrationen wurden und mutige Menschen in der DDR den Schritt auf die Straßen wagten. »Keine Gewalt!« war die Forderung an die Staatsmacht und der Anspruch der Demonstrantinnen und Demonstranten an sich selbst. Warum schreckten die militärisch hochgerüsteten kommunistischen Diktaturen im Moment ihrer augenfälligen Existenzkrise fast alle vor dem Einsatz von (militärischer) Gewalt zurück? Wieso blieben die Revolutionärinnen und Revolutionäre von 1989/90 gewaltfrei?

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 3.9.2019

1989. Das Jahr der Revolutionen

Vor 30 Jahren stürzten die Menschen in der DDR und in den Staaten Ostmitteleuropas die kommunistischen Diktaturen. Die Revolutionen von 1989/90 waren epochal, sie veränderten die Welt. Auf das sowjetische Imperium folgten Freiheit und Demokratie. Der Kalte Krieg war Geschichte

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 9.4.2019

Von der Revolte zur Revolution. Wie viel 1968 steckt in 1989?

Die siebte und abschließende Veranstaltung der Reihe »Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest« fragt nach den Zusammenhängen der beiden europäischen Schlüsseljahre. War 1989 eine »nachholende« Revolution, welche »1968« vollendete, oder etwas gänzlich Neues?

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 4.12.2018

„Fürchtet euch nicht“ Glaube im Sozialismus

Die dritte Veranstaltung der Reihe »Erinnerungsort DDR« untersuchte das Spannungsverhältnis zwischen offiziell propagierter Glaubensfreiheit und staatlicher Religionsfeindlichkeit. Diskutiert wurden Fragen wie: Welche Rolle spielten Religion und Kirche in der sozialistischen Gesellschaftsordnung? Was prägte den Alltag der Gläubigen im SED-Staat? Welchen Beitrag leisteten die Kirchen zur Friedlichen Revolution?

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 3.6.2014

Demokratischer Aufbruch

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Abendveranstaltung „Demokratischer Aufbruch. Von der Bürgerbewegung zur Parteiendemokratie in der DDR“ in der Geschäftsstelle der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit einem Grußwort eröffnet. Die Bundeskanzlerin erinnert sich an ihre Zeit beim DA als „von unendlicher Leidenschaft und Spontanität geprägte, sehr intensive Monate und an einen wilden Vereinigungsparteitag“ mit der CDU

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 23.4.2010

»Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/1990«

Die Friedliche Revolution 1988 bis 1990 und die Wiedervereinigung sind einzigartig – ebenso unwahrscheinlich in ihrem Verlauf wie in der Schnelligkeit und Wucht, mit der sie die Richtung der Weltgeschichte änderten. Zwanzig Jahre später unternimmt es Ehrhart Neubert zum ersten Mal, eine Gesamtdarstellung zu schreiben. Als Mithandelnder am Runden Tisch damals und Wissenschaftler heute vermag er das vielschichtige Geschehen nicht nur aus erster Hand zu erzählen, sondern es auch zu deuten und zu strukturieren. So kann er zeigen, wie der eine historische Augenblick möglich wurde, in dem sich die deutsche Revolution von unten entfalten, eine buchstäblich betonierte Herrschaft stürzen und die Weltpolitik verändern konnte

Buchpräsentation

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 10.11.2008


Von Sanften und Friedlichen Revolutionen. Slowaken und Deutsche im Gespräch über 1989 

zur Zeit nicht verfügbar

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 24.11.2014

Wider den Schlaf der Vernunft.

zur Zeit nicht verfügbar

Die DDR-Schriftsteller in der Friedlichen Revolution 1989 - Reihe: "Geist & Macht. Künstler und die Friedliche Revolution 1989"

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 27.10.2014

9. Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte

Podiumsgespräch "Das DDR-Theater in der Friedlichen Revolution 1989" 

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 18.7. - 21.7.2013

zur Zeit nicht verfügbar

Innenansichten

Unveröffentlichte Videointerviews aus der Zeit des demokratischen Umbruchs in der DDR

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 5.11.2012

zur Zeit nicht verfügbar


Revolutionäre der Wende

Andersdenker und Menschenrechtler vor und nach dem Mauerfall vor 20 Jahren

domradio.de, 12.10.2009


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Hörbuch

Als im November 1989 die Mauer fällt, geht für viele Deutsche ein Traum in Erfüllung. Endlich sind die Jahre der Teilung vorbei. Dass BRD und DDR jedoch bereits ein Jahr später wiedervereinigt werden, ahnt niemand. Dieses Hörbuch beschreibt die emotionalsten Monate deutscher Geschichte!

 

audiomedia Verlag

Hrsg.: Prof. Dr. Christoph Kleßmann / Dr. Jens Gieseke
Sprecher: Marina Köhler / Michael Schwarzmaier
1 CD, ca. 60 Min. € 12,90     ISBN 978-3-86804-073-9