Videos zu 30 Jahren Deutsche Einheit


Digitale Erzählsalons

30 Jahre Deutsche Einheit: Deine Geschichte - Unsere Zukunft

 

Wie erlebten (Ost-)Deutsche die Veränderungen nach der Wiedervereinigung? Wie prägt der Umbruch der Wendejahre das Leben noch heute? Und wie kann es im vereinten Deutschland weitergehen? »Deine Geschichte, unsere Zukunft« lädt dazu ein, Erlebnisse und Erfahrungen zu erzählen: ungeschminkt und authentisch – in zwanzig Digitalen Erzählsalons, die in diesem Sommer via YouTube-Live gestreamt werden.

 

Zehn Veranstaltungen widmen sich thematischen Schwerpunkten wie Arbeit, Migration und Demokratie. Zehn weitere Veranstaltungen sind ausgewählten Regionen in den neuen Bundesländern zugeordnet.

Erzähle Deine Geschichte! Höre zu! Gestalte mit!

© Rohnstock Biografien, 18.8.2020, www.youtube.com


30 JAHRE DEUTSCHE EINHEIT

DIE FRIEDLICHE REVOLUTION IN DER DDR UND DAS ZUSAMMENGEHÖRIGKEITSGEFÜHL DER DEUTSCHEN IN OST UND WEST EBNETEN DEN WEG ZUR DEUTSCHEN EINHEIT. ZUM 30. JAHRESTAG ERINNERN DIE POLITIKERGEDENKSTIFTUNGEN DES BUNDES MIT EINEM GEMEINSAMEN VIDEOPROJEKT AN DAS HISTORISCHE EREIGNIS

Das Lebenswerk der Politiker, in deren Namen die Stiftungen errichtet worden sind, steht für Tatkraft und Durchsetzungsfähigkeit auch in schwierigen Zeiten beim Ringen um die Einigung Deutschlands wie auch für dessen steinigen Weg zur Demokratie. Es verweist zudem auf die Gegenwart, in der mühsam erkämpfte demokratische Normen, Institutionen und Verfahren zunehmend herausgefordert werden.

Angesichts heutiger Entwicklungen hat das Leitthema des diesjährigen Festes „Wir – miteinander“ eine zentrale Bedeutung gewonnen: Wir stehen gemeinsam vor der Herausforderung, unsere Demokratie lebendig zu erhalten und weiter zu gestalten.

 

In den Video-Interviews sprechen wir mit

  • der langjährigen Bundesministerin der Justiz Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
  • dem Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit Giovanni di Lorenzo
  • dem früheren Ministerpräsidenten und Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie Jürgen Rüttgers
  • dem Chef des Bundeskanzleramtes im Jahr der Wiedervereinigung und ehemaligen Bundesminister des Innern Rudolf Seiters
  • dem ehemaligen Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse
  • dem Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner

über ihre persönlichen Erinnerungen an die Wiedervereinigung, ihre Wünsche für die Zukunft und die Politiker, an die unsere Stiftungen erinnern.


Einheitsland - Oder doch nicht?

Wende, Mauferfall und Wiedervereinigung sind 30 Jahre her: Warum gibt es noch immer ein Ost und West? Ein Wir und Ihr? Woran liegt das, fragt sich NDR Filmemacherin Birgit Wärnke. Sie geht auf eine persönliche Spurensuche

ndr.de, 28.09.20


© LibMod - Zentrum Lieberale Moderne, www.youtube.com


© videohai02, www.youtube.com


© Tagesschau, www.youtube.com

Wie blicken die Deutschen auf ihr Land, drei Jahrzehnte nach der Deutschen Einheit? Die Mehrheit - 64 Prozent der Bürger - ist zufrieden mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Deutschland funktioniert. 35 Prozent hingegen sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden. Morgen finden in Potsdam die offiziellen Feierlichkeiten statt


© Tagesschau, www.youtube.com

In Potsdam hat die zentrale Feier zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit stattgefunden. Bei einem Festakt würdigten Bundespräsident Steinmeier und der amtierende Bundesratspräsident, der brandenburgische Ministerpräsident Woidke, die Verdienste um die Wiedervereinigung. Steinmeier rief dabei zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Vereinigungsprozess auf. Denn der Umbruch habe die Menschen im Osten ungleich härter getroffen als die im Westen


© Tagesschau, www.youtube.com

Fast genau 30 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik debattiert der Bundestag heute über die Wiedervereinigung. Am 3. Oktober 1990 war der Einigungsvertrag in Kraft getreten - und damit die deutsch-deutsche Teilung beendet worden. Das offizielle Programm zum 30. Jahrestag findet morgen in Potsdam statt. Wegen der Corona-Pandemie ist die Zahl der Gäste begrenzt


© Tagesschau, www.youtube.com

Viele Ostdeutsche fühlen sich wie Bürger zweiter Klasse. Ein geeintes Deutschland scheint es auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht zu geben, das legen aktuelle Studien nahe. Warum ist das so, mehr als eine Generation später? Was ist schief gelaufen? Oder erwarten wir einfach zu viel?

Informationen zu Gästen und Sendung:


© phoenix, www.youtube.com

Am 3. Oktober 1990 überwand Deutschland seine Teilung und wurde eins. Die als Folge der Naziherrschaft entstandene Zweistaatlichkeit fand ihr formales Ende. Es begann der Prozess des gesellschaftlichen Wiederzusammenwachsens.

Zwei Gesellschaften unterschiedlicher politischer Blockzugehörigkeit und weltanschaulichen Fundaments machten sich auf den Weg zueinander. Menschen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Biografien standen vor der Aufgabe, ihren Platz im vereinten Deutschland zu finden.

Michaela Kolster diskutiert mit ihren Gästen über die Frage: 30 Jahre Deutsche Einheit - Was trennt uns, was verbindet uns?

Gäste:

- Serap Güler, CDU, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

- Carsten Schneider, SPD, Erster Parl. Geschäftsführer der SPD Bundestagsfraktion


 

© evTV, www.youtube.com     

Wie schauen Nach-Wendekinder auf die Deutsche Einheit? Die junge Reporterin Aniko Schusterius begibt sich mit ihrem Kamerateam (Steffen Edlinger, Joschua Greiten, Hermann Roth, Andreas Fauth) auf die Suche: Nach Stasiakten, nach Zeitzeugen, nach der Vergangenheit ihrer Eltern und Großeltern, nach dem besseren verstehen dieser Generation. Und: Sie stößt mit ihrem Team auf ein Ostbewusstsein, das zunehmend von Selbstbewusstsein geprägt ist. Denn nur ein freies Land kann die Herausforderungen der Zukunft lösen                                       Weitere Infos 


Der 1990 zwischen den Siegermächten des 2. Weltkrieges, der Bundesrepublik Deutschland und der DDR ausgehandelte Zwei-plus-Vier-Vertrag über die Wiedervereinigung Deutschlands wird mancherorts als diplomatisches Meisterwerk bezeichnet. Doch tatsächlich gab es noch bis kurz vor der Unterzeichnung Unstimmigkeiten zwischen den Verhandlungspartnern über wichtige Detailfragen.

 

Wie waren die nationalen und internationalen Interessen verteilt und wie war die Atmosphäre bei den Verhandlungen vor genau 30 Jahren?

 

Diese und weitere Fragen diskutiert Tanja Samrotzki mit ihren Gästen:

  • Thomas de Maizière (CDU, ehem. Bundesinnen- und Bundeskanzlerminister)
  • Irmgard Schwaetzer (FDP, Staatsministerin im Auswärtigen Amt v. 1987 – 1991)
  • Prof. Irina Scherbakowa (Germanistin und Kulturwissenschaftlerin)
  • John Kornblum (ehem. US-Botschafter in Deutschland)
  • Anne-Marie Descotes (Botschafterin Frankreichs in Deutschland)
  • Anne McElvoy (Journalistin Großbritannien)
  • Markus Meckel (Außenminister der DDR 1990)

DW Deutsch, www.youtube.com

Die deutsche Wiedervereinigung war ein Aufbruch in eine neue Zeit. Wie sieht das vor allem auch die jüngere Generation? Unsere Gäste: Vladimir Balzer (Journalist), Melanie Stein (#wirsindderosten), Hatice Akyün (Journalistin)


Stimmern von Menschen zur Frage, was ihnen die Deutsche Einheit bedeutet

© Kreis Bergstraße, www.youtube.com

© TV.Berlin - Der Hauptstadtsender, www.youtube.com

Raquel berichtet von der East Side Gallery über 30 Jahre Deutsche Einheit. Aus der Politik, Wirtschaft und Showgeschäft werden Persönlichkeiten gefragt, wie Sie die Wende erlebt haben und ob der Osten und Westen mittlerweile zusammengewachsen sind


Mauerfall: Ist die Deutsche Einheit gelungen? | NDR Doku

© NDR Doku, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


© Bundesrat Deutschland, www.youtube.com


BR24, www.youtube.com

Seit 30 Jahren ist Deutschland wiedervereint - doch noch immer warten viele auf die Aufarbeitung von DDR-Unrecht. Zum Beispiel Menschen, die als Jugendliche in geschlossene Erziehungseinrichtungen gesperrt wurden. Kontrovers hat ehemalige Heimkinder getroffen, die bis heute unter diesen traumatischen Erfahrungen leiden. Und seit Jahren vergeblich auf eine Entschädigung warten.

Autor: Tom Fugmann

Aus der Kontrovers-Sendung vom 23.9.2020