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Der Mauerfall 1989 war das Weltereignis der achtziger Jahre.
Doch im Schlagschatten des Epochenumbruchs verschwand jene fröhliche Epoche deutsch-deutscher Ahnungslosigkeit, von der dieses Buch erzählt. »Das Leben im Schatten der Mauer war eine sonnige Sache«, schreibt Claus Christian Malzahn in seiner Erzählung über jene Zeit, als West-Berlin nicht nur die Vorhut der freien Welt, sondern vor allem der Abenteuerspielplatz der Bundesrepublik gewesen ist. Denn die Stadt war subventioniert und sexy.
Zwei Jahrzehnte später geht er auf Spurensuche: Was ist geblieben von den Jahren der Teilung, von den Hoffnungen aus der Zeit des Mauerfalls? Sein Bericht ist eine Bestandsaufnahme des heutigen Berlin, jener merkwürdigen Hauptstadt, die über die Zeit ihrer Teilung möglichst wenig wissen will und sich stattdessen mit den Party-Bildern vom umtanzten Brandenburger Tor begnügt.


wjs-Verlag

Ca. 104 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
Format 12 x 20 cm
€ 14,90
ISBN 978-3-937989-54-9


Der Autor
Claus Christian Malzahn, geb. 1963, wuchs in der Bundesrepublik als Sohn ostdeutscher Flüchtlinge auf. 1987 ging er als junger Journalist zur linken »taz« nach Berlin. Später bereiste er als Spiegel-Reporter Bosnien, Kosovo, Afghanistan, den Irak und andere Krisenherde dieser Welt. Seit 2004 leitet Malzahn das Politik-Ressort bei Spiegel Online. Er lebt mit Frau und Kind in Berlin (West!).
Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Julia Richter: richter@wjs-verlag.de · 030/ 34 99 40-10