Aktuell: März 2019


18.3.2019


Letzte Volkskammerwahl der DDR

Der 18. März sollte ein Gedenktag sein

Schicksalstag: Am 18. März 1990 fanden die ersten freien Wahlen in Ostdeutschland statt. Es ist wichtig, das Ereignis zu feiern. Ein Gastbeitrag

tagesspiegel.de, 18.3.2019

Literatur der Wendezeit neu gelesen

Christa Wolfs "Was bleibt" erinnert daran, warum die DDR gescheitert ist

30 Jahre nach dem Mauerfall wird wieder darüber diskutiert, wie nahe sich Ost und West in diesen drei Jahrzehnten gekommen sind. Für MDR KULTUR ein Grund, auf die Literatur zurückzuschauen, die in den Nachwende-Jahren bewegte und berührte. Darunter auch "Was bleibt" von Christa Wolf: Geschrieben 1979, veröffentlicht 1990, hat die Erzählung tiefe Gräben in die deutsch-deutsche Literaturlandschaft gezogen

mdr.de, 18.3.2019

250 Parlamentarier der letzten DDR-Volkskammer fehlen im Archiv

Im Abgeordneten-Archiv des Bundestags sind alle frei gewählten Parlamentarier gelistet. Es fehlen 256 Vertretern der letzten frei gewählten DDR-Volkskammer. Ein Grünen-Abgeordneter will sich damit nicht abfinden und fordert mehr Initiative von Parlamentspräsident Wolfgang Schäuble

haz.de, 18.3.2019


16.3.2019


Journalist Peter Wensierski

Buch über DDR-Opposition: Diese Druckerei bekam die Stasi nicht

Drei Jahre gelingt es den Menschen hinter den "radix-blättern", verborgen vor der Stasi oppositionelle Schriften herauszubringen. Der Autor Peter Wensierski hat der Untergrunddruckerei das Sachbuch "Fenster zur Freiheit" gewidmet. Aus dem Westen kommend hat er die DDR bereits als Kind kennengelernt und sie später als Korrespondent bereist. Zu Gast bei MDR KULTUR spricht er über Opposition, Gemeinsamkeiten zischen Ost und West und die Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kirche

mdr.de, 16.3.2019


15.3.2019


Arbeitsgruppe einig

Zentraler Gedenkort soll an der Warener Georgenkirche entstehen

Der grobe Ablauf für die Gedenkveranstaltung an der Müritz steht. Nun werden Einzelheiten geplant

nordkurier.de, 15.3.2019

DDR-Sport

Dreimalige Schwimm-Olympiasiegerin Andrea Pollack gestorben

Die Schwimm-Olympiasiegerin Andrea Pollack ist im Alter von 57 Jahren gestorben. Sie stellte nicht nur Weltrekorde auf, sondern leistete wichtige Aufklärungsarbeit um das systematische Doping in der DDR

stuttgarter-zeitung.de, 15.3.2019


14.3.2019


Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Seit knapp 30 Jahren wird auf dem ehemaligen Todesstreifen der innerdeutschen Grenze das Grüne Band als Biotopverbund entwickelt

volksstimme.de, 14.3.2019

DDR-Oppositioneller, Vater, Stasi-Spitzel – Tochter schildert Beziehung zu Ibrahim Böhme

Tatjana Böhme-Mehner, die Tochter des als Stasi-Spitzel enttarnten DDR-Oppositionellen Ibrahim Böhme, hat ihre Erinnerungen niedergeschrieben

thueringer-allgemeine.de, 14.3.2019

Podiumsdiskussion in Berlin

„DDR neu erzählen“

30 Jahre nach dem Mauerfall ist die Erinnerung an die DDR noch immer umstritten. Neben Opfern und Tätern müsse endlich auch der Lebensalltag der Mehrheitsgesellschaft in der SED-Diktatur beleuchtet werden, so eine Forderung bei der Podiumsdiskussion „DDR neu erzählen“ im Berliner Theater Hebbel am Ufer

deutschlandfunk.de, 14.3.2019

Diskussion im Berliner HAU

"Nur aus der Opferperspektive können wir die DDR nicht verstehen"

30 Jahre nach ihrem Ende kommt Bewegung in den Diskurs über die DDR. Eindrücke von einer Diskussion im Hebbel-Theater mit Berlins Kultursenator Klaus Lederer

tagesspiegel.de, 14.3.2019


13.3.2019


Leipzig debattiert über Verfahren zum Einheitsdenkmal

Nach massiver Kritik beim ersten Versuch: Leipzig erarbeitet weitere Schritte zur Planung für das städtische Freiheits- und Einheitsdenkmal. Bis Ende April soll der finale Entwurf zur angestrebten Bürgerbeteiligung stehen

lvz.de, 13.3.2019

Was wird aus den Stasi-Akten?

Wie wichtig sind die Stasi-Akten 30 Jahre nach dem Mauerfall noch? Und wie können sie für die Nachwelt aufbewahrt werden? Außerdem: Keine Brexit-Panik in Nordirland. Wie die Bürger dort erstaunlich gelassen bleiben

deutschlandfunk.de, 13.3.2019

Ausstellung mit Zeitzeugen

Ex-Häftlinge aus dem Stasi-Knast Neustrelitz gesucht

Eingesperrt, schikaniert, gefoltert: Wer in der DDR-Diktatur in Neustrelitz inhaftiert war, erlebte Grausames. Nun werden Ex-Häftlinge zum Interview gebeten

nordkurier.de, 13.3.2019

Berliner "Tatort" spürt der Todesstrafe in der DDR nach

Die Berliner "Tatort"-Ermittler Rubin und Karow (Mark Waschke und Meret Becker) gehen in ihrem neuen Fall einem dunklen Kapitel der DDR-Geschichte nach

np-coburg.de, 13.3.2019

Aufarbeitung der DDR-Geschichte

Stasi-Papiere sollen ins Bundesarchiv

Die Jahn-Behörde steht vor einer großen Reform: Für die vor der Vernichtung geretteten Stasi-Unterlagen, -Fotos und -Filme soll künftig das Bundesarchiv verantwortlich sein

spiegel.de, 13.3.2019


12.3.2019


30 Jahre Mauerfall in der Kunst

Im Kulturzentrum Rathenow wird im Oktober die Schau „30 Jahre Mauerfall in der Kunst“ gezeigt. Dazu werden die Vorbereitungen von den Protagonisten in Strodehne getroffen. Überraschungen sind eingeplant

maz-online.de, 12.3.2019


11.3.2019


DDR-Widerstand: Freya Klier hilft der kollektiven Erinnerung auf die Sprünge

Für die DDR bleibt im Schulunterricht meist keine Zeit - In Bad Belzig erzählt die ehemalige Bürgerrechtlerin aus der Diktatur und von ihrem Widerstand

maz-online.de, 11.3.2019


10.3.2019


Stasi-Unterlagen

Unvergessenes Unrecht

Die Stasi-Unterlagenbehörde soll 2022 mit dem Bundesarchiv zusammengeführt werden. Viele Opfer und ihre Kinder kämpfen noch um Rehabilitierung. Für sie geht es um viel

tagesschau.de, 10.3.2019


8.3.2019


Der Frauentag in der DDR

Sekt und Sekretärsreden

Der Frauentag hat in diesem Jahr Premiere als Feiertag – in Berlin. Im Ostteil der Stadt und in der DDR wurde der 8. März jahrzehntelang offiziell begangen, aber nicht als arbeitsfreier Tag: Wie genau sah diese Tradition aus?

deutschlandfunkkultur.de, 8.3.2019

Platzeck soll Vorsitzender der Mauerfall-Kommission werden – und erntet Kritik

Brandenburgs einstiger Ministerpräsident Matthias Platzeck soll den Vorsitz der Regierungskommission zum Mauerfall übernehmen. Das ist vor allem in der Union durchaus umstritten. Der Ostbeauftragte Christian Hirte nimmt die Kritik trotzdem lediglich „zur Kenntnis“

maz-online.de, 8.3.2019


7.3.2019



6.3.2019


Zeitzeuge berichtet: Vom DDR-Fan ins Stasi-Gefängnis

Der Hamburger Peter Drauschke zog 1963 in die DDR und machte in kommunistischen Kadern Karriere. Diese ungewöhnliche Lebensgeschichte und wie er nach einem Fluchtversuch gefoltert wurde, schilderte er den Oberstufenschülern des Voss-Gymnasiums

ln-online.de, 6.3.2019

NEUE RUBRIK unter DDR: Sexueller Missbrauch in der DDR

Zeitzeuge berichtet: Vom DDR-Fan ins Stasi-Gefängnis

Der Hamburger Peter Drauschke zog 1963 in die DDR und machte in kommunistischen Kadern Karriere. Diese ungewöhnliche Lebensgeschichte und wie er nach einem Fluchtversuch gefoltert wurde, schilderte er den Oberstufenschülern des Voss-Gymnasiums

ln-online.de, 6.3.2019


5.3.2019


Trauma Treuhand

DDR-Akteure der Wende legen ihre Sicht dar

berliner-zeitung.de, 8.3.2019

Neuer Artikel zur Flucht über Bulgarien bei "Artikel zu Flucht und Fluchtversuchen"

Der Mythos "Ostfrau" - damals und heute

Die Frauen in der DDR galten als gleichberechtigt. Wie emanzipiert waren sie wirklich? Und wie wirkt sich das heute aus? Eine aktuelle Studie zeigt: Unter den ostdeutschen Führungskräften befinden sich überproportional viele Frauen. Wir sprechen darüber mit Dr. Anna Kaminsky, der Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Sie hat ein Buch über Frauen in der DDR geschrieben

inforadio.de, 5.3.2019


Foto: Ludger Windolph
Foto: Ludger Windolph

130 meiner Bücher gingen als Schenkung an das Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen.


4.3.2019


App-Check: Auf dem Pfad der Freiheit durch Berlin

Von Schwulenbewegung bis Mauerfall - eine neue App führt Touristen zu 200 Orten in Berlin, die mit historischen Momenten der Freiheit verbunden sind. DW-Reporterin Frederike Müller auf "dem Pfad der Freiheit"

dw.com, 4.3.2019

Sachsen-Anhalt-Korrespondent

„Ostdeutsches Selbstbewusstsein ist die alleinige Medizin“

30 Jahre nach Mauerfall und immer noch keine blühenden Landschaften in Sicht? Das Problem seien nicht die westdeutschen Eliten, findet unser ostdeutscher Korrespondent. Es fehle an Selbstbewusstsein und kritischer Aufarbeitung der eigenen Geschichte

deutschlandfunkkultur.de, 4.3.2019

Prachtmeile im Wandel

Wie sich die Friedrichstraße verändert hat

berliner-zeitung.de, 4.3.2019

Roland Jahn zu Gast an der Schottener Vogelsbergschule

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, berichtet an der Vogelsbergschule über das DDR-Regime

kreis-anzeiger.de, 4.3.2019

Neuer Buchhinweis bei "Buchtipps / Romane" "Was uns erinnern lässt"


3.3.2019


Vertragsarbeiter aus Mosambik

„Moderne Sklaverei“ in der DDR

Ehemalige DDR-Vertragsarbeiter aus Mosambik fühlen sich um ihren Lohn betrogen. Der Afrikabeauftragte Nooke sieht keine offenen Forderungen

taz.de, 3.3.2019

Wirtschaftlich desolate DDR

War die Treuhand an der Ost-Misere schuld?

Hat die Treuhand ihren Job schlecht gemacht oder war einfach nichts mehr zu retten von der maroden DDR-Ökonomie? 30 Jahre nach der Wende entbrennt die Debatte neu

n-tv.de, 3.3.2019


2.3.2019


Roman: "Was uns erinnern lässt"

Kati Naumann nimmt die Leser mit in die DDR-Grenzzone

Kati Naumann verbrachte als Kind wundervolle Tage in tödlicher Umgebung, wenn sie ihre Großeltern im DDR-Grenzgebiet besuchte. Sie gingen im Sperrgebiet spazieren, auch wenn sie dort regelmäßig kontrolliert wurden. In ihrem Roman erkundet Naumann nun auch den Teil der Geschichte, der ihr damals verborgen blieb, Zwangsabschiebungen und das Eingesperrtsein im eigenen Heim. Bei MDR KULTUR war sie zu dem Buch "Was uns erinnern lässt" und ihren persönlichen Erinnerungen im Gespräch

mdr.de, 2.3.2019


1.3.2019


Stasi der DDR überwachte auch die Kriminalpolizei in West-Berlin

Die Staatssicherheit der DDR überwachte auch die Kriminalpolizei im Westteil Berlins. Auch spätere RAF-Mitglieder wurden beobachtet

epochtimes.de, 1.3.2019

Geld aus DDR-Vermögen: Mehr Anträge als vorhandene Mittel

Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) hat davor gewarnt, den Opfern von SED-Unrecht Entschädigungszahlungen aus DDR-Vermögen zu versprechen. "Wir sollten den Opfern nicht zu viel Hoffnung machen auf Geld, wenn wir dann nicht in der Lage sind, das Geld auch wirklich auszuzahlen", sagte Taubert am Freitag in Erfurt im Landtag

rtl.de, 1.3.2019