Artikel zur SED


1968: Die SED und der "Prager Frühling"

Wenzelsplatz in Prag, 21. August 1968: Junge tschechische und slowakische Demonstranten stehen sowjetischen Panzern gegenüber und schreien ihre Wut in die Kanonenrohre. Die Bilder gehen um die Welt und zeigen, wie ausländische Truppen die Idee von einem "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zerstören. Sie kommen aus der Sowjetunion, Polen, Ungarn und Bulgarien. Auch die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR steht Gewehr bei Fuß, doch zu frisch sind die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg - sie bleibt an der Grenze stehen. Dennoch unterstützt die SED die Intervention im Hintergrund mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln

ndr.de, 4.6.2016

Die Gründung der SED in Mecklenburg-Vorpommern

Admiralspalast Berlin, 22. April 1946: Wilhelm Pieck und Otto Grotewohl inszenieren ihren historischen Händedruck, der zum Symbol der SED-Herrschaft in der DDR werden sollte. Das Emblem der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands versinnbildlichte die Einheit der Arbeiterbewegung durch den Zusammenschluss ihrer Parteien SPD und KPD. Letztere hatte allerdings die Sowjetische Besatzungsmacht im Rücken und konnte den Fusionsprozess zu ihren Gunsten beeinflussen. Besonders in Mecklenburg-Vorpommern konnte sie sich einer breiten Unterstützung sicher sein

ndr.de, 4.6.2016

DDR und Judentum

Die durchsichtige Strategie der SED-Führung

Die DDR setzte bis kurz vor ihrem Kollaps auf antiisraelische Kampagnen. Erst unter der Ägide von Parteichef Erich Honecker gab es den Versuch einer Annäherung – aus knallhartem Wirtschaftsinteresse

welt.de, 29.4.2015

Jugendweihe

Wie die SED gegen Kirche und Konfirmation kämpfte

Seit 1955 gab es als Ritual des Bekenntnisses zur DDR und Alternative zur Konfirmation die Jugendweihe. Sie diente als Druckmittel gegen christliche Jugendliche. Die Kirchen hatten das Nachsehen

welt.de, 23.3.2015

SPIEGEL-MANIFEST DER BDKD

Die geheimnisvolle Opposition in der SED

Für Furore sorgte 1978 ein Manifest anonymer DDR-Kritiker aus der Einheitspartei. Nun tauchten neue Akten auf

berliner-zeitung.de, 5.3.2015

Warum die SED 1990 nicht abgeschafft wurde

Im Januar 1990 versuchten die Bürgerkomitees der DDR-Bezirke, die SED zu schwächen. Die alten Kader reagierten mit "neofaschistischen" Provokationen und setzten auf ihre unheimlichen Ressourcen

welt.de, 7.1.2015

Wie die SED gezielt NS-Mitläufer umwarb

Die SED beschwor stets die "umfassende antifaschistische Umwälzung" - doch unmittelbar nach der Gründung warb die Partei systematisch um NSDAP-Mitglieder. Viele Beitrittskandidaten verschwiegen zudem ihre Vergangenheit

berliner-morgenpost.de, 30.12.2014

Jahn: SED nicht verharmlosen

Der Tagesspiegel, 28.2.2012

SED und ihre führende Rolle

Die SED war die Staatspartei der DDR und verstand sich als die von allen gesellschaftlichen Kräften anzuerkennende politische Führung im Kampf für den Aufbau des Sozialismus bzw. Kommunismus und um den Frieden. Ebenso sah sie sich als fester und untrennbarer Bestandteil der kommunistischen Weltbewegung

Konrad-Adenauer-Stiftung

Das SED-SPD-Papier

Wie SPD und SED die DDR destabilisierten

Es war eine kleine Sensation: Im August 1987 druckten Zeitungen hüben wie drüben ein von SED- und SPD-Denkern verfasstes Grundsatzpapier. Die SPD konnte Formulierungen zur Diskussionsfreiheit durchdrücken - was Kritiker in der DDR fortan für sich als Recht reklamierten

einestages.spiegel.de, 26.8.2007