Videos zur Stasi-Haft in der DDR


Ausbeutung im DDR-Knast

Schuften im Tagebau

Viele politische Gefangene und junge Erwachsene wurden in der DDR in sogenannten Arbeitserziehungskommandos in den Tagebau geschickt. Unter unmenschlichen Bedingungen mussten sie harte und gefährliche Arbeit verrichten

daserste.de, 16.6.2014

Renate Ellmenreich: Entwürdigende Stasi-Verhöre

Renate Ellmenreich, damals Mitglied der systemkritischen Jungen Gemeinde in Jena, wurde 1976 von der Stasi verhört, weil sie einen offenen Brief gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann unterzeichnet hatte. Ellmenreich, damals hochschwanger, erinnert sich, welch perfide und entwürdigende Methoden die Stasi gegen sie und ihren Freund Matthias Domaschk anwendeten, um ihr Schweigen zu brechen.

www.youtube.com, 22.3.2013

Angelika Feustel: Knast-Alltag

Angelika Feustel schildert Alltag und Spielregeln im Frauengefängnis Hoheneck. Sie war 1977 wegen Vorbereitungen zur Republikflucht zu 18 Monaten Haft verurteilt worden, die sie bis zum letzten Tag hatte absitzen müssen.

www.youtube.com, 5.2.2013

Angelika Feustel: Knast-Alltag

www.youtube.com, 5.2.2013

Michael Verleih: Nazis in Stasi-Haft

Michael Verleih, der wegen staatsfeindlicher Hetze zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden war, lernte in seiner Haftzeit zahlreiche junge Neonazis kennen. Einer von ihnen galt auf Grund seines Wissens über die Nationalsozialistische Politik als besonders Weise. Doch sich in der Zelle korrekt zu verhalten, musste man ihm erst beibringen, erinnert sich Verleih.

www.youtube.com, 9.11.2012

Eingesperrt, um frei zu sein

Das Frauengefängnis Hoheneck

Spiegel TV

Sperrbezirk - Menschen im Stasigefängnis Hohenschönhausen

Kaum ein Ort in der DDR war so geheim wie das Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin Hohenschönhausen. Auf keinem Stadtplan war es verzeichnet. Die Untersuchungshäftlinge, die dort einsaßen, wussten nicht, wo sie sich befanden; oft wussten sie nicht einmal, in welcher Stadt sie waren....

www.youtube.com, 5.11.2012

Matthias Storck: Vernehmungsmethoden der Stasi

Matthias Storck, damals Theologiestudent, kam 1979 als Oppositioneller in die Haftanstalt Cottbus, wo er zehn Monate lang immer wieder verhört wurde. Im Nachhinein erscheinen ihm die freundlichen Umgangsformen seines Vernehmers besonders perfide - er sei dem Stasi-Mann mitunter "auf den Leim gegangen".

www.youtube.com, 2.9.2011

Vera Lengsfeld: In Stasi-Haft

GDN1950bis1959, www.youtube.com, 12.8.2011

Wo die Stasi ihre Feinde quälte

In der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen zeigen Historiker und ehemalige Häftlinge, wie der DDR-Geheimdienst politische Gegner einsperrte. Sie führen den Besucher durch Gummizellen, berichten von psychischer Folter durch Schlafentzug und erklären die perfiden Verhörmethoden der Staatssicherheit.

Spiegel TV

Wege nach Dessau - Jugendstrafvollzug der DDR im Jugendhaus Dessau

Ein Film von Matthias Golinski und René Langner (2003)

Zeitzeugen, die zu verschiedenen Zeiten inhaftiert waren, berichten über ihre unterschiedlichen Erfahrungen im Jugendhaus Dessau.

Mit freundlicher Unterstützung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehem. DDR in Sachsen-Anhalt

vimeo.com, 2003

Matthias Storck:

Zerstörung aller Hoffnungen im DDR-Knast

 

Vernehmungsmethoden der Stasi

GDN1959bis1959, www.youtube.com

Renate Ellmenreich: Entwürdigende Stasi-Verhöre

GDN1959bis1959, www.youtube.com

Helmut Schmidt: Psychoterror in Stasi-Haft

GDN1950bis1959, www.youtube.com

Angelika Feustel: Bericht über ihr Leben und die Stasi-Haft

GDN1979bis1979

Bericht in zehn unterschiedlich langen Teilen. Zu den weiteren Teilen oben rechts im Film bei 1/10, 2/10 usw. anklicken


Untersuchungshaftanstalt – die UHA I in Berlin-Hohenschönhausen. Über 11.000 Gefangene wurden hier seit 1951 eingesperrt und verhört, um sie anschließend vor Gericht zu stellen. Hunderte Stasi-Mitarbeiter hatten dafür zu sorgen, dass die Gefangenen verwertbare Aussagen machten, um sie verurteilen zu können. Isolation, ständige Überwachung und Kontrolle prägten den Alltag der Insassen.

Die Geschichte der Haftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen war bislang nur unvollständig erforscht. Zwei Dissertationen widmen sich jetzt erstmals umfassend der inneren Organisation des geheimsten DDR-Gefängnisses. Anhand zahlreicher bislang unbekannter Quellen untersuchen die Politikwissenschaftlerin Dr. Elisabeth Martin und die Historikerin Julia Spohr in ihren Arbeiten, wie die Opfer behandelt wurden und wie die Täter agierten. In der Veranstaltung geben sie Einblicke in eines der düstersten Kapitel der DDR-Geschichte und diskutieren darüber mit einem ehemaligen Häftling und einem Psychologen.

Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, 15.12.2015


spiegeltv, www.youtube.com, 7.7.2010


© Marc B., www.youtube.com


Isolationshaft im Strafvollzug bei politischen Häftlingen der DDR. Ein Zeitzeuge, inhaftiert wegen versuchter Republikflucht, berichtet über den Stasiknast. Auszug aus einer Fernsehdokumentation zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung 2010.

© drwiesner, www.youtube.com


Interview mit der Autorin Manuela Polaszczyk (Spuren der DDR-Vergangenheit, ISBN 978-3-941122-35-2), welche im DDR-Frauengefängnis Hoheneck durch die Hölle ging. Verraten vom eigenen Vater.

© Michael Schneider, www.youtube.com


Ein Zeitzeuge (DDR) berichtet von den Vernehmungsmethoden der Stasi im Berliner Gefängnis Hohenschönhausen. Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Memorial Center). Jahr: 2012.

© undklappe, www.youtube.com


Der Berliner Journalist iranischer Herkunft Dr. Hossein Yazdi spricht vor der ehemaligen Gefängnismauer der STASI-Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen über seine Verhaftung am Checkpoint Charlie am 26.10.1961 durch das Ministerium für Staatssicherheit und die sich daran anschließende Untersuchungshaft.

© RalfGruender, youtube.com


Rückblick des Strafgefangenen 382 Dr. Hossein Yazdi

Der Journalist Dr. Hossein Yazdi spricht über seine Zeit in der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen 1961/62

© Ralf Gründer, www.youtube.com


© hansko2008, www.youtube.com


Verhöre, Einschüchterungen, Schikanen und Isolation. Diese Tortur musste der junge Ost-Berliner 1987 im geheimen Stasi-Knast Berlin-Hohenschönhausen über sich ergehen lassen. Der Grund: Er hatte versucht, über Ungarn nach Westdeutschland zu fliehen.

© Soundphotographer, youtube


Weiteres Video mit Mario Röllig über seine Stasi-Haft in Berlin-Hohenschönhausen

Ende der achtziger Jahre saß Mario Röllig wegen versuchter Republikflucht in Untersuchungshaft des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen. Er scheiterte damals bei seiner Flucht nach Jugoslawien, nachdem er das Angebot, bei der Stasi mitzuarbeiten, abgelehnt hatte.

Inzwischen engagiert sich Röllig u.a. in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) für die Aufarbeitung der SED-Diktatur.

© phoenix, www.youtube.com


© xxx micha, www.youtube.com


© Dokumentationen, www.youtube.com