Frauen in der DDR



Politisierte Medizin

Leid und Unrecht in der "Tripperburg"

In geschlossenen venerologischen Stationen der DDR wurden einst Frauen mit Verdacht auf Geschlechtskrankheiten festgehalten – es ging um die politische Umerziehung vermeintlich Asozialer

aerztezeitung.de, 24.1.2018

Warum DDR-Frauen den besseren Sex hatten

Die Frauen im Osten hatten doppelt so viele Orgasmen wie jene im Westen. Die US-Forscherin Kristen Ghodsee hat das zu ergründen versucht

tagesanzeiger.ch, 21.8.2017

Die "Tripperburgen" in der DDR

"Antreten zur täglichen Vergewaltigung"

Waschen und Antreten zur täglichen Vergewaltigung - so begann der Tag auf den geschlossenen Stationen zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten in den Polikliniken der DDR. Nach den Forschungen des Medizinhistorikers Florian Steger gab es sie in jeder größeren Bezirksstadt, tausende Frauen durchliefen sie zwischen 1961 und 1989. Nur 20 bis 30 Prozent waren überhaupt an Gonorrhoe, also Tripper erkrankt. Was also sollte die Internierung, wen traf sie und warum wird erst jetzt darüber gesprochen?

mdr.de, 8.6.2017

DDR-Mütter

Krippe, Werkbank, Abwasch

Spagat zwischen Kind, Job und Hausarbeit. Anna Kaminsky, Chefin der Stiftung Aufarbeitung, erklärt im Interview den Mythos DDR-Frau

volksstimme.de, 14.5.2017

Eingesperrt, gequält, erniedrigt - wie die DDR Frauen gefügig machte

Tausende Mädchen und Frauen wurden zu DDR-Zeiten in Kliniken gesperrt, misshandelt und auch sexuell missbraucht. Zwei Opfer von damals erzählen, was sie in den "Tripperburgen" erleben mussten

sueddeutsche.de, 3.4.2017

Frauen in der DDR

Die Arbeitskraft, die alles schafft

Den Frauen widmete sich die DDR weniger in emanzipatorischer Absicht als aus der Notwendigkeit heraus, benötigte Arbeitskräfte für den Staat zu gewinnen. Wer als Frau in den 1950er und 1960er Jahren einen anderen Weg gehen wollte, sah sich als „Heimchen am Herd“ an den Pranger gestellt

faz.net, 27.3.2017

Internationaler Frauentag

So glühend wurden Frauen in der DDR gefeiert

mz-web.de, 8.3.2017

Frauen in der DDR

Gleichberechtigung - ein Mythos

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau in der DDR ist nicht mehr als ein Mythos. Zu diesem Fazit kommt die Berliner Publizistin Anna Kaminsky in ihrem Buch "Frauen in der DDR". Auch im sozialistischen Teil Deutschlands ist es nicht gelungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu vollenden

deutschlandfunk.de, 6.3.2017

Frauen im DDR-Vollzug

„Für mich war es jeden Tag eine Vergewaltigung“

Offiziell wurden auf den venerologischen Stationen von DDR-Kliniken Geschlechtskrankheiten behandelt. Tatsächlich wurden hier Tausende junge Frauen mit brutalen Methoden „umerzogen“

welt.de, 5.3.2017

„Sibylle“

Waren Frauen wirklich schöner in der DDR?

Die legendäre Modezeitschrift „Sibylle“ wäre heute 60 Jahre alt. Wenn es sie noch gäbe: Sie ist mit der DDR verschwunden wie die Boheme des Ostens. Ein Ausstellungsbesuch und eine Buchlektüre

welt.de, 28.2.2017

„Es ging nicht darum, Frauen etwas Gutes zu tun": Gleichberechtigung als Nebenprodukt

Nach einer weit verbreiteten Meinung waren Frauen in der DDR viel gleichberechtigter als im Westen. Stimmt nicht, sagt die Historikerin Anna Kaminsky

focus.de, 25.2.2017

„Tripperburg“ in Halle

Frauen zu DDR-Zeiten eingesperrt und gequält

mz-web.de, 23.2.2017

Kampf gegen Geschlechtskrankheiten in der DDR: «Jeder Tag wie eine Vergewaltigung»

Das Grauen liegt Jahrzehnte zurück: In der DDR wurden Tausende Frauen wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten in Kliniken gesperrt und gequält. Viele waren gar nicht krank. Eine Betroffene erzählt von ihrem Leid, das bis heute dauert

lvz.de, 23.2.2017

Wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten

Frauen und Mädchen in DDR-Kliniken eingesperrt und gefoltert

rtl.de, 23.2.2017

Leben in der DDR

Was wirklich hinter dem Mythos Ost-Frau steckt

berliner-zeitung.de, 22.1.2017

"Ihr schafft das schon"

Waren Frauen in der DDR wirklich so emanzipiert? Anna Kaminsky, Chefin der Stiftung Aufarbeitung, hält das für eine Legende. Ein Gespräch über Gerechtigkeit – und Männer

zeit.de, 10.11.2016

Frauen in der DDR

Permanent am Limit

Frauen waren in der DDR nach zwei neuen Studien nicht gleichberechtigt. Sie wurden zwar in die sozialistische Arbeitswelt integriert, stiegen aber selten auf und wurden schlecht bezahlt. Ihr Leben war oft eine Mehrfachbelastung: Arbeit, Haushalt, Kinder

deutschlandfunk.de, 20.10.2016

Frauen in der DDR

Verordnete Emanzipation − ohne Diskussion

Krippen, Haushaltstag, Frauenbildungspläne: Seit Beginn der 70er-Jahre galt in der DDR die Frauenfrage als weitgehend gelöst. Doch die angeblichen "Privilegien" verwiesen Frauen oft zurück in die Familie. Eine öffentliche Diskussion darüber, was Emanzipation eigentlich bedeutet, war nicht möglich

deutschlandradiokultur.de, 14.9.2016

Frauen in der DDR: Gebärfreudige Arbeitsbienen

Ja, Frauen arbeiteten in der DDR sogar in traditionellen Männerberufen, etwa als Traktoristin und Schweißerin. Doch wahre Gleichberechtigung blieb ein unerfülltes Versprechen. Und vor allem eines wurden Frauen nicht

spiegel.de, 20.8.2016

Traumatisierung

Zwangseinweisung von Frauen in der DDR

In der ehemaligen DDR wurden nicht konforme Mädchen und Frauen in Kliniken zwangseingewiesen. Der Vorwand: Verdacht auf Geschlechtskrankheiten. Tägliche Qualen mussten die Opfer bei gynäkologischen Untersuchungen in geschlossenen Abteilung für Geschlechtskrankheiten an der DDR-Poliklinik in Halle über sich ergehen lassen. Viele Opfer haben nun erstmals ihr Schweigen gebrochen

deutschlandfunk.de, 3.12.2015

Frauentag in der DDR: Blumen vom Chef

Doloris Fischer erzählt von viel Anerkennung

Ideologisch geprägt war der Frauentag in der DDR. Für die Frauen war er aber ein Fest, auf das man sich freute und an dem man Anerkennung für die Arbeit bekam, erinnert sich Doloris Fischer aus Ottmarsheim

swp.de, 7.3.2015

Feminismus in der DDR

Nicht meine Geschichte

In der großen Erzählung des Feminismus in Deutschland wird ein Viertel des Landes immer wieder vergessen – dabei gibt es aus der DDR einiges zu erzählen

fr-online.de, 10.11.2014

Wenn Mutti früh zur Arbeit geht

Dass Frauen Familie und Beruf besonders gut vereinbaren konnten, war eines der Aushängeschilder der DDR. Dennoch schaffte es keine einzige zwischen 1946 und 1989 ins Politbüro. Mit Emanzipation hatte die Frauenarbeit nämlich nichts zu tun

deutschlandfunk.de, 4.9.2014

Vor 50 Jahren

Erster Frauenkongress in der DDR

In der ehemaligen DDR sollten Frauen getreu der marxistisch-leninistischen Lehre aus der "familiären Versklavung" befreit und gleichberechtigt in den Produktionsprozess eingegliedert werden. Gelöst wurde die "Frauenfrage" damit aber nicht. Das zeigte auch der 1. Frauenkongress der DDR im Juni 1964

deutschlandfunk.de, 25.6.2014

Faktencheck DDR. Frauen hatten im Osten besseren Sex

thueringer-allgemeine.de, 3.2.2011

"Geringere Verblödung"

Alice Schwarzer lobt DDR-Frauenpolitik

Für Alice Schwarzer war nicht alles schlecht an der DDR. Die Autorin und "Emma"-Herausgeberin lobte im Interview mit der Zeitschrift "Super Illu" die Lebensverhältnisse der Frauen in der DDR. Auch heute noch sind für die Feministin Unterschiede vorhanden, denn in Ostdeutschland sei der "Widerstand" größer

Welt Online, 28.4.2009