Artikel zur DDR 2018 / 2019


2019


Der Geschmack der DDR

„Da tropft mir heute noch der Zahn“

Keine Ananas, aber dafür naturbelassene Produkte. Wie war die ostdeutsche Küche geprägt? Drei Genuss-Handwerker von Rang, in der DDR aufgewachsen, erzählen

tagesspiegel.de, 9.11.2019

Das war der größte Korruptionsfall der DDR

Günter Wurm war als Finanzökonom zur Stasi gekommen und stieg bis zum Oberstleutnant auf. Für die DDR sollte er Devisen im Westen besorgen, bediente sich aber jahrelang aus der Staatskasse. Die Affäre gilt als größter Korruptionsfall der DDR

capital.de, 9.11.2019

SCHICKSALE

Afrikaner in der DDR

Tausende Afrikaner wurden in die DDR geschickt. Doch die Rückkehr in die Heimat war schwer - und viele Wunden sind noch nicht verheilt

volksstimme.de, 5.11.2019

Fußball in der DDR

Mein Opa, der rote Fußballer

Politik und Sport gehörten auch in der DDR zusammen. In Leipzig zeigte sich dies auch beim Fußball – und in der Lebensgeschichte des ehemaligen Oberliga-Spielers Heinz Fröhlich, dem Großvater der Autorin

deutschlandfunkkultur.de, 3.11.2019

DDR-Volkskammer

Der Sound der Arbeiterklasse

Die DDR-Volkskammer war ein Scheinparlament, das Demokratie simulierte. Der Klang ihrer wenig erforschten Sprache aber wandelte sich, je näher die Ära Honecker kam

zeit.de, 3.11.2019

Philosophie in der DDR

Wenig Raum für Freigeister

Renate Reschke im Gespräch mit Christian Möller

deutschlandfunk.de, 3.11.2019

Für die DDR im Himmel: Eine Stewardess erzählt

Marina Bethigs Beruf war zu DDR-Zeiten etwas Besonderes: Sie war Stewardess. Das heißt, sie konnte reisen, auch ins westliche Ausland. Ein Traumjob?

insuedthueringen.de, 23.10.2019

DDR und Sowjetunion

Fernes Freundesland

Wenn es um die Besonderheiten Ostdeutschlands geht, wird oft auf die Nähe zu Russland verwiesen, die aus DDR-Zeiten herrühre. Wie nahe war die Sowjetunion den DDR-Bürgern?

tagesschau.de, 11.10.2019

Zeitschriften in der DDR

Das Zeitschriftenangebot der DDR umfasste alle Sparten, von der parteioffiziellen Wochenzeitung über Mode- und Jugendzeitschriften bis hin zu Ratgeber- und Frauenillustrierten. Dabei waren Leserkreis und Beliebtheitsgrad äußerst unterschiedlich

ndr.de, 2019 (ohne Datumsangabe)

Kontrolle und Zensur

Presse in der DDR

Vor 70 Jahren wurde das Bundespresseamt gegründet - damals wie heute Sprachrohr der Regierung. Auch in der DDR gab es ein Presseamt. Seine Aufgabe bestand darin, DDR-Medien zu lenken und zu kontrollieren

mdr.de, 25.9.2019

Westpakete in die DDR

"Finger weg, das geht alles nach drüben"

Für viele war es ein Familienritual, ein Stück deutsch-deutsche Geschichte: In 40 Jahren DDR passierten Hunderte Millionen Geschenksendungen die Grenze von West nach Ost - mit Parfüm, Pralinen und Feinstrumpfhosen

spiegel.de, 23.9.2019

Terrorist im Nahen Osten

Udo Albrecht – der Neonazi, der zur Stasi floh

Ein Neonazi hat über Jahrzehnte Banken überfallen, Geld gefälscht und Waffenladungen verschoben – dann packte er bei der Stasi aus. Möglicherweise wurde er schließlich ermordet

t-online.de, 22.9.2019

DDR-Literatur in Klagenfurt

Literarische Abendröte im Osten

Das Literarische Colloquium Berlin fragt, ob die Ost-Autorinnen beim Bachmann-Wettbewerb kurz vor der Wende den Untergang der DDR schon antizipierten

tagesspiegel.de, 21.9.2019

Computerszene in der DDR

„Auferstanden aus Platinen“ – auch der Osten hat gedaddelt

Die 3Sat-Doku „Auferstanden aus Platinen“ wirft einen liebevollen Blick zurück auf die Heimcomputer-Szene der DDR: Auch im real existierenden Sozialismus haben Gamer, Nerds und Hobby-Programmierer an der digitalen Zukunft gefrickelt

deutschlandfunkkultur.de, 20.9.2019

Mindestens 100.000 Betroffene: Wochenkinder in der DDR

Die Kinderbetreuung in der DDR wird in der Rückschau oft gelobt. Keinen Kindergarten- oder Krippenplatz zu finden, war undenkbar. Aber es gab auch Kinder-Betreuungssysteme, die ziemlich unbekannt und umstritten sind - die Wochenkrippen und Wochenheime. Kinder konnten am Montagmorgen abgegeben und am Freitag oder Sonnabend wieder abgeholt werden. Damit sollten vor allem Mütter entlastet werden, damit sie sich beruflich entwickeln können. Heute unvorstellbar. Heike Liebsch aus Dresden war selbst betroffen und hat zu den psychischen Folgen bei Wochenkindern geforscht

mdr.de, 19.9.2019

US-Sender Rias Berlin

Die gefährliche Stimme des Klassenfeindes

Schlager, Witze und Warnungen vor Stasi-Agenten - im Kalten Krieg hörten die meisten Ostdeutschen einen Sender aus West-Berlin. Im Rias erfuhren sie, was der DDR-Rundfunk niemals senden durfte

spiegel.de, 13.9.2019

Wende in der DDR

Die Zeit der progressiven Ideen

Widerspruch oder andere Meinungen waren in der SED-Diktatur nicht vorgesehen. Opposition wurde unterdrückt, mundtot gemacht oder ausgebürgert. Dennoch entstanden vor allem in den 80er-Jahren Bewegungen mit Reformideen

deutschlandfunkkultur.de, 28.8.2019

KPD-Führer Ernst Thälmann

Von Hitler ermordet, von DDR-Ideologen verklärt

Er war eine Ikone der Linken, Hitler persönlich ordnete seine Hinrichtung an: In der Nacht zum 18. August 1944 wurde der KPD-Führer Ernst Thälmann im KZ Buchenwald ermordet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Thälmann in der DDR zur kitschig stilisierten Leitfigur und in der BRD Persona non grata

deutschlandfunk.de, 18.8.2019

Erich, Ochs und Esel

Der Historiker und Biograf Martin Sabrow spricht über die Engstirnigkeit, mit der Staatschef Honecker noch im August 1989 den Sozialismus pries

sueddeutsche.de, 12.8.2019

Musik für den Sozialismus

Sie allein entschieden, wer vor tausenden Gästen im Palast der Republik oder nur auf einem Dorffest im hintersten Winkel der DDR spielen durfte: die Konzert- und Gastspieldirektionen der DDR. Sie entschieden auch, welcher DDR-Künstler ins Ausland reiste oder ob West-Stars in der DDR auftreten durften

mdr.de, 5.8.2019

Genehmigungsdruck

Siegfried Lokatis erkundet die "Zensurwerkstätten der DDR" und die Praxis der Druckgenehmigungsverfahren

sueddeutsche.de, 1.8.2019

Zum 90. Geburtstag

Werner Tübke: Maler-Fürst in der DDR

Ein Schlachtengemälde mit heroischen Bauern wollten die SED-Genossen in den 70ern, Werner Tübke malte ihnen mit dem Bauernkriegspanorama in Bad Frankenhausen eine große Passionsgeschichte. Trotzdem gilt er vielen bis heute als Staatskünstler. Das könnte sich ändern. Abgesehen davon: Der Maler, der am 30. Juli 2019 90 Jahre alt geworden wäre, dachte sowieso in anderen Dimensionen. Er war ein herausragender Könner, hin- und hergerissen zwischen quälenden Zweifeln und überbordendem Selbstbewusstsein. Ein Porträt

mdr.de, 30.7.2019

Auslaufen des INF-Vertrag zum 01.08.2019

Die ersten Atomraketen in der DDR

1958 befiehlt der Kreml-Chef Chruschtschow die Stationierung der ersten atomar bestückten Mittelstreckenrakete der Welt – mitten in der DDR. "MDR Zeitreise" zeigt exklusiv bislang geheim gehaltene sowjetische Dokumente, die belegen, wie kaltblütig Atomstrategen operieren, wie riskant und auch trickreich solche Geheim-Operationen abgewickelt werden

mdr.de, 27.7.2019

FERIEN IN DER DDR

Wie der Osten Urlaub machte

Für viele Ostdeutsche war die Ostsee vor dem Mauerfall alljährliches Urlaubsziel. Andere reisten mit dem Trabi nach Karlsbad, zum Balaton oder ans Schwarze Meer – so manche Mühen inklusive

nordkurier.de, 27.7.2019

Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR

Die Shoah war kein prominentes Thema in der Erinnerungskultur der DDR, aber tabuisiert wurde sie nicht. Es gab immer Versuche, die jüdische Verfolgungserfahrung zu würdigen und kritische Fragen zu stellen. Der Beitrag untersucht dieses Spannungsverhältnis im Antifaschismus der DDR

bpb.de, 15.7.2019

Wie in der DDR mit dem Holocaust umgegangen wurde

Das BR-Fernsehen sendet gut 40 Jahre nach der deutschen Erstausstrahlung die Serie "Holocaust". Im Netz sorgt das aktuell für Diskussionen – auch darüber, ob in Ostdeutschland nicht genug über den Genozid aufgeklärt wurde

br.de, 15.7.2019

ESSEN IN DER DDR

Wie schmeckte der Osten?

Zu DDR-Zeiten wurden nicht nur Goldbroiler, Letscho und Ketwurst gegessen. Spitzenköche erinnern sich

svz.de, 14.7.2019

Die Freiheit der Distanzierten – die alternative Modeszene der DDR

Interview mit Andrea Prause In den 1980er Jahren formierte sich in den Städten der DDR eine alternative Modeszene. Es wurde nicht nur Mode privat in kleinen Werkstätten produziert und auf Märkten verkauft, vor allem die Modeshows bildeten ein Ventil für die Macher/innen und ihr Publikum, um den Anpassungsdruck des Staates aushalten zu können. Andrea Prause hat im Rahmen ihrer Dissertation zu diesem Phänomen geforscht

bpb.de, 10.7.2019

Vor 30 Jahren: DDR beendet Sonderstrafrecht gegen Homosexuelle

Am 30. Juni 1989 – wenige Monate vor der Maueröffnung und fünf Jahre vor der Bundesrepublik – wurde im SED-Staat das höhere Schutzalter für gleichgeschlechtlichen Sex aufgehoben

queer.de, 29.6.2019

DIE „MOSKAUER“ : Wenn Lügen überlebenswichtig wird

Wer das Exil in der Sowjetunion überlebt hatte, war gezeichnet für den Rest seines Lebens. Ein Porträt der DDR-Gründer

faz.net, 18.6.2019

Webdoku über Migranten in der DDR

Dauernder Aufenthalt unerwünscht

Julia Oelkers im Gespräch mit Britta Bürger

deutschlandfunkkultur.de, 10.6.2019

STUDENTEN-PROTEST

Das Peking-Massaker und die DDR

Vor 30 Jahren beflügelte der Ruf der Studenten nach Demokratie im fernen China auch Bürgerrechtler in der DDR

volksstimme.de, 3.6.2019

Von der Eremitenklause zum Pilgerort

Himmelfahrt in der DDR: Wie die Männerwallfahrt zum Klüschen Hagis enstand

Wallfahrten gibt es seit vielen Jahrhunderten und auf der ganzen Welt. Gläubige suchen darin Rückhalt und Gemeinschaft. Die Idee zur Männerwallfahrt von Klüschen Hagis im Eichsfeld geht allerdings zurück auf DDR-Zeiten!

mdr.de, 29.5.2019

So lebten Ausländer in der DDR

SUPERillu-Autor Andrzej Stach arbeitete einst als gebürtiger Pole in der DDR und erinnert sich gerne daran zurück

superillu.de, 28.5.2019

Honeckers Jagdfieber zahlte die Bevölkerung

Teil II: Jagdprivilegien der DDR-Staatsführung

Offensichtlich störte es die führenden Repräsentanten der DDR nicht, welches Erbe sie als Kommunisten bei der Staatsjagd in der Schorfheide antraten und welche Tradition sie mit ihren eigenen Privilegien bis 1989 auf Kosten der DDR-Bevölkerung fortsetzten. Der folgende Teil des Interviews widmet sich der Diskrepanz zwischen dem Anspruch der DDR als sozialistischer Staat und der privilegierten Jagd

bpb.de, 22.5.2019

Die Jagd gehört dem Volke

Teil I: Die gesetzlichen Regelungen zur Jagd in der DDR

In der Schorfheide bei Berlin jagten die preußischen Kurfürsten, Könige und deutsche Kaiser. Nach 1918 schossen der Ministerpräsident des Freistaates Preußen Otto Braun und Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Wild. Von 1934 bis 1945 gab sich der Nationalsozialist Hermann Göring dort in Carinhall dem Größenwahn hin. In der DDR sollte jeder jagen können, aber nur im Kollektiv. Der Autor Helmut Suter äußert sich dazu im Interview mit dem Deutschland Archiv

bpb.de, 21.5.2019

Diese Fotos zeigen, wie vielfältig die DDR war

Roger Melis hat jahrzehntelang Menschen in der DDR fotografiert: Jugendliche auf dem Rummel, kritische Künstler*innen, Kaffeeklatsch. Seine Fotos brechen mit dem Bild einer angeblich gleichförmigen Gesellschaft, das sich bis heute hält

ze.tt, 21.5.2019

Eine Querdenkerin im DDR-Regime

Wie die Bürgerrechtlerin Freya Klier ihre Kindheit und Jugend im sozialistischen Staat erlebte

Die Autorin schildert ihre Kindheit während eines Vortrags im Nellenburg-Gymnasium. Für sie steht fest: „Das Thema Nummer Eins bei den Jugendlichen in Ost-Deutschland war die Flucht!“

suedkurier.de, 15.5.2019

VORTRAG IN RIESTE

Gauck-Tochter berichtet Bramscher Landfrauen aus der DDR

Tiefe Einblicke in das Leben in der ehemaligen DDR von Gesine Lange, Tochter des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, bekamen die Frauen vom Bramscher Landfrauenverein. Lange sprach am Samstagvormittag beim gemeinsamen Frühstück der Landfrauen in der Alten Küsterei in Rieste

noz.de, 13.5.2019

KOMMUNALWAHL 1989

Diese Fälschung läutete das Ende der DDR ein

Nach dem offiziellen „Ergebnis“ kam die SED-Liste bei den DDR-Kommunalwahlen 1989 auf 98,85 Prozent. Bürgerrechtler dokumentierten die Auszählungen vor Ort und entdeckten die groß angelegte Fälschung

welt.de, 7.5.2019

Informationen laufen in Leipzig zusammen - DDR-Kommunalwahl vor 30 Jahren gefälscht

Selbst nach DDR-Recht war das Fälschen einer Wahl verboten. Und dennoch wurden Nein-Stimmen umgemünzt. Doch die manipulierte Wahl im Mai 1989 brachte etwas ins Rollen, womit die SED-Oberen nicht gerechnet hatten

lvz.de, 2.5.2019

Reichtumsforschung

Die Reichen in der DDR

Orange-braune Kacheln im Bad, eine Miele-Spülmaschine oder das Meissner-Porzellan – diese feinen, oft versteckten Unterschiede machten Reichtum in der DDR aus, sagte Historiker Jens Gieseke im Dlf. Reich waren jedoch nicht etwa nur Politbüromitglieder, sondern auch Handwerker und Künstler

deutschlandfunk.de, 1.5.2019

Wiederentdeckte Bilder

Das war Erich Honeckers letzte große Propaganda-Schau

berliner-zeitung.de 13.4.2019

Traumatisierte DDR-Gründer

Niemals einen Fehler machen

Die Angst blieb: Andreas Petersen schildert die Spitzenfunktionäre der frühen DDR als vom erlebten Stalin-Terror seelisch deformierte "Moskauer"

tagesspiegel.de, 4.4.2019

Fabrikarbeit in der DDR

Gesichter der Arbeit

Am Fließband, bei der Betriebsfeier oder in der Pause: Günter Krawutschke fotografierte Fabrikarbeiter der DDR. Seine Fotos zeigen unverstellt ihren Arbeitsalltag

zeit.de, 16.3.2019

Sportfliegen in der DDR

Mit gestutzten Flügeln

Wer in der DDR hoch hinaus wollte, für den gab es fast nur eine Möglichkeit: Segel- und Motorflieger innerhalb der "Gesellschaft für Sport und Technik" (GST) zu werden. Denn als fliegendes Mitglied konnte man die DDR von oben sehen und bei der NVA später eine gute Laufbahn absolvieren. Doch vor 40 Jahren war es dann auch für die Flieger vorbei mit der Freiheit. Denn 1979 war das schwarze Jahr für den Flugsport in der DDR

mdr.de, 15.3.2019

Ines Geipel über unveröffentlichte DDR-Literatur

„Eine Geschichte der bislang verleugneten DDR“

Ines Geipel im Gespräch mit Ute Welty

deutschlandfunkkultur.de, 5.3.2019

Heidis Honeckerlatschen

In den großen Ferien kamen die Ostdeutschen an den Balaton. Sie aßen Melonen, schwammen nackt und sprachen vom Westen. Ungarische Erinnerungen an Sommer und Herbst 1989

zeit.de, 21.2.2019

Erinnerungen

Auch die Stasi bestellte bei Coca-Cola

Wie lief der Betrieb der Coca-Cola-GmbH in Magdeburg zu DDR-Zeiten? Antworten kennt Uwe Streuer, dessen Familie in dem Betrieb arbeitete

volksstimme.de, 13.2.2019

Hinter dem antifaschistischen Schutzwall

Alte und neue Nazis in der DDR

Der Antifaschismus in der DDR wurde im Westen immer belächelt, weil er "von oben verordnet" sei. Grundsätzlich wäre gegen "verordneten Antifaschismus" nichts einzuwenden. Wenn es denn funktionieren würde. Aber auch jenseits des antifaschistischen Schutzwalls funktionierte es nicht

heise.de/tp, 13.2.2019

Polizei in der DDR

Plötzlich demokratisch

Zehntausende DDR-Polizisten quittierten nach 1990 den Dienst. Aber die Mehrheit durfte bleiben – weil man schlicht nicht auf sie verzichten konnte

zeit.de, 10.2.2019

Verloren im „Völkermord“ – Holocaust und Erinnerungspolitik in der DDR

Mit Leichtigkeit wird heutzutage von „der deutschen Filmgeschichte“ gesprochen und dabei negiert, dass Deutschland lange Zeit geteilt war. Unsere Jahresserie „Ost/West“ sucht in der Differenz der zwei Staaten nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Filmgeschichte(n)

kino-zeit.de, 25.1.2019

Erfurter Erinnerungen

Wie ein befreundeter Arzt die Zeit der DDR angepasst und kritisch zugleich durchlebte

zeit.de, 23.1.2019


2018


Historiker Petersen über den DDR-Gründungsmythos

Blinde Flecken in der Vergangenheitsbewältigung inbegriffen

Die DDR sei auf einem „Entlastungsmythos“ gegründet worden – als Staat derer, die 1933 bis 1945 „auf der richtigen Seite“ gestanden hatten, sagte der Historiker Andreas Petersen im Dlf. Gründungserzählungen wie diese erzeugten immer auch blinde Flecken. Das gelte auch für das Bild von der Sowjetunion

deutschlandfunk.de, 30.12.2018

Märchen und Trickfilme auf Weltniveau

Das Kinderfernsehen in der DDR

Vor 60 Jahren ist im DDR-Fernsehen der beliebte "Abendgruß" auf Sendung gegangen. Das DFF-Programm für die Kleinsten, vom Märchen bis zum Trickfilm, hatte Weltniveau. Das Jugendfernsehen, für das etwas ältere Publikum bestimmt, litt dagegen unter dem politischen Auftrag und fand nur wenig Zuspruch. Nur die Jugendsendung "Elf99", die ab September 1989 lief, erreichte wirklich die Zielgruppe

mdr.de, 21.12.2018

Wer in den Westen ging

Berufsverbot für DDR-Pfarrer

Es ist ein weitgehend unerforschtes Thema: Pfarrer der evangelischen Kirche in Ostdeutschland, die einst die DDR verlassen haben, bekamen damals eine Art Berufsverbot. Ihnen wurde die Ordination entzogen. Mitgeholfen haben westdeutsche Gliedkirchen

deutschlandfunk.de, 12.12.2018

Wie die DDR auf Bus und Bahn setzte - aus purer Not

Öffentlicher Nahverkehr statt PKW-Massen: In der DDR war diese progressive Vision fast Realität

nordbuzz.de, 12.12.2018

Kirche, Kiez und Kalter Krieg

Die Rolle der Kirche in der DDR

Berlin ist die Hauptstadt der Atheisten, dort spielt die Kirche keine Rolle. Könnte man meinen, ist aber falsch. Die evangelische Kirche war in der säkularen Stadt während der deutschen Teilung unglaublich wichtig. In Ost- wie auch in West-Berlin sind wichtige Impulse zwei Kirchengemeinden zu verdanken, genauer gesagt: zwei engagierten Persönlichkeiten. Eine Reise in den Kalten Krieg mit dem Historiker Hanno Hochmuth

deutschlandfunknova.de, 2.12.2018

ANTISEMITISMUS IN DER DDR: "JUDEN KAMEN NUR AM RAND VOR"

Die DDR verstand sich selbst als antifaschistischen Staat. Aber sie war auch ein Staat, in dem zurückgekehrte Juden und Jüdinnen nicht vorkamen und Faschismus und Nationalsozialismus unaufgearbeitet blieben. Eine Geschichte die sich fortsetzt, denn auch die DDR-Forschung heute ignoriert Antisemitismus und NS-Relativierung hinter dem „antifaschistischen Schutzwall“. „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ ist ein neuer Band, der auf diese Leerstellen hinweist und Forscher*innen ermutigen will, sich mit diesem Themenfeld zu beschäftigen. Heute wird er in Berlin vorgestellt

belltower.news, 22.11.2018

Internationaler Frauentag

Schon die DDR feierte am 8. März

berliner-zeitung.de, 19.11.2018

HO - der staatliche Einzelhandel der DDR

Einkaufen war in der DDR alles andere als eine Nebensache - egal, ob es um Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs oder um hochwertige und langlebige Konsumgüter ging. Bei der Versorgung der Bevölkerung hatte das staatliche Einzelhandelsunternehmen Handels-Organisation, kurz HO, die Nase leicht vorn. Es wurde noch vor der DDR gegründet und öffnete am 15. November 1948 seine erste Filiale in Berlin

mdr.de, 15.11.2018

So wurde man ein staatlich geprüfter DDR-Dichter

Anders als der Westen bildete die DDR ihre Schriftsteller an einer eigenen Hochschule aus. Die Geschichte des Leipziger Instituts ist nun erforscht. Es gab Freiräume und Repressalien, Poeten und IMs

welt.de, 13.11.2018

Umgang mit einem kulturellen Erbe

Wo ist eigentlich die DDR-Kunst geblieben?

Wie gehen Museen, die selbst auf eine DDR-Vergangenheit zurückblicken, heute, 28 Jahre nach der Wiedervereinigung, mit Kunstwerken aus dieser Zeit um? Ein Gespräch mit Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg in Halle an der Saale

monopol-magazin.de, 30.10.2018

Die SED ließ jeden Einwanderer in die DDR

Ein unscheinbares „Merkblatt“ von 1962 gewährt Einblicke in die Migrationspolitik im Kalten Krieg. Offensichtlich sollte es potenziellen Übersiedlern die Sorge vor bürokratischen Hürden nehmen. Tatsächlich handelte es sich geradezu um eine Einladung

welt.de, 29.10.2018

Warum die DDR den Reformationstag abschaffte

Zum letzten Mal war der Reformationstag 1967 ein gesetzlicher Feiertag in der DDR. Der 31. Oktober ist der Tag, an dem Martin Luther 1517 seine Thesen gegen den Ablasshandel an das Tor der Wittenberger Schlosskirche schlug. Doch mit der Einführung des arbeitsfreien Samstags 1967 wurde der Reformationstag als Feiertag gestrichen

mdr.de, 29.10.2018

Diese Fotos zeigen das Leben arabischer Studierender in der DDR

Der palästinensische Fotograf Mahmoud Dabdoub zog 1981 für ein Kunststudium nach Leipzig. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen den Alltag seiner Freund*innen aus Algerien, Libanon oder Kuweit in den 1980ern in der DDR

ze.tt, 24.10.2018

Wählen in der DDR

Zettel falten, Schnauze halten

Was tun, wenn die Hausgemeinschaft nur geschlossen zum Wahllokal geht? Und auf dem Stimmzettel das Kästchen zum Ankreuzen fehlt? Kopfzerbrechen vor einem Wahlsonntag in der DDR

spiegel.de, 21.10.2018

Konzert in Ostberlin vor 35 Jahren

„Udo Lindenberg war der größte Star in der DDR“

Am 25. Oktober 1983 kam es in der DDR zu einem unmöglichen Auftritt: Udo Lindenberg spielte im Palast der Republik. Die DDR-Führung habe das Konzert erlaubt, weil sie glaubte, sich Lindenberg zunutze machen zu können, sagte Biograf Thomas Hüetlin im Dlf. Doch es sei anders gekommen

deutschlandfunk.de, 21.10.2018

Heavy Metal in der DDR

Erst geächtet, dann subventioniert

Als sich Heavy Metal in der DDR ausbreitete, galt diese Musik zunächst als Waffe des Feindes im Westen. Doch es entwickelte sich eine eigene Szene, an der das SED-Regime nicht vorbeischauen konnte. „Im Grunde genommen“, so Wolf Georg Zaddach im Dlf, „hat der Staat Heavy Metal subventioniert.“

deutschlandfunk.de, 17.10.2018

Vertragsarbeiter*innen in der DDR:

„Heute können sie keine Kinder mehr kriegen, weil sie kaputt sind“

Isolation, rassistische Gewalt, Zwang zum Schwangerschaftsabbruch − das erlebten Vertragsarbeiter*innen in der DDR. Rund 60.000 von ihnen kamen aus Vietnam. Drei Zeitzeug*innen erzählen uns ihre Geschichte

ze.tt, 16.10.2018

„SPORTWUNDER DDR“

Mit „Hass gegen die Volksfeinde“

Olympia 1968: Die DDR bereitete auf politischer Ebene den Aufstieg zur Sportgröße vor. Und die Mannschaft setzte den „Erziehungsauftrag“ bei den Spielen in Mexiko um

faz.net, 15.10.018

Expedition Ost

Die DDR zeigte, wie Gleichberechtigung funktionieren kann

berliner-zeitung.de, 13.10.2018

MYTHOS ADOLF HENNECKE

So schuf sich die DDR ihren „Helden der Arbeit“

Am 13. Oktober 1948 förderte der Kumpel Adolf Hennecke im Erzgebirge fast viermal so viel Kohle wie in der offiziellen Arbeitsnorm verlangt. Eine Propagandaaktion, die ihm Ruhm eintrug – und Verachtung

welt.de, 12.10.2018

Zur Frankfurter Buchmesse

Das letzte Buch der DDR

Es ist die Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990. Während am Brandenburger Tor in Berlin die Feier zur deutschen Einheit ihren Höhepunkt erlebt, erscheinen genau eine Minute vor Mitternacht die "Ostberliner Treppengespräche". Das letzte Buch der DDR

mdr.de, 12.10.2018

WIE DIE FAHRER MIT STRICKNADELN UND BÜROKLAMMERN IHR GEHALT AUFBESSERTEN Die Schummel-Tricks der DDR-Taxen

In der ehemaligen DDR war Taxifahren für Bürger ein echtes Abenteuer und für die Fahrer ein einträgliches Geschäft. Denn dank großer Nachfrage (500 Taxen in Dresden, kaum private Pkws) und veralteter Technik konnten Fahrer ihr Gehalt (ca. 350 DDR-Mark plus 150 Trinkgeld) mit Schummeleien ordentlich aufbessern

bild.de, 12.10.2018

Maestro auf dem Wahlzettel

Wie Kurt Masur im Mai 1989 zum Leipziger Stadtverordneten gewählt wurde

Dass der einstige Leipziger SPD-Stadtrat Roland Mey seine ganz besondere Sicht auf den viel gefeierten einstigen Gewandhauskapellmeister Kurt Masur hat, haben wir ja an dieser Stelle mehrfach berichtet. Manch Medium hat Kurt Masur ja geradezu zum Bürgerrechtler gemacht. Doch für Mey, der auch fürs Leipziger Bürgerkomitee aktiv war, ist Masur eine zerrissene Gestalt. Seine Streitschrift „Kurt Masur entzaubert“ wird immer dicker

l-iz.de, 8.10.2018

Wie die DDR zu einem Nobelpreis kam

Wem gehören die Nobelpreise? Den damit ausgezeichneten Wissenschaftlern, Schriftstellern und Friedenskämpfern natürlich! Der schwedische Sprengstoff-Erfinder Alfred Nobel hatte ausdrücklich verfügt, dass bei der Verleihung des von ihm gestifteten hochdotierten Preises die Nationalität keine Rolle spielen dürfe. Rankings, welches Land die meisten Preisträger hervorbringt, gibt es trotzdem. So kommt es auch, dass die DDR einen Nobelpreisträger hatte - schon 24 Jahre vor ihrer Gründung

mdr.de, 5.10.2018

Thema im Grenzlandmuseum

Westpakete für die DDR: Kaffee war der große Hit

Duderstadt/Teistungen. Wenn das West-Paket mit all seinen Köstlichkeiten eintraf, war das in den DDR-Familien jedes Mal ein Fest. Ausgepackt und verteilt wurde im Wohnzimmer und im Kreis der Lieben

hna.de, 5.10.2018

DDR-Alltag

Wie die SED zwei Brüder entzweite

In den Achtzigerjahren drang der Kalte Krieg in die letzten Winkel der sozialistischen Arbeitswelt - und hinterließ Spuren in Familien. Das bekamen auch Siegfried Wittenburg und sein Bruder im Westen zu spüren

spiegel.de, 3.10.2018

Ein Historiker über Rassismus in der DDR - was das mit den Ausschreitungen von Chemnitz zu tun hat

Der Historiker Harry Waibel erforscht seit der Wende den Neonazismus in der DDR. Sein Fazit nach der Lektüre von tausenden Stasi-Akten: Die Ereignisse von heute sind ohne die Ereignisse in der DDR nicht denkbar

stern.de, 8.9.2018

Warum so viele Ärzte der DDR den Rücken kehrten

Mangelhafte Versorgung mit Medikamenten und medizinischer Technik, geringe Bezahlung - in der DDR war Arztsein kein Zuckerschlecken. Deshalb zog es tausende Ärzte in den Westen. Der medizinischen Versorgung drohte zeitweise sogar der Kollaps. 1958 wurde den Medizinern daher untersagt, ins westliche Ausland zu reisen. Sie durften nicht mehr an wissenschaftlichen Kongressen teilnehmen, nachdem viele diese Gelegenheit zur Flucht genutzt hatten

mdr.de, 24.8.2018

Die Angst war der Kitt: Studieren in der DDR

Das Studium in der DDR war, eingerahmt von Zimmerkollektiven und Grundstipendium, ein ständiges Abwägen zwischen Anpassung und Widerspruch. Roland Jahn widersetzte sich

blogs.faz.net, 19.7.2018

Die Transportpolizei der DDR: Unterwegs für die Stasi

Die Transportpolizisten der DDR gehörten mit ihren blauen Uniformen zum Alltag in den Zügen der Deutschen Reichsbahn. Zuständig für die allgemeine Ordnung und Sicherheit, waren sie weniger für ihr freundliches als vielmehr für ihr forsches und unhöfliches Verhalten bekannt und berüchtigt. Als hauptverantwortliche Kontrollinstanz auf den Schienenwegen gehörte die Transportpolizei zum Repressions- und Überwachungsapparat der DDR

mdr.de, 17.7.2018

Schriftsteller-Ausbildung in der DDR

Sie sollten dem Sozialismus an der Schreibmaschine dienen

Katja Stopka im Gespräch mit Andrea Gerk

deutschlandfunkkultur.de, 16.7.2018

Frauenrechte in der DDR

"Es ging darum, die Frau funktionstüchtig zu machen"

In der DDR erhielt die Gleichberechtigung 1949 Verfassungsrang. Dort war das Idealbild die werktätige Frau. In die Führungspositionen stiegen allerdings Männer auf – und in den meisten Familien blieb die traditionelle Rollenverteilung erhalten

deutschlandfunkkultur.de, 27.6.2018

Proteste, Flugblätter, Knast

So erlebten DDR-Bürger den Prager Frühling

berliner-zeitung.de, 2.6.2018

Karate-Kämpfer Axel Dziersk

Der gefährlichste Mann der DDR

Karate ist im Fernen Osten fester Bestandteil der Kultur. In der DDR war Karate dagegen verboten. Zu groß die Angst des Staates, dass in der Republik Nahkämpfer leben, die etwa der Volkspolizei gefährlich werden könnten. Der Ostberliner Karate-Pionier Axel Dziersk schaffte es in den 1970er-Jahren aber, Karate sogar zu seinem Beruf zu machen

mdr.de, 1.6.2018

Bildungskooperation zwischen Vietnam und der DDR

Wie Frau Lai und Herr Binh nach Greifswald kamen

Von Greifswald und von Geologie hatten Le Thi Lai und Le Tran Binh noch nie gehört - bis sie 1969 nach Greifswald kamen, um dort Geologie zu studieren. Die Entscheidung für das Studium in der DDR traf damals die vietnamesische Staatsführung. Für die damals jungen Studierenden ein großes Abenteuer - welches bis heute wirkt

deutschlandfunk.de, 21.5.2018

NOTSTANDSGESETZE 1968

So führte die DDR den konspirativen Großangriff auf Bonn

Radikale Studenten, linke Pfarrer und Gewerkschafter riefen am 11. Mai 1968 zum Protest gegen eine Grundgesetz-Änderung für Krisenfälle. Was niemand wusste: Im Hintergrund zog die SED die Strippen

welt.de, 11.5.2018

KUNSTHÄNDLER IN DER DDR

Wie ein Wessi in der DDR zum Millionär aufstieg

Siegfried Kath machte in der DDR ein echtes Vermögen mit dem Verkauf von Antiquitäten in die Bundesrepublik. Bis er dem SED-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski in die Quere kam

welt.de, 7.5.2018

„Die Mauer war das größte Kondom“

Eine Ausstellung zeigt die „Queere Stadt- und Regionalgeschichte“ an der Uni Potsdam. Stadtverordneter Uwe Fröhlich ist ein Zeugnis, lebte in der DDR als Homosexueller. Wir haben mit ihm gesprochen

maz-online.de, 1.5.2018

Missbrauch in der DDR

Die zweifachen Opfer des DDR-Staats

Die erste Studie über den Missbrauch in der DDR zeigt, wie sehr betroffene Kinder mit ihrem Leid allein gelassen wurden

tagesspiegel.de, 17.4.2018

Prostitution in der DDR

Käufliche Liebe gab es in der DDR nicht. Jedenfalls nicht offiziell. In der Messestadt Leipzig blühte das horizontale Gewerbe dennoch. Vor allem während der Frühjahrs- und Herbstmessen lief das Geschäft glänzend. Einige der Leipziger Messe-Prostituierten gehörten zu den Spitzenverdienern der DDR. Doch auch die Stasi war oft mit von der Partie

mdr.de, 17.4.2018

Bürger, Sie marschieren!

In der DDR war unser Autor CHRISTOPH DIECKMANN Filmvorführer, weil er als Christ nicht studieren durfte. Über Leben im SED-Land

zeit.de, 16.4.2018

1968 im Osten

Wie der Prager Frühling die Menschen in der DDR in Atem hielt

Prager Frühling, Sozialismus mit menschlichem Antlitz – anrührend schöne Worte bleiben in Erinnerung von jenen Ereignissen, die vor genau 50 Jahren schwere Unruhe in den sowjetischen Einflussbereich brachten. In der DDR hielten politisch Denkende den Atem an: die einen vor Schreck, die anderen vor Faszination

berliner-zeitung.de, 11.4.2018

1968 in der DDR

Die Revolte fand in den Köpfen statt

Der Berliner Historiker Stefan Wolle schildert im Interview mit dem sonntag, welche Rolle die Ost-68er spielten und wie in der DDR Ideale und Realität kollidierten

waz-online.de, 7.4.2018

SEX IM SOZIALISMUS

„Schmusekatze“ mit marxistischer Weltanschauung gesucht

Nicht nur die Liebe zur Sowjetunion war verordnet, auch in Beziehungen, Ehe und Familienplanung mischte sich der Staat ein: Wie die DDR versuchte, das Liebesleben ihrer Bürger zu beeinflussen

welt.de, 23.3.2018

Ein Fußballfan als Staatsfeind

Wer in der DDR zu einem Bundesliga-Verein hielt, galt als Unterstützer des Klassenfeindes. Wie Wolfgang Großmann, dessen Geschichte nun als Buch erschienen ist

zeit.de, 18.3.2018

Kirche im Sozialismus

Das "Spitzengespräch" 1978 zwischen SED und Protestanten

Dieses Datum gilt als Dreh- und Angelpunkt des Staat-Kirche-Verhältnisses in der DDR: Am 6. März 1978 trafen sich Erich Honecker und Repräsentanten der Evangelischen Kirche zu einem Spitzengespräch. Welche Auswirkungen hatte es? Wer profitierte? Und wie wirkt es bis heute?

deutschlandfunk.de, 6.3.2018

DDR-Politiker vor 40 Jahren verunglückt

Als Lamberz bei Hubschrauber-Absturz ums Leben kam In der verknöcherten DDR-Nomenklatura galt er lange als Hoffnungsträger: Werner Lamberz wirkte jung, offen und aufgeschlossen. Manche handelten ihn sogar als Kronprinzen Erich Honeckers – doch am 6. März 1978 verunglückte Lamberz tödlich in Libyen

deutschlandfunk.de, 6.3.2018

Illegale Taxifahrer in der DDR

Taxis waren in der DDR Mangelware. Diese Lücke nutzten clevere DDR-Bürger aus und boten mit ihren Privatautos illegale Taxifahrten an - eine Konkurrenz für die VEB-Fahrer

mdr.de, 28.2.2018

Liebe in der DDR

Flirten unter den Augen der Partei

Flotte Schritte, heiße Blicke oder schüchterne Annäherung - der Tanzsaal war lange Zeit der Ort, den Mann oder die Frau fürs Leben zu finden. Doch dabei hatte die SED durchaus ein Wörtchen mitzureden

mdr.de, 13.2.2018

VERSORGUNGSMÄNGEL IM KREIS NORDHAUSEN VOR DER WENDE

Bonzen sollten leere Regale sehen

„Die in den Massenmedien der DDR täglich verbreiteten Erfolgsmeldungen hätten längst zum Schlaraffenland führen müssen“, spotteten Bleicheröder Hausfrauen im 40. Jahr der DDR mit Mangelerscheinungen. Ein Blick hinter Kulissen der sozialistischen Planwirtschaft...

nnz-online.de, 10.2.2018

Jens Reich über DDR-Forschung

„Wir haben ganze Revolutionen verpasst“

berliner-zeitung.de, 5.2.2018

Kritische Fotografie in der DDR

„In den Hinterhöfen fand das eigentliche Leben statt“

Harald Hauswald im Gespräch mit Timo Grampes

deutschlandfunkkultur.de, 5.2.2018

Krawczyk und die Folgen

Die DDR streitet über die Ausweisung von Künstlern und Intellektuellen

Am 2. Februar 1988 wurden Stefan Krawczyk und Freya Klier in die Bundesrepublik abgeschoben. Das Feature aus dem Jahr 1988 erinnert an Ereignisse, die vor 30 Jahren ihren Teil zum späteren Zusammenbruch der SED-Diktatur beitrugen

deutschlandfunkkultur.de, 27.1.2018

HIV in der DDR: Die Mauer als "Kondom"

Das Thema Aids erregte erstmals 1983 großes Aufsehen in der Bundesrepublik. In der DDR hatte man zu diesem Zeitpunkt von Aids und HIV kaum gehört. Auch in Sachen Aufklärung befand sich die DDR im Rückstand. Im DDR-Fernsehen wurden nur allgemeine Informationen verbreitet. Die Bevölkerung wurde damals durch das Westfernsehen aufgeklärt

mdr.de, 26.1.2018

Justiz- und Rechtssystem der DDR

Tschekisten, Prinzlinge, Anwälte

In „Im goldenen Käfig“ schreibt Christian Booß über die Stasiakten von DDR-Anwälten. Dazu ein Gastbeitrag des früheren Justizsenators von Berlin

taz.de, 21.1.2018

Honeckers letzte Reise ins Exil

Der Passagier auf Platz 13A

Einst war er der mächtigste Mann der DDR, im wiedervereinigten Deutschland stand Erich Honecker vor Gericht. Als er freikam, flog er sofort nach Chile. Für den SPIEGEL war Norbert F. Pötzl an Bord

spiegel.de, 12.8.2018

Mode selbstgemacht

Die DDR - ein Land voller Designerinnen

Auch in der DDR wollten sich junge Leute stylisch und trendy kleiden. HO-Kaufhaus und Jugendmode gaben aber nicht viel her. Selbstmachen war angesagt! Die DDR - ein Paradies für Kreative?

mdr.de, 4.1.2018

Everlasting DDR?

Die untergegangene DDR wird verdammt und verklärt. Die Echtzeit "DDR heute" nimmt den Mittelweg und richtet einen nüchternen Blick auf das, was von der Deutschen Demokratischen Republik bleibt und was länger hält als die Mauer

deutschlandfunkkultur.de, 6.1.2018

Adoleszenzforschung

Wie frei war die Jugend in der DDR?

Nach Identität suchen, Grenzen austesten: In der DDR war Adoleszenz nicht vorgesehen. Der Staat mischte sich intensiv in das Leben ihrer jungen Bürger ein

tagesspiegel.de, 4.1.2018