Videos zur Grenze




Der Schütze und sein Opfer

Flucht von zwei Jugendlichen, bei der einer der beiden erschossen wird. Erinnerung des Überlebenden und von Grenzsoldaten.

ZDF, 15.9.2015


Aktion "Ungeziefer" in der DDR

1952: Um vier Uhr morgens klingelt die Volkspolizei an den Wohnungen tausender Thüringer. Sie werden aufgefordert ihre Wohnungen und Häuser sofort zu verlassen. Über hunderte Kilometer Länge wird ein Sperrgebiet zwischen Ost -und Westdeutschland eingerichtet. Widerstand wird brutal zerschlagen. 

youtube.com, 6.22 Min.


Leben am Todesstreifen

Nur drei Kilometer liegen Pferdsdorf und Willershausen voneinander entfernt und doch war drei Jahrzehnte lang kein Besuch, kein Kontakt möglich. Pferdsdorf in Thüringen und Willershausen in Hessen trennte ein unüberwindliches Hindernis: der Todesstreifen der innerdeutschen Grenze mit Stacheldraht und Selbstschussanlagen.

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Geheimsache Mauer - Die Geschichte einer deutschen Grenze

Es war einmal die Vision einer perfekten Grenze - modern, unsichtbar, ohne Tote. Hightech statt Schusswaffen, Sperrzaun und Beton. Ihre Erfinder nannten sie Mauer 2000". Doch diese Vision wurde nie Realität. Mit diesem futuristisch anmutenden Szenario beginnt das 90-minütige Doku-Drama von Christoph Weinert und Jürgen Ast. Am 13. August 2011 jährt sich zum 50. Mal der Tag, an dem mit der Teilung Berlins die Spaltung Deutschlands und Europas vollendet und für mehr als zweieinhalb Jahrzehnte zementiert wurde.

 

Der Film erzählt aber auch, wie Menschen die Mauer persönlich erlebten, wie sie für sie arbeiteten, in ihrem Schatten lebten, sie versuchten zu überwinden: Zum ersten Mal erzählt ein ehemaliger DDR-Grenzer im Fernsehen über den Moment, als er an der Mauer schoss. Erstmals berichtet ein Oberbefehlshaber der Grenztruppen über strategische Überlegungen und von den geheimen Sitzungen des Grenzkommandos. Im Gegensatz dazu erzählen Flüchtlinge, wie sie in gefährlichen Fluchtversuchen ihr Leben für die Freiheit riskierten.Die zum Teil exklusiven Interviews in Verbindung mit den aufwendig in Szene gesetzten Reenactments zeigen auf spannende und emotionale Weise die Geschichten der verschiedenen Protagonisten, sowie die Ereignisse innerhalb der Kommandozentralen des Grenzregimes. Über Computeranimationen wird Archivmaterial in einem virtuellen Raum zum Leben erweckt, werden historische Räume rekonstruiert und wird - eingebunden in die persönlichen Geschichten - die Funktionsweise der Mauer und der DDR-Grenzsicherung greifbar. Dazu zeigt der Film unveröffentlichtes privates farbiges Filmmaterial und bislang unbekannte Dokumente des DDR-Regimes: Geheimakten zur Sicherung der Mauer und zu Planungen, wie die Mauer noch sicherer, noch perfekter gemacht werden sollte. Geheimsache Mauer gewährt einen tiefen Einblick in die innere Logik des Systems Mauer" und zeigt wie die Grenze funktionierte und was sie war - Symbol und traurige Realität des Kalten Krieges.

© DeutscheDokus2012, www.youtube.com, 31.10.2012


Der Österreichische Filmemacher Hanno Thurnher war mit Jürgen Seiner 1989 am Vorabend des Mauerfalls an der Grenze zwischen West- und Ostdeutschland unterwegs.
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Vor fast 20 Jahren fiel ein monumentales Bauwerk, das den einen als "antifaschistischer Schutzwall", Millionen anderen Menschen als Barriere gegen ihre persönliche Freiheit erschien. Jedenfalls war es eine sehr effektive Todesmaschine. Von Westen her wurde es deshalb gern als Sehenswürdigekit bestaunt. Reste von dem was Anhänger der DDR als Ausdruck sozialistischen Humanismus betrachten (Erich Mielke: "Ich liebe doch alle Menschen!") sind zum Beispiel im deutsch-deutschen Museum Mödlareuth zu besichtigen.

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Wie aktiv die Stasi in den Sperrgebieten war, ahnten die Bewohner meist nicht. Doch die Spitzel beobachteten genau, rekrutierten Mitarbeiter und besuchten sogar Predigten.

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Demo für die Erhaltung eines Erinnerungsortes

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Zeitzeugen erinnern sich nach 20 Jahren Wiedervereinigung über die Jahre mit und an der Harzer Grenze. Der Film erinnert an die Anfänge der deutsch-deutschen Geschichte.
Die Errichtung und Vervollkommnung der Grenze von einem Kuhzaun zu unüberwindlichen Stacheldrahtzäunen, Selbstschuss- und Mienenanlagen, die die Flucht in den Westen verhindern sollten.

© hipo2288, youtube.com


DDR-Grenze, Hötensleben

Wenn nachts Steinchen ans Fenster flogen, wusste Familie Huhn Bescheid. Es war wieder jemand über die Grenze in Hötensleben geflüchtet. Einmal stand sogar ein Volkspolizist im Schlafzimmer der Eltern. Kein Wunder, das Geburtshaus von Elke Huhn war das erste Haus im Westen und damit Anlaufstelle für DDR-Flüchtlinge. Das Grenzdenkmal von Hötensleben im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt gilt heute als die am besten erhaltene Grenzanlage und ist Anziehungspunkt für viele Besucher.

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© kinatv7, www.youtube.com

Kirchgemeinden im Sperrgebiet an der ehmaligen innerdeutschen Grenze hatten es besonders schwer. Über die Situation damals und 20 Jahre später berichten Kirchenälteste und Pfarrer.


Musikvideo über das Dilemma eines DDR Grenzsoldaten

In Zusammenarbeit mit jungen Dortmunder Filmstudenten

© DIESELKNECHT, www.youtube.com, 17.4.2016