Errichtung der Grenze


Zu nah an der Grenze

„Aktion Ungeziefer“: Wie penibel in der DDR Zwangsumsiedlungen ausgeführt wurden. Von Carl-Heinz Pierk

die-tagespost.de, 30.10.2018

BISHER KEINE ENTSCHÄDIGUNG FÜR ZWANGSUMGESIEDELTE

Wer an der Grenze wohnte, galt als Ungeziefer

Bis heute sind Vertriebene aus dem Sperrgebiet an der ehemaligen Zonengrenze im Landkreis Nordhausen nicht entschädigt worden. Im Juni 1952 wurden 143 Familien mit 521 Personen vom SED-Regime zwangsumgesiedelt. Manfred Neuber berichtet...

nnz-online.de, 14.4.2018

„AKTION UNGEZIEFER“

Die DDR nannte sie „Schädlinge“

Mit der „Aktion Ungeziefer“ wurden als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürger aus dem Sperrgebiet entlang der innerdeutschen Grenze entfernt. Die Vertriebenen von damals sind vergessen – und nie entschädigt worden. Ein Gastbeitrag

faz.net, 1.2.2018

Ein Dorf als stummer Zeuge

1970 verschwand das Dorf Jahrsau bei Salzwedel endgültig von der Landkarte. Dem DDR-Regime lag der Ort zu nah an der innerdeutschen Grenze

volksstimme.de, 25.1.2018

DDR-Zwangsumsiedlungen

Gedemütigt, enteignet, verjagt

Stasi und Volkspolizei vertrieben vor 65 Jahren Tausende Menschen von der innerdeutschen Grenze. Zynischer Tarnname: "Aktion Ungeziefer". Ein Dorf in Thüringen wehrte sich - bis Wasserwerfer anrollten

spiegel.de, 13.6.2017

VIDEO (5 Minuten)

Zerstörte DDR-Dörfer - Umgesiedelt und entwurzelt

Zur Sicherung der innerdeutschen Grenze wurden zu DDR-Zeiten etliche Dörfer zerstört. Die Fotografen Anne Heinlein und Göran Gnaudschun zeigen diese Orte in ihrer Ausstellung "Wüstungen" im Haus am Kleistpark

tagesspiegel.de, 10.1.2017

In Friedenszeiten vertrieben – es schmerzt

Hals über Kopf musste Familie Eggers 1952 das DDR-Grenzgebiet verlassen

nnn.de, 29.10.2016

Als die Grenze nicht mehr als ein geharkter Streifen war

Vor 70 Jahren patroullierten erstmals ostdeutsche Grenzer an der Demarkationslinie zwischen Lübeck und Hof (Bayern). Damit begann das unmenschliche Grenzregime der späteren DDR

svz.de, 29.10.2016

„Aktion Kornblume“: Der „verschwiegene“ 3. Oktober des Jahres 1961

Es war der 3. Oktober 1961, als von der Bezirksleitung der SED und der Staatssicherheit der DDR aus Schwerin heraus der Befehl umgesetzt wurde, den Grenzstreifen zur Bundesrepublik mit der Aktion „Kornblume“ zu „säubern“. 653 Bürger aus dem heutigen Landkreis Ludwigslust waren im Jahr 1961 von dieser Maßnahme betroffen. Der heutige Stadtvertreter und Stadthistoriker, Ralph Martini, gehörte als Kind zu den Zwangsumgesiedelten. In seinem Gastbeitrag über den „vergessenen 3. Oktober 1961“ berichtet er darüber

schwerin-lokal.de, 4.10.2016

Geschichte einer Zwangsumgesiedelten

Entwurzelt und enteignet

Sie sind Opfer des DDR-Regimes, doch nur wenige kennen ihr Schicksal: 12 000 Menschen wurden von der DDR 1952 und 1961 aus den Regionen an der innerdeutschen Grenze zwangsumgesiedelt. Ein Unrecht, das bis heute nicht gesühnt ist

fnp.de, 2.10.2015

Zum Anhören

"Beseitigung des Ungeziefers" nach dem Mauerbau

Aktion Festigung. Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet der DDR im Herbst 1961

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

26.9.2011