Artikel zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


Zur Aufarbeitung der Stasi siehe auch unter "Artikel zur Geheimpolizei Stasi"

Zum Stasi-Verdacht gegen Gregor Gysi
Letzter Artikel: 18.6.2016




Der SED-Diktatur droht das Vergessen

Staatssicherheit, Mauerschützen, Morde: Die Geschichte und die Folgen des DDR-Unrechtsregimes aufzuarbeiten, war der Anspruch, dem sich der Bundestag 1992 bei der Gründung der Enquête-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland" verpflichtet sah. Was ist vom "Aufräumen" geblieben?

deutschlandfunk.de, 12.3.2017

DDR-Aufarbeitung

Blick weit über die Stasi hinaus

Bei der Bewältigung der DDR-Vergangenheit steht das Gesamtsystem im Fokus. Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker erklärt, warum

volksstimme.de, 10.3.2017

Vor 25 Jahren begonnen

Der Prozess gegen den ehemaligen Stasi-Chef Erich Mielke

Als Minister für Staatssicherheit war Erich Mielke verantwortlich für den Ausbau des Unterdrückungssystems der DDR. Nach dem Mauerfall versuchten bundesdeutsche Gerichte vergeblich, ihm wegen der Stasi-Verbrechen den Prozess zu machen. Auf die Anklagebank kam Mielke wegen der Erschießung zweier Polizisten im Jahr 1931

deutschlandfunk.de, 10.2.2017

Schatten der Vergangenheit

Die Greifswalder Kirche und ihre Stasi-Verbindungen

Zu DDR-Zeit hat die evangelische Nordkirche im Kreis Pommern eng mit dem Staat kooperiert: Allein fünf Kirchenleitende waren Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi. Nach der Wende blieben sie im Amt. Bis heute tut die Kirche sich mit der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit schwer

deutschlandradiokultur.de, 29.1.2017

Die Debatte um Holm zeigt, wie desaströs die Stasi-Aufarbeitung läuft

Andrej Holm ist als Staatssekretär in Berlin zurückgetreten und hat seine Stelle als Hochschullehrer verloren. Doch ein Anlass für Genugtuung kann das nicht sein

sueddeutsche.de, 23.1.2017

DDR-Jugendwerkhof bei Burg

Mit Fotos gegen das Trauma

Mit 15 Jahren wurde Torsten Ehms in den Jugendwerkhof "August Bebel" bei Burg eingewiesen. Harte Arbeit, Propaganda und strenge Strafen prägten seine Jugend. Er kehrt mit der Fotokamera zurück, um seine Erlebnisse zu verarbeiten. Ein Porträt

mdr.de, 20.1.2017

Und die Täter genießen unbehelligt ihren Ruhestand

Hubertus Knabe kämpft gegen das Vergessen. Er leitet die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. In der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi lebt die Erinnerung an das DDR-Regime weiter. Die Erinnerung an die Opfer. Seit genau 25 Jahren haben Bürger das Recht, ihre eigenen Stasi-Unterlagen einzusehen. Für Knabe ist die Aufarbeitung damit aber längst nicht abgeschlossen

mainpost.de, 1.1.2017

Stasi-Experte Booß über Aufarbeitung

„Politisch zu punkten ist nicht das Ziel“

Dank Stasi-Überprüfung haben demokratieschädliche Seilschaften in Deutschland nie die Bedeutung erlangt wie die Oligarchen in Osteuropa

taz.de, 29.12.2016

Erinnern, verklären, aufarbeiten

Was uns die DDR-Geschichte heute sagt

Laut einer Studie erfährt jeder fünfte Schüler im Osten nichts über die DDR, jeder dritte vorwiegend Positives. In West-Schulen werde die SED-Diktatur häufiger behandelt, mit deutlich negativerer Sicht auf die DDR. Doch welche Art von Auseinandersetzung mit diesem Teil deutscher Geschichte ist gesellschaftlich gewollt?

deutschlandfunk.de, 28.12.2016

Schwierige Wiedergutmachung

Opfer von DDR-Unrecht leiden bis heute

In der DDR waren schätzungsweise 200.000 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. Die meisten leiden bis heute unter den Folgen des Unrechts: seelisch, körperlich und nicht zuletzt auch finanziell. Doch die Entschädigung mit Geld ist für viele Betroffene nur ein kleiner Ausgleich

deutschlandfunk.de, 17.12.2016

Debatte um Historie der Uni Potsdam

Aufarbeitung ohne Wenn und Aber

Der Streit um die Gründungsgeschichte der Universität Potsdam ist neu entflammt. Ehemalige Dozenten fühlen sich diskreditiert

pnn.de, 3.12.2016

Ulrike Poppe zu 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

"Wir müssen auch mit Ungerechtigkeit leben"

Das Stasi-Unterlagen-Gesetz ist weltweit einmalig: Vor 25 Jahren wurden per Gesetz erstmals die Akten einer Geheimpolizei für die von ihr Verfolgten geöffnet. Brandenburgs Beauftragte für Stasi-Unterlagen zieht eine positive Bilanz, macht aber deutlich, dass nicht jedes Unrecht aufgewogen werden kann

rbb-online.de, 14.11.2016

Ein neuer Blick auf die DDR

Horst Gobrecht: Der Gewerkschafter hat Pionierarbeit beim Umgang mit der DDR-Geschichte geleistet, in dem er den Fokus auf zwei kommunistische Dissidenten legte

freitag.de, 7.11.2016

Auszüge aus Lisa Stahls Arbeit: Die Flucht Erfurter Juden aus der DDR

Schülerin Lisa Stahl arbeitet die Geschichte der jüdischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Wir dokumentieren Auszüge ihrer Arbeit

thueringer-allgemeine.de, 6.10.2016

Gefangen im Stasi-Land

26 Jahre nach dem Ende der DDR leben viele Täter von damals unbehelligt. Die Opfer müssen damit leben

kurier.at, 2.10.2016

Trauma-Bewältigung Wir sind Kinder der Stasi

Gehorsam, Schläge, Zwang, Einsamkeit. Wenn Manuela Keilholz (56) sich an ihre Kindheit erinnert, ist da nichts Schönes. Ähnlich ergeht es ihrem Partner Gerd Keil (52). Beide wuchsen in der DDR auf, beide hatten linientreue Eltern, denen das Wohl des Staates wichtiger war als das ihrer Kinder. Zusammen kämpft das Paar gegen das Beschönigen der sozialistischen Diktatur – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/24751594 ©2016

berliner-kurier.de, 15.9.2016

Wer trägt die Verantwortung?

Vor 25 Jahren begann der erste Prozess gegen die DDR-Grenzsoldaten, die Chris Gueffroy erschossen hatten

die-tagespost.de, 12.9.2016

DDR-Aufarbeitung

Kommissions-Arbeit für den Papierkorb

Der Bundestag hat die Vorschläge eines Expertenrates zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde erst mal ad acta gelegt. In der nächsten Legislaturperiode soll das neu gewählte Parlament entscheiden, ob die Aktenbestände tatsächlich ins Bundesarchiv wandern - oder ob die Behörde mit ihren zwölf Außenstellen so bleibt wie sie ist

bayernkurier.de, 8.6.2016

Stasi forever?

Aufarbeitung Es ist Zeit für einen anderen Umgang mit den Akten. Wir können einiges daraus lernen – vor allem für die Gegenwart

freitag.de, 4.5.2016

Aufarbeitung der DDR-Geschichte

Wie die Stasi deutschen Rechtsterroristen half

Die DDR bezeichnete sich als antifaschistisch. Das hinderte die Stasi nicht daran, mit Rechtsterroristen zu kooperieren. Dabei ging es nicht nur darum, Informationen abzuschöpfen, sondern auch um konkrete Unterstützung. Neue Forschungen zeigen, dass die Stasi sogar mit Neonazis sympathisierte

tagesschau.de, 20.4.2016

Spione unter sich

So urteilte die Stasi über Ostblock-Geheimdienste

Erstmals ausgewertete Verhörprotokolle des BND zeigen, wie sich die östlichen Geheimdienste befehdeten. Mielkes MfS verachtete rumänische und andere Kollegen und wurde vom KGB vorgeführt

welt.de, 3.2.2016

"Das Kombinat der Sonderheime in der DDR"

Vom System ruhiggestellt

Zu DDR-Zeiten landeten als schwierig abgestempelte Mädchen oder Jungen in einem von vier Sonderheimen – alle lagen im heutigen Brandenburg. Sie sollten für den Staat wieder hingebogen werden

pnn.de, 2.2.2016