Artikel zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


Zur Aufarbeitung der Stasi siehe auch unter "Artikel zur Geheimpolizei Stasi"

Zum Stasi-Verdacht gegen Gregor Gysi
Letzter Artikel: 18.6.2016




Unterwegs mit einem ehemaligen DDR-Grenzsoldaten

An die Glücksmomente nach dem Mauerfall im November 1989 wird oft erinnert. Aber wie geht es jenen, die als Soldaten der DDR-Grenztruppen jeden Fluchtversuch verhindern sollten? Wie kommen sie mit ihren Erinnerungen klar? Eine Spurensuche in Mecklenburg mit einem ehemaligen DDR-Grenzsoldaten

ndr.de, 11.10.2019

Über die DDR muss weiter gestritten werden!

30 Jahre nach dem Mauerfall hat der Bundestag das Ende der Stasi-Unterlagen-Behörde beschlossen. Die weltweit einmalige Institution hat vieles zur Aufarbeitung des SED-Regimes beigetragen. Ihre Schließung darf kein Schlussstrich sein – zumal die Ost-Debatte inzwischen ganz anders geführt wird, kommentiert Markus Decker

maz-online.de, 26.9.2019

DDR-Vergangenheit

Stasikinder: "Blöd, dass es die Kindheit war"

moz.de, 13.9.2019

Roland Jahn zum Mauerfall

"Die Wegbereiter der Freiheit sind Helden"

Eine stärkere Würdigung der DDR-Widerstandskämpfer fordert Roland Jahn, Leiter der Stasiunterlagenbehörde. Die Akten zeigten die Brutalität der DDR, aber auch den Freiheitswillen

zdf.de, 4.9.2019

Aufklärer der SED-Diktatur – Karl Wilhelm Fricke zum 90. Geburtstag

Am 3. September vollendete in Köln-Dransdorf der DDR-Forscher Karl Wilhelm Fricke sein 90. Lebensjahr. Blickt man aus heutiger Sicht auf diesen ungewöhnlichen Lebenslauf, dann staunt man, mit welcher Zielstrebigkeit und Unbestechlichkeit er sich nach vierjähriger DDR-Haft zu einem der führenden DDR-Forscher entwickelt hat

tabularasamagazin.de, 19.8.2019

58 Jahre Mauerbau

Aufarbeitung von DDR-Unrecht kommt langsam voran

Heute vor 58 Jahren wurde in Berlin mit dem Mauerbau angefangen - rund 28 Jahre hat sie Ost und West getrennt. In diesen Jahrzehnten und auch schon davor geschah in der DDR Unrecht, das bis heute nicht vollständig aufgearbeitet ist. Genau dieses Ziel hatte sich aber die rot-rot-grüne Landesregierung in Thüringen am Anfang ihrer Amtszeit im Jahr 2014 auf die Fahnen geschrieben. Und zumindest teilweise Erfolge erzielt

mdr.de, 13.8.2019

Die Aufarbeitung der Aufarbeitung - Welche Zukunft hat die DDR-Geschichte?

Ein Debattenbeitrag

Die DDR-Aufarbeitung könnte nun, fast dreißig Jahre nach dem Mauerfall, beginnen, die ganze Palette der DDR-Gesellschaft und die Transformationsgeschichte miteinander verknüpft zu erzählen. Dafür plädiert der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk in seinem Debattenbeitrag

bpb.de, 24.7.2019

Akten vernichtet

Nur Müll in den übrig gebliebenen Stasi-Schnipseln?

16.000 Säcke mit Stasi-Schnipseln warten seit knapp 30 Jahren darauf, wieder zusammengesetzt zu werden. Historiker erhoffen sich davon weitere Aufklärung. Das sei alles belanglos, sagt der leitende Stasi-Auflösungsbeauftragte Heinz Engelhardt (75)

bz-berlin.de, 21.6.2019

AUFARBEITUNG DER DDR-DIKTATUR

Stasi-Überprüfung bis ins Rentenalter

Ende 2019 wäre Schluss: Danach dürfte niemand mehr auf eine mögliche Stasi-Vergangenheit überprüft werden. Das will die Regierung verhindern. Belastete Parlamentarier müssen dennoch nichts befürchten

dw.com, 12.6.2019

Generationen, Diktatur und Alltag in der DDR

Doch kein ganz normales Leben?

Die äußere Geschichte der DDR als Diktatur mit einem verbrecherischen Überwachungsapparat ist oft erzählt worden. Trotzdem beschreiben viele Menschen ihr Leben dort als angenehm, interessant und wertvoll. Es gibt keine einfache Geschichte der DDR, sondern viele Geschichten

deutschlandfunk.de, 26.5.2019

Historiker über die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit

Zu viel Stasi, zu wenig SED

Ilko-Sascha Kowalczuk im Gespräch mit Dieter Kassel

deutschlandfunkkultur.de, 15.5.2019

Henry Leide

„Auschwitz und Staatssicherheit“

Die DDR zog aus dem Antifaschismus ihre Existenzberechtigung. Laut Propaganda waren alle NS-Täter in den Westen geflüchtet, der Osten aber hatte aufgeräumt. Henry Leide widerlegt diesen Mythos und zeigt, wie die Stasi die Verfolgung von Auschwitz-Mördern hintertrieb, um im Ost-West-Konflikt zu punkten

deutschlandfunk.de, 1.4.2019

Aufarbeitung des DDR-Unrechts

Die Zukunft der Stasi-Akten

Der Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, hat ein Konzept für die Abwicklung seiner Behörde vorgelegt. Braucht es in Zukunft anstelle eines Behördenchefs also einen Opferbeauftragten? Die ehemalige DDR-Opposition ist darüber uneins

deutschlandfunkkultur.de, 20.3.2019

Diskussion

Neues Erzählen von der DDR

Welche Perspektiven braucht der Osten

30 Jahre nach dem Fall der Mauer gehen Autoren und Filmemacher neue Wege, um von der DDR zu erzählen – jenseits der Klischees von Täter, Mitläufer und Opfer. Können ein neuer Blick und eine spezifisch ostdeutsche Perspektive auf die Geschichte dabei helfen, die tiefgreifenden Unterschiede zwischen Ost und West zu überwinden?

deutschlandfunk.de, 16.3.2019

Podiumsdiskussion in Berlin

„DDR neu erzählen“

30 Jahre nach dem Mauerfall ist die Erinnerung an die DDR noch immer umstritten. Neben Opfern und Tätern müsse endlich auch der Lebensalltag der Mehrheitsgesellschaft in der SED-Diktatur beleuchtet werden, so eine Forderung bei der Podiumsdiskussion „DDR neu erzählen“ im Berliner Theater Hebbel am Ufer

deutschlandfunk.de, 14.3.2019

Schauspielerin Nadine Warmuth

Unser dunkles Stasi-Geheimnis – was geschah damals mit meiner Tante?

Die Berliner Schauspielerin Nadine Warmuth (36) forderte vor zwei Jahren für ihre Eltern die Stasi-Akten der Familie an. Heraus kam eine Tragödie. In B.Z. spricht sie darüber

bz-berlin.de, 10.3.2019

Vorwürfe gegen Dirigenten

Kurt Masur und seine Beziehung zum System DDR

Fast 30 Jahre war Kurt Masur Kapellmeister beim Gewandhausorchester in Leipzig – auch zur Zeit der DDR. Der 2015 verstorbene Dirigent war zwar weder Mitglied der SED noch inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit, doch wirft ein Leipziger ihm mehrere Verfehlungen vor

deutschlandfunk.de, 18.2.2019

Ein Tagungsband zu einem brandaktuellen Thema

Nach Auschwitz: Warum die Geschichtsforschung zur DDR sich gründlich ändern muss

Auf den ersten Blick ist das wieder so ein Buch mit schwerer Kost: 21 Beiträge von Historikern, Politik- und Sozialwissenschaftlern zu einem Thema, das einem eigentlich erledigt schien: die DDR und ihr Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus. Im Januar 2017 fand dazu eine Tagung statt – eben mit diesem eher verwirrenden Titel „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“. Hatte denn die DDR nicht ihren staatlich verordneten Antifaschismus?

l-iz.de, 23.12.2018

Stasi-Aufarbeitung zugänglicher machen

Viele Themen im Zusammenhang mit der DDR-Staatssicherheit sind nicht erforscht. Sachsen-Anhalts Aufarbeitungsbeauftragte übkt Kritik

volksstimme.de, 18.12.2018

Christen im DDR-Bildungssystem

Stockende Aufarbeitung

Wer in der DDR öffentlich als religiös auftrat, musste mit Repressionen rechnen. Oft wurden Christen Bildungschancen verwehrt. Das Unrecht soll schon seit Längerem aufgearbeitet werden – doch Politik, Kirchen und Wissenschaft werden sich nicht einig

deutschlandfunk.de, 13.12.2018

Wer in den Westen ging

Berufsverbot für DDR-Pfarrer

Es ist ein weitgehend unerforschtes Thema: Pfarrer der evangelischen Kirche in Ostdeutschland, die einst die DDR verlassen haben, bekamen damals eine Art Berufsverbot. Ihnen wurde die Ordination entzogen. Mitgeholfen haben westdeutsche Gliedkirchen

deutschlandfunk.de, 12.12.2018

DDR-Aufarbeitung

Der Markus-Wolf-Prozess – ein deutsches Dilemma

Schuldig wegen Landesverrats und Agententätigkeit: So lautet im Dezember 1993 das Urteil gegen Markus Wolf, den ehemaligen Chef der DDR-Auslands-Spionage. Für Wolf ein Ausdruck von „Siegerjustiz“, denn die DDR hatte er ja nicht verraten. Das Verfahren blieb ein deutsch-deutsches Vereinigungs-Dilemma

deutschlandfunk.de, 5.12.2018

Zwangsdoping in der DDR

Aufarbeitung unerwünscht?

Die Opfer von Zwangsdoping leiden bis heute an den Folgen: Manche Schäden tauchen erst spät auf. Auch die Kinder der Opfer sind angeblich betroffen. Doch Studien, die dies klären könnten, werden nicht genehmigt, Nachfragen nicht beantwortet

deutschlandfunkkultur.de, 2.12.2018

Aufarbeitung der DDR-Geschichte

Nach den Skandalen um die Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin ist mit rund einer halben Millionen Besuchern pro Jahr einer der bekanntesten Orte für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte. Deren Leitung wurde vor kurzem beurlaubt, nachdem jahrelange sexuelle Übergriffe gegenüber Mitarbeiterinnen öffentlich wurden

deutschlandfunk.de, 22.11.2018

Erich währt am längsten

Wie soll man an die DDR erinnern? Vielleicht ist es Zeit für einen lässigeren Blick – ohne das Unrecht zu vergessen. Wie die Nachgeborenen zu einer zeitgemäßen Aufarbeitung finden könnten

zeit.de, 9.11.2018

Mauerfall am 9. November 1989

Aufarbeitung muss sich zu Aufbereitung wandeln

Das Gedenken an den Mauerfall ist 29 Jahre danach schwerer geworden, oft wirkt es routiniert. Dabei müsste es jetzt leichter zugänglich sein

t-online.de, 9.11.2018

DDR-Aufarbeitung

Ein Konzept zur Zukunft der Stasi-Akten

Bundesbeauftragter Jahn macht Vorschläge zur weiteren Aufarbeitung der SED-Diktatur

fr.de, 9.11.2018

20 Jahre Stiftung Aufarbeitung

Den verengten Blick auf die DDR weiten

Seit 20 Jahren beschäftigt sich die Stiftung Aufarbeitung mit der SED-Diktatur in der DDR. Ihr Auftrag: „Aus der Vergangenheit lernen“. Doch es gibt auch Kritik an ihrer Art der Aufarbeitung: Mit dem Verständnis der DDR als Unrechtsstaat würden auch die Lebensgeschichten der Ostdeutschen denunziert

deutschlandfunk.de, 17.10.2018

Die DDR und ich

Wie ich meine Vergangenheit aufarbeitete

In der DDR gehörte der Schauspieler Hans-Otto Reintsch zu den „gut versorgten Kritischen“. Dann fiel die Mauer und der freischaffende Künstler war plötzlich „mehr frei als schaffend“. Bis zur Erkenntnis „Nicht der Staat. Sondern Glück, ich, Verantwortung“ war es ein weiter Weg

deutschlandfunkkultur.de, 17.10.2018

Erinnerungspolitik

DDR neu erzählen

Die meisten ehemaligen DDR-Bürger finden sich in der offiziellen Erinnerungspolitik nicht wieder. Sie reduziert das Leben in der DDR auf Täter und Opfer der Stasi. Der Historiker Karsten Krampitz plädiert für einen neuen Blick auf die DDR, ohne sie zu dämonisieren, aber auch ohne sie zu verklären

deutschlandfunk.de, 3.10.2018

Aufarbeitung von SED-Unrecht

Opfer mit Verfallsdatum?

Politische Häftlinge, die in der DDR hinter Gitter saßen, können noch bis Ende 2019 die gegen sie verhängten Urteile überprüfen und aufheben lassen. Doch dieses Recht auf Rehabilitierung soll Ende 2019 auslaufen. Ein Fehler im System, sagen Kritiker

deutschlandfunkkultur.de, 29.3.2018

Zirkeltag der Berliner Mauer

"DDR wird zu oft als Regionalthema gesehen"

28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage teilte die Mauer Berlin. Genau so lange ist sie nun schon überwunden - der 5. Februar ist ein Zirkeltag. Für Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, ist das ein Tag der Freude, aber auch des Gedenkens. Zugleich sieht sie Probleme in der Beschäftigung mit der DDR-Geschichte

n-tv.de, 5.2.2018

Matthias Sammer liest seine Stasi-Akte

Der frühere Dynamo-Spieler hatte beim Wachregiment Felix Dzierzynski unterschrieben. Jetzt erklärt er, was das bedeutet

sz-online.de, 20.12.2017

DDR-Aufarbeitung in Berlin

Die vielen Schichten des Andrej Holm

„Ich habe damals unglücklich agiert, manchmal auch einfach blöd.“ Berlins Kurzzeit-Staatssekretär Andrej Holm blickt ein Jahr nach der Debatte um seine Stasi-Tätigkeit zurück – und auf sich. Mit anderen Augen

tagesspiegel.de, 4.12.2017

Heimerziehung in der DDR

Rückkehr in den Jugendwerkhof

Renate wollte mit 17 kurze Röcke tragen, so laut wie möglich die Rolling Stones hören. Eine ganz normale Jugend war für sie in der DDR aber nicht möglich. Sie wird in den Jugendwerkhof Eilenburg eingewiesen. 45 Jahre später beginnt sie mit der Aufarbeitung

deutschlandfunkkultur.de, 5.11.2017

Aufarbeitung der SED-Diktatur

Senat soll mehr für Stasi-Opfer tun

Die Aufarbeitung der SED-Diktatur geht vielen nicht weit genug. Ein parteiübergreifender Antrag fordert vom Senat ein konkretes Konzept

tagesspiegel.de, 2.7.2017

DDR-Aufarbeitung

"Ehemalige Spitzel gehen nur selten offen damit um"

Brandenburgs neue Stasibeauftragte Maria Nooke im Gespräch über über Schuld und Empathie

morgenpost.de, 1.7.2017

Vergangenheitsbewältigung

Geschichte eines Verdachts

Ein Gutachten entlastet den Berliner DJV-Vorsitzenden von Stasi-Vorwürfen. Demnach wurde Bernd Lammel als IM geführt - ohne sein Wissen und ohne Verpflichtungserklärung. Der Vorgang sei "wenig bedeutsam". Für den Verband ist die Aufarbeitung damit beendet

sueddeutsche.de, 20.3.2017

Der SED-Diktatur droht das Vergessen

Staatssicherheit, Mauerschützen, Morde: Die Geschichte und die Folgen des DDR-Unrechtsregimes aufzuarbeiten, war der Anspruch, dem sich der Bundestag 1992 bei der Gründung der Enquête-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland" verpflichtet sah. Was ist vom "Aufräumen" geblieben?

deutschlandfunk.de, 12.3.2017

DDR-Aufarbeitung

Blick weit über die Stasi hinaus

Bei der Bewältigung der DDR-Vergangenheit steht das Gesamtsystem im Fokus. Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker erklärt, warum

volksstimme.de, 10.3.2017

Vor 25 Jahren begonnen

Der Prozess gegen den ehemaligen Stasi-Chef Erich Mielke

Als Minister für Staatssicherheit war Erich Mielke verantwortlich für den Ausbau des Unterdrückungssystems der DDR. Nach dem Mauerfall versuchten bundesdeutsche Gerichte vergeblich, ihm wegen der Stasi-Verbrechen den Prozess zu machen. Auf die Anklagebank kam Mielke wegen der Erschießung zweier Polizisten im Jahr 1931

deutschlandfunk.de, 10.2.2017

Schatten der Vergangenheit

Die Greifswalder Kirche und ihre Stasi-Verbindungen

Zu DDR-Zeit hat die evangelische Nordkirche im Kreis Pommern eng mit dem Staat kooperiert: Allein fünf Kirchenleitende waren Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi. Nach der Wende blieben sie im Amt. Bis heute tut die Kirche sich mit der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit schwer

deutschlandradiokultur.de, 29.1.2017

Die Debatte um Holm zeigt, wie desaströs die Stasi-Aufarbeitung läuft

Andrej Holm ist als Staatssekretär in Berlin zurückgetreten und hat seine Stelle als Hochschullehrer verloren. Doch ein Anlass für Genugtuung kann das nicht sein

sueddeutsche.de, 23.1.2017

Einmal Stasi – immer Stasi?

Der „Fall Andrej Holm“ und der gesellschaftliche Umgang mit der jüngsten Vergangenheit

zeitgeschichte-online.de, 10.1.2017

Stasi-Experte Booß über Aufarbeitung

„Politisch zu punkten ist nicht das Ziel“

Dank Stasi-Überprüfung haben demokratieschädliche Seilschaften in Deutschland nie die Bedeutung erlangt wie die Oligarchen in Osteuropa

taz.de, 29.12.2016

Erinnern, verklären, aufarbeiten

Was uns die DDR-Geschichte heute sagt

Laut einer Studie erfährt jeder fünfte Schüler im Osten nichts über die DDR, jeder dritte vorwiegend Positives. In West-Schulen werde die SED-Diktatur häufiger behandelt, mit deutlich negativerer Sicht auf die DDR. Doch welche Art von Auseinandersetzung mit diesem Teil deutscher Geschichte ist gesellschaftlich gewollt?

deutschlandfunk.de, 28.12.2016

Schwierige Wiedergutmachung

Opfer von DDR-Unrecht leiden bis heute

In der DDR waren schätzungsweise 200.000 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert. Die meisten leiden bis heute unter den Folgen des Unrechts: seelisch, körperlich und nicht zuletzt auch finanziell. Doch die Entschädigung mit Geld ist für viele Betroffene nur ein kleiner Ausgleich

deutschlandfunk.de, 17.12.2016

Debatte um Historie der Uni Potsdam

Aufarbeitung ohne Wenn und Aber

Der Streit um die Gründungsgeschichte der Universität Potsdam ist neu entflammt. Ehemalige Dozenten fühlen sich diskreditiert

pnn.de, 3.12.2016

Ein neuer Blick auf die DDR

Horst Gobrecht: Der Gewerkschafter hat Pionierarbeit beim Umgang mit der DDR-Geschichte geleistet, in dem er den Fokus auf zwei kommunistische Dissidenten legte

freitag.de, 7.11.2016

Gefangen im Stasi-Land

26 Jahre nach dem Ende der DDR leben viele Täter von damals unbehelligt. Die Opfer müssen damit leben

kurier.at, 2.10.2016

Sollen wir wirklich mit früheren IMs reden?

Ja, schreibt der Stasi-Unterlagen-Chef Roland Jahn – und erklärt, warum er sich mit Spitzeln von einst schon auf eine Bühne gesetzt hat

zeit.de, 28.7.2016

DDR-Aufarbeitung

Kommissions-Arbeit für den Papierkorb

Der Bundestag hat die Vorschläge eines Expertenrates zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde erst mal ad acta gelegt. In der nächsten Legislaturperiode soll das neu gewählte Parlament entscheiden, ob die Aktenbestände tatsächlich ins Bundesarchiv wandern - oder ob die Behörde mit ihren zwölf Außenstellen so bleibt wie sie ist

bayernkurier.de, 8.6.2016

Stasi forever?

Aufarbeitung Es ist Zeit für einen anderen Umgang mit den Akten. Wir können einiges daraus lernen – vor allem für die Gegenwart

freitag.de, 4.5.2016

Aufarbeitung der DDR-Geschichte

Wie die Stasi deutschen Rechtsterroristen half

Die DDR bezeichnete sich als antifaschistisch. Das hinderte die Stasi nicht daran, mit Rechtsterroristen zu kooperieren. Dabei ging es nicht nur darum, Informationen abzuschöpfen, sondern auch um konkrete Unterstützung. Neue Forschungen zeigen, dass die Stasi sogar mit Neonazis sympathisierte

tagesschau.de, 20.4.2016

Spione unter sich

So urteilte die Stasi über Ostblock-Geheimdienste

Erstmals ausgewertete Verhörprotokolle des BND zeigen, wie sich die östlichen Geheimdienste befehdeten. Mielkes MfS verachtete rumänische und andere Kollegen und wurde vom KGB vorgeführt

welt.de, 3.2.2016

"Das Kombinat der Sonderheime in der DDR"

Vom System ruhiggestellt

Zu DDR-Zeiten landeten als schwierig abgestempelte Mädchen oder Jungen in einem von vier Sonderheimen – alle lagen im heutigen Brandenburg. Sie sollten für den Staat wieder hingebogen werden

pnn.de, 2.2.2016