CD-ROM Interzone, Franz John, 1999/2000
Perspektive Todesstreifen
Im Februar 1990, als die Grenzanlage noch kontrolliert wurde, wagte sich Franz John die ersten Male per Fahrrad und Videokamera in den Todesstreifen, um das »Unberührbare« zu erfahren. Dabei interessierte ihn nicht der Blick von West nach Ost bzw. Ost nach West, sondern das, was er als »interzone« bezeichnet, der verbotene Bereich zwischen den beiden Grenzanlagen. Fast beiläufig ist aus diesem Material die vermutlich einzige komplette Dokumentation vom Abbau der Berliner Mauer entstanden.
http://i-n-t-e-r-z-o-n-e.de
Perspektive Todesstreifen
Im Februar 1990, als die Grenzanlage noch kontrolliert wurde, wagte sich Franz John die ersten Male per Fahrrad und Videokamera in den Todesstreifen, um das »Unberührbare« zu erfahren. Dabei interessierte ihn nicht der Blick von West nach Ost bzw. Ost nach West, sondern das, was er als »interzone« bezeichnet, der verbotene Bereich zwischen den beiden Grenzanlagen. Fast beiläufig ist aus diesem Material die vermutlich einzige komplette Dokumentation vom Abbau der Berliner Mauer entstanden.
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Wettlauf mit dem Mauerabriß – Bisweilen ist die Geschichte schneller als ein Fahrrad. Diese Erfahrung machte der Videokünstler Franz John, der tagtäglich auf den Drahtesel stieg, um den Abriß der
Mauer zu filmen. Es wurde zu einem Wettlauf gegen die Zeit.
Berliner Zeitung
Gegen Vergessen und Verdrängen der Diktatur in der DDR 1949 - 1989