Aufgewachsen in einem sächsischen Pfarrhaus, entschied sich Christian Führer frühzeitig für ein Theologiestudium. Neben seiner Arbeit für die Kirche setzte er sich besonders für die
Andersdenkenden in der DDR ein, die wegen ihrer politischen Überzeugungen oder ihrer Kritik am System in Bedrängnis gerieten.
Als er 1980 nach Leipzig an die Nikolaikirche berufen wurde, setzte er dieses Engagement fort.
Die Nikolaikirche war fortan „Offen für alle!“ und wurde in der DDR zum Inbegriff von Freiheit und Toleranz. Immer mehr Menschen kamen zu den wöchentlichen Friedensgebeten. Schließlich
versammelten sich am 9. Oktober 1989 über 70.000 DDR-Bürger vor der Nikolaikirche zur ersten „Montagsdemonstration“ – der Beginn der friedlichen Revolution.
Nach der Wende setzte Pfarrer Führer sein politisches Engagement fort. Er engagierte sich für Arbeitslose, verhinderte Aufmärsche von Neonazis oder protestierte gegen die Schließung
traditioneller Unternehmen.
In diesem Buch erzählt Christian Führer von den Ereignissen, die sein Leben prägten, von den Werten und Überzeugungen, die ihm wichtig
sind und von besonderen Begegnungen mit Menschen wie Michail Gorbatschow oder Desmond Tutu.
Ullstein-Verlag
ISBN 3-550-08746-2
256 Seiten mit Abbildungen
19,90 € [D] / 20,50 € [A] / sFr 35,90
Ab März 2009 im Handel
Jetzt auch als Taschenbuch für 8,95 €.
Führer, dabei gewesen 08746-2.pdf
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Juliane Brümmer, Ullstein-Buchverlage, Presseabteilung, Friedrichstr. 126, 10117 Berlin, Tel. 030 / 23456-432, Fax: 030 / 23456-445, juliane.bruemmer@ullstein-buchverlage.de
Artikel zum Buch
Christian Führer, ehemaliger Pfarrer der Nikolaikirche in Leipzig erinnert sich
friedlicherevolution.de, 2.12.2009
Gegen Vergessen und Verdrängen der Diktatur in der DDR 1949 - 1989