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Nach der Berufsausbildung zum Kellner und ein paar Jahren in dem Beruf war ich einige Jahre vollzeitlich engagiert am Raketenstützpunkt Mutlangen gegen die atomaren Massenvernichtungswaffen Pershing-II. Ich arbeite nach Studium zum Diplompädagogen mit halber Stelle als Referent für Erwachsenenbildung in der Einrichtung Neues Evangelisches Forum Kirchenkreis Moers.
Zusätzlich bin ich beauftragt mit der Arbeit an den Themen des Konziliaren Prozesses "Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung".
Die Mauer in Berlin war für mich verstörendes Symbol der Unfähigkeit, politisch für Frieden und Entmilitarisierung zu arbeiten. Ich konnte mich nie an dieses Bauwerk mit all den Informationen über Trennung von Menschen in Ost und West und erschütternden Einzelschicksalen gewöhnen. Allerdings war die Mauer für mich nie allein nur Symbol für das Leid von Menschen, sondern zugleich und besonders Symbol für je einseitige politische Interessen.
Das hat mit dazu geführt, während eigenen Engagements in der Friedensbewegung der 80er Jahre die unabhängige Friedensbewegung in der DDR nicht zu vergessen. Am 29. März 1985 war ich beteiligt an einer Demonstration in der DDR auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin (Siehe nachstehender Bericht).
Zu spüren und zu zeigen, dass die Gemeinsamkeiten der Menschen in der Friedensbewegung der beiden deutschen Staaten größer sind als behauptete Unterschiede durch Politiker. Und heute führt mein Interesse an einer differenzierten und historischen und politisch möglichst genauen Sicht mit zu dieser Seite. Im Wissen, dass ich mich immer nur annähern kann. In dem Sinne stelle ich das Internetportal online. Mit allen Chancen aber auch Grenzen, auf einer Seite Informationen zur Verfügung zu stellen für eine Auseinandersetzung aus verschiedenen Blickwinkeln.
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Am 20. Jahrestag von Friedlicher Revolution und Mauerfall wurde ich am Brandenburger Tor zur Frage interviewt, was ich vor dem Hintergrund des Anlasses der Feiern in Berlin den Menschen in China sagen möchte. Meinen Äußerungen lag das Bewusstsein zugrunde, dass es für mich in Sicherheit lebend recht einfach ist, anderen Widerstand, wenn auch kleinen, zu empfehlen. Getragen aber von der Hoffnung, dass selbst Diktaturen nicht ewig bestehen bleiben müssen.
Video-Interview mit mir NTDTV am 9. November 2009 am Brandenburger Tor. (Von 1:03 - 1:27, nach dem Gespräch mit dem jungen Ehepaar und den Bildern der Dominosteine)
NTDTV ist der einzige chinesischsprachige Fernsehsender, der von Auslandschinesen gegründet wurde und unzensierte Nachrichten sowie Fernsehprogramme produziert. Durch Satelliten, Kabelnetzwerke sowie Internet können die Programme in der ganzen Welt gesehen werden.