Videos zur Opposition in der DDR
Viele interessante Videos finden Sie auf der Seite www.jugendopposition.de in den einzelnen Rubriken. Rechts gekennzeichnet durch das Symobl eines Filmstreifens.
Engagiert in der kirchlichen Friedensarbeit
Heinz Bächer engagierte sich in der kirchlichen Friedensarbeit. Bausoldaten treffen und Friedensseminare wurden organisiert. Die Staatssicherheit hatte ein besonderes Auge auf ihn. Psychischer Druck wurde u.a. durch einen demonstrativen Wohnungseinbruch ausgeübt
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Einforderung individueller Rechte vom Staat
Stephan Bickhardt war in sehr vielen Initiativen involviert. Er erzählt von den Anfängen des Sozialen Friedensdienstes (SoFD ) mit Pfarrer Christoph Wonneberger. Die Strategie ging dabei über den reinen Protest hinaus. Es wurden Möglichkeiten gefunden, individuelle Rechte gegenüber dem Staat einzufordern
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Reinhard Bohse beteiligte sich sein Leben lang in verschiedener Form an der intellektuellen Auseinandersetzung mit der DDR. Im Herbst 1989 war für ihn die Zeit zum Handeln gekommen. Er engagierte
sich sofort im Neuen Forum und baute die Redaktionsgruppe mit auf, aus der der Forum-Verlag und die unabhängige Wochenzeitung Die Andere Zeitung (DAZ) hervorgegangen
ist.
Reinhard Bohse war bei den Herbstdemonstrationen von Beginn an dabei. Er erzählt sehr intensiv von diesen Erlebnissen
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Das Christliche Umweltseminar - Gegen die staatliche DDR-Umweltpolitik
Im VEB Braunkohlenveredlungswerk Espenhain wurden die Produktionsanlagen auf Verschleiß betrieben. Die Umweltsituation verschlechterte sich in den 1980er Jahren dramatisch. Daraufhin gründete sich 1982 das Christliche Umweltseminar Rötha. Hier wurden in nahezu wissenschaftlicher Art und Weise dem Staat die unverantwortliche Umweltbelastung vorgehalten. Doch der Staat reagierte nicht. Im Jahr 1987 gehörte Walter Christian Steinbach zu den Initiatoren der Aktion „Eine Mark für Espenhain“. Die symbolische Spende von einer Mark mit unterschriebener Spendenquittung führte zu einer DDR-weiten Unterschriftensammlung (die ansonsten verboten war) gegen die DDR-Umweltpolitik
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Opposition der Punks Anfang der 80er Jahre
Bernd Stracke gehörte zur ersten Generation der Punks in Leipzig Anfang der 1980er Jahre. Diese Subkultur hatte sich nicht nur mit der Intoleranz der Bevölkerung auseinander zusetzen. Der
SED-Staat konnte diese neue Jugendströmung überhaupt nicht einordnen und reagierte mit Überwachung, Zersetzung, Inhaftierung. Diese Repressionen führten im Umkehrschluss zur Politisierung der
Szene.
Bernd Stracke berichtet von den alltäglichen Auseinandersetzungen auf Grund des äußeren Erscheinungsbildes und von den ersten selbstorganisierten Punkkonzerten in Leipziger Wohnungen
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Flugblätter gegen die Diktatur
Das Pfarrhaus von Karl-Heinz Dallmann in Mölbis, der von der Braunkohle geschundenen Region im Leipziger Süden, gehörte wohl mit zu den meist überwachten Pfarrhäusern der Region. „Wie im Auge des Zyklons“ – ringsherum bewegt sich die Luft, nur im Zentrum ist es windstill – wurden hier viele tausend Flugblätter zu der Leipziger Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 15.1.1989 gedruckt
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Frauenkulturzentrum gegen Diktatur
Anfang der 1980er Jahre wurde Petra Lux Leiterin des Jugendkulturhauses „Jörg Schmidtchen“ in Leipzig-Schönefeld. In dieser Position hatte sie die Möglichkeit ihre Vorstellungen von Kulturarbeit umzusetzen. Vielen nonkonformen Künstlern bot sie eine Auftrittsmöglichkeit. Der Plan, ein Frauenkulturzentrum zu etablieren, scheiterte an den Verboten staatlicher Instanzen. Im Januar 1983 wurde Petra Lux fristlos gekündigt. Ihr gesellschaftliches Engagement führte sie 1989 zum Neuen Forum
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Demonstration für demokratische Mitbestimmung
Ernst Demele gehörte zu den Demonstranten, die am 15. Januar 1989 das verordnete Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zum Anlass nahmen, eine demokratische Mitbestimmung im Sinne der beiden Arbeiterführer in der DDR einzufordern. Nachdem der „Aufruf an alle Bürger der Stadt Leipzig“, der im Pfarrhaus von Pfarrer Dallmann heimlich gedruckt wurde, verlesen wurde, kam es in der Leipziger Innenstadt zu einer „Hatz“ zwischen Polizei und Demonstranten. Der Polizei gelang es jedoch nicht Passanten von Demonstranten zu unterscheiden, so dass manch Unbeteiligter die polizeiliche Gewalt zu spüren bekam
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Kultur und Konzerte gegen die Diktatur
Musik spielte in seiner Jugend eine große Rolle. Die sogenannte „Beatdemonstration“ 1965 erlebte er hautnah. Während seines Studiums in Dresden organisierte er Konzerte für den
Studentenklub. Doch Bernd Heinze wollte mehr kulturelle Events und überrumpelte die Deutsch-Sowjetische-Freundschaft (DSF). Auf diese Weise konnte er seine kulturellen Ambitionen
verwirklichen. Doch für die Regeln in der DDR war das zu viel eigenes Engagement und man entzog ihm die Verantwortung. Daraufhin ließ er sich exmatrikulieren.
Bernd Heinze besitzt ein umfangreiches Fotoarchiv zu vielen Ereignissen 1980er Jahre
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Die Aufbruchsstimmung der End-1960er Jahre lässt sich am Leben von Gudrun Jugel sehr schön nachvollziehen. Eine Jugend geht eigene Wege und nicht nur die politisch Herrschenden nehmen daran
Anstoß. In der Leipziger Innenstadt gab es verschieden Szene-Cafés, in denen eine große intellektuelle Auseinandersetzung stattfand. Legendär war das Café „Corso“. Dieses ungezwungene Leben wurde
Gudrun Jugel zum Verhängnis. Im Vorfeld der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 wurde sie mit vielen anderen aus der Szene verhaftet.
Nach ihrer Haftentlassung im Sommer 1970 lernt sie Gerulf Panach und die Klaus Renft Combo kennen. Es entstand eine intensive Freundschaft und Zusammenarbeit
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Eingaben und Mitarbeit im neuen Forum - Engagiert gegen die Diktatur
Die Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968 und wenige Monate später die Niederschlagung des Prager Frühlings waren für Rolf Sprink prägende Ereignisse, die den
Dissens zum SED-Stadt beförderten. Über die Kirche ergaben sich viele Kontakte mit Gleichgesinnten. Ab 1985 nimmt Rolf Sprink eine „brutale Erosion“ seines Umfeldes durch Ausreise in den Westen
wahr. Was ihn hielt, war das „Genießen der Spannung“.
Über das Schreiben von Eingaben fand er eine Möglichkeit, das System zu kritisieren und Rechte einzufordern.
Mit der Gründung des Neuen Forum engagierte er sich sofort. Ab Mitte Oktober war Mitglied der Redaktionsgruppe, die den Forum-Verlag aufbaute.
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Zwei der Radios, die Gerhard Schmale gebaut hat, sorgten für große Aufregung. Im Dezember 1949 wurde Stalins 70. Geburtstag gefeiert. Der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, hielt im DDR-Radio eine Lobeshymne auf den sowjetischen Diktator. Altenburger Jugendliche störten die Sendung und sprachen ihren eigenen Text durch das Radio. Gerhard Schmale wurde 1950 zu 2 mal 25 Jahren Zuchthaus verurteilt. Im „Roten Ochsen“ von Halle baute er heimlich wieder ein Radio
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Verhaftet wegen Planung des Verteilens von Flugblättern
Der Student Hans Günter Aurich wird am 26.4.1952 verhaftet. Sein Vergehen: Er besprach mit Freunden die Möglichkeit des Verteilens von Flugblättern. Wegen antisowjetischer Propaganda wird er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Bis zu seiner Amnestierung 1955 musste Hans Günter Aurich in den Kohlebergwerken Workutas arbeiten
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Die Einsamkeit des Dissidenten
Jürgen Fuchs und die Oppositionellen in der DDR
"Wer die Grenze überschritt, musste das normale DDR-Leben
hinter sich lassen." Wolfgang Templin, Roland Jahn und Esther Dischereit über Dissidenz in der DDR
friedlicherevolution.de, 18.5.2009
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© clairekohut, youtube.com
© Gruene, youtube.com
Gegen Vergessen und Verdrängen der Diktatur in der DDR 1949 - 1989
