Humanitäre Hilfe der BRD

Ein Rückblick auf die Diktatur in der DDR ist unvollständig ohne Informationen zu den humanitären Aktionen der BRD bis zum Fall von Berliner Mauer und innerdeutscher Grenze.

Meist wird in dem Zusammenhang von Häftlingsfreikäufen gesprochen, was aber der Gesamtsachlage nicht gerecht wird und nur ein Aspekt der Bemühungen der jeweiligen westdeutschen Regierung war, mit den Folgen des Unrechts in der DDR umzugehen.

 

Häftlingsfreikäufe waren ein Aspekt humanitärer Bemühungen, andere waren Familienzusammenführungen, Einsatz für bessere Bedingungen von politischen Gefangenen in der DDR in Gerichtsprozessen und Haftanstalten sowie auch Austausch von Agenten.

Burghauner aus DDR-Haft freigekauft

Dietmar Müller ist 19 Jahre alt, als er sich im August 1974 in seiner Heimatstadt Guben im heutigen Brandenburg von seiner Familie verabschiedet

Fuldaer Zeitung, 1.12.2009

DDR kassierte pro Kopf bis zu 96.000 D-Mark

Rund 400.000 Anträge auf Ausreise in den Westen von 1972 bis 1989 - Die Bundesrepublik zahlte insgesamt 2,5 Milliarden D-Mark

freiepresse.de, 13.3.2009

Freikauf: Das heiße Geschäft im Kalten Krieg

Zeitzeuge im Interview: Der frühere Staatssekretär im Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen, Ludwig Rehlinger, verhandelte einst für den Westen die Freikäufe von politischen Gefangenen aus DDR-Haft. Jetzt erzählt er, wie es damals hinter den Kulissen zuging

Super-illu.de, 14.11.2007

Selbst der Papst konnte nicht helfen

Jutta Gallus durfte ihre Töchter nach einem Freikauf aus DDR-Haft sechs Jahre lang nicht sehen. Nun stellte sie ihre Biografie vor

Der Tagesspiegel, 5.10.2006

Freigekauft vor zwanzig Jahren

Rückschau eines Betroffenen

Konrad-Adenauer-Stiftung, November 2004

Republikflucht endet im Stasi-Knast

Marietta und Eckhard Henze wurden vom Westen freigekauft

nw-news.de, 5.12.2009

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