Humanitäre Hilfe der BRD
Ein Rückblick auf die Diktatur in der DDR ist unvollständig ohne Informationen zu den humanitären Aktionen der BRD bis zum Fall von Berliner Mauer und innerdeutscher Grenze.
Meist wird in dem Zusammenhang von Häftlingsfreikäufen gesprochen, was aber der Gesamtsachlage nicht gerecht wird und nur ein Aspekt der Bemühungen der jeweiligen westdeutschen Regierung war, mit den Folgen des Unrechts in der DDR umzugehen.
Häftlingsfreikäufe waren ein Aspekt humanitärer Bemühungen, andere waren Familienzusammenführungen, Einsatz für bessere Bedingungen von politischen Gefangenen in der DDR in Gerichtsprozessen und Haftanstalten sowie auch Austausch von Agenten.
Wikipedia: Häftlingsfreikauf
Burghauner aus DDR-Haft freigekauft
Dietmar Müller ist 19 Jahre alt, als er sich im August 1974 in seiner Heimatstadt Guben im heutigen Brandenburg von seiner Familie verabschiedet
Fuldaer Zeitung, 1.12.2009
DDR kassierte pro Kopf bis zu 96.000 D-Mark
Rund 400.000 Anträge auf Ausreise in den Westen von 1972 bis 1989 - Die Bundesrepublik zahlte insgesamt 2,5 Milliarden D-Mark
freiepresse.de, 13.3.2009
Ehemaliger DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel gestorben
einestages.spiegel.de, 22.8.2008
Freikauf: Das heiße Geschäft im Kalten Krieg
Zeitzeuge im Interview: Der frühere Staatssekretär im Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen, Ludwig Rehlinger, verhandelte einst für den Westen die Freikäufe von politischen Gefangenen aus DDR-Haft. Jetzt erzählt er, wie es damals hinter den Kulissen zuging
Super-illu.de, 14.11.2007
Selbst der Papst konnte nicht helfen
Jutta Gallus durfte ihre Töchter nach einem Freikauf aus DDR-Haft sechs Jahre lang nicht sehen. Nun stellte sie ihre Biografie vor
Der Tagesspiegel, 5.10.2006
Prof. Dr. Bernd Faulenbach
pdf-Datei, 4 Seiten
Republikflucht endet im Stasi-Knast
Marietta und Eckhard Henze wurden vom Westen freigekauft
nw-news.de, 5.12.2009
Gegen Vergessen und Verdrängen der Diktatur in der DDR 1949 - 1989
