Fluchthilfe aus der DDR

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Artikel


„Tunnel 57“

Wie ein Mann aus Nübel 1964 einen Tunnel unter der Berliner Mauer grub

Hans-Jörg Bühler verhalf 57 DDR-Bürgern zur Flucht in den Westen. Jetzt wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

shz.de, 29.3.2016

Arzt aus Herleshausen nahm DDR-Abschiebehäftlinge in Empfang

Während der Zeit der deutsch-deutschen Teilung kaufte die Bundesrepublik Deutschland immer wieder Häftlinge von der DDR frei. Dr. Hans-Peter Marsch aus Herleshausen nahm sie in Empfang

hna.de 14.2.2015

Kommerzielle Fluchthelfer im Kalten Krieg

Selbstlose Helden oder Verbrecher? Von der Bundesrepublik wurden die kommerziellen Fluchthelfer offiziell geächtet – und doch heimlich unterstützt. Sie waren im Kalten Krieg diesseits und jenseits der Mauer Spielball von Politik und Geheimdiensten

br.de, 22.1.2015

Fünf Jahre vor Grenzöffnung befreit

Wahl-Haselünnerin wegen Fluchthilfe in Prager Gefängnis

Wenn Irmela Schröck – wie viele Menschen zu dieser Zeit – das vergangene Jahr Revue passieren lässt, muss sie an ein Datum denken, das ihr Leben komplett veränderte: an den 19. Dezember. An jenem Tag vor 30 Jahren wurden sie aus einem Prager Gefängnis entlassen, in dem sie wegen Fluchthilfe einsaß. Ihr damaliger Mann Hanspeter blieb weiter in Haft

noz.de, 2.1.2015

DDR-FLUCHTHELFER

"Westdeutsche Sportler wurden als Abwerber dargestellt"

Wolfgang Kremer und Werner Ufer im Gespräch mit Andrea Schültke

deutschlandfunk.de, 26.12.2014

Monate in DDR-Haft

Zwischen der DDR und der Bundesrepublik öffnen sich die Grenzen - doch für eine junge Frau aus dem Kreis Göppingen bleibt die Gefängnistür in der DDR wegen angeblicher Fluchthilfe vorerst verschlossen

swp.de, 20.12.2014

SCHWIMMER ALS DDR-FLUCHTHELFER

Brief mit verheerenden Folgen

In der Nacht vom 17. auf den 18. August 1969 schwamm Axel Mitbauer durch die Ostsee in die Freiheit. Der berühmten Flucht vorausgegangen waren Ereignisse, die bisher weitgehend unbekannt sind. 1968 hatte Axel Mitbauer Fluchthelfer gefunden. Doch die Sportler aus Essen flogen auf

deutschlandfunk.de, 14.12.2014

25 Jahre Mauerfall

„Eine Heldin war ich nicht“

Annegret Werkle-Nagel hat eines der dunkelsten Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte am eigenen Leib erfahren: Weil sie versuchte, einer Frau zur Flucht nach Westdeutschland zu verhelfen, wurde sie 1973 im Alter von 24 Jahren zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt und für zehn Jahre des Landes verwiesen

derwesten.de, 8.11.2014

Hilfe für DDR-Flüchtlinge

Gefälschte Pässe, Tunnel und viel Risiko

Bis ins kleinste Detail wurden Fluchten aus der DDR vom Westen vorbereitet. Doch Aktionen scheiterten auch, zum Beispiel an einem gefälschten Pass-Stempel. Eine Ausstellung in Berlin zeigt die Geschichte der Fluchthilfe

handelsblatt.com, 5.11.2014

Video, 2.35 Min.

Fluchthelfer erzählt über Tunnelfluchten aus der DDR

zeit.de, 9.10.2014

Intrige – wie die Stasi einen DDR-Grenzer erschoss

Bei dem Versuch, einen Fluchtversuch zu vereiteln, wurde der DDR-Grenzer Egon Schultz 1964 getötet. Erst jetzt kann ein Ermittler rekonstruieren, was damals in Berlin geschah

welt.de, 4.10.2014

„Ich habe kein Feindbild mehr“

Karl-Heinz Richter über seine Zeit als Fluchthelfer in der DDR

saarbruecker-zeitung.de, 30.9.2014

Der Chauffeur in die Freiheit

200 DDR-Flüchtlinge auf dem Weg in den Westen – in einem Cadillac

focus.de, 16.9.2014

Ein DDR-Fluchttunnel des Wunders

Eine Geschichte über einen Fluchttunnelbauer und seinen Helden

focus.de, 5.7.2014

"Überall waren Stasi, und ich hatte Angst"

Hans Ulrich Lenzlinger verhalf Menschen aus der DDR zur Flucht in den Westen. Eine Betroffene erzählt von ihrer dramatischen Flucht im Kofferraum eines Autos

lokalinfo.ch, 9.1.2013

Dinslaken

Als Fluchthelfer die eigene Freiheit riskiert

Erika und Helmut Kemper aus Walsum wollten durch Mauer und Stacheldraht getrennte Familien und Ehepaare zusammenbringen. Ein Tunnel eröffnete DDR-Bürgern den Weg in eine neue Zukunft

rp-online.de, 27.12.2012

Pfarrer Klemens Niermann und die missglückte Fluchthilfe (Teil 2)

Das Genie und der Pastor

mv-online.de, 7.11.2012

Für die Stasi war er der "Leopard"

Dank Medienpräsenz war Lenzlinger die Nummer 1 in der deutschen Fluchthelferszene. Über die Zahl seiner Fluchten gehen die Meinungen auseinander. Die Stasi sprach von 122, Lenzlinger von über 700 Personen

tagesanzeiger.ch, 30.12.2011

Das miese Image der Fluchthelfer

Fluchthelfer schmuggelten Menschen in den Westen, gruben Tunnel, verhalfen zu einem Leben in Freiheit. Trotzdem gelang es der DDR-Propaganda, das Zerrbild der „Geldgierigen“ zu verbreiten – auch in der Bundesrepublik

RP Online, 17.8.2011

„Unternehmen Reisebüro“ war DDR ein Dorn im Auge

Studierende der Freien Universität verhalfen nach dem Mauerbau Hunderten von Menschen zur Flucht

Der Tagesspiegel, 13.8.2011

Flucht über den Lastenaufzug

Bahnradsportler Jürgen Kissner nutzte einen Aufenthalt der DDR-Nationalmannschaft 1964 in Köln zur Flucht. Während er sich im Westen ein neues Leben aufbauen musste, litt seine Familie unter Strafmaßnahmen

dw-world.de, 12.8.2011

Fluchthelfer schmuggelte DDR-Bürger hinter dem Armaturenbrett

Burkhart Veigel hat hunderte DDR-Bürger über die am besten gesicherte Grenze der Welt geschleust: Hinter dem Armaturenbrett eines Cadillacs, durch Tunnel und mit falschen Identitäten direkt unter den Nasen der Grenzer hindurch. Die Stasi versuchte ihn zu entführen, die DDR-Justizministerin wollte seinen Tod. Es ist die Geschichte eines schwäbischen Medizinstudenten, der zu einem der erfolgreichsten deutsch-deutschen Fluchthelfer wurde

nachrichten.t-online.de, 12.8.2011

Fluchthilfe war auch Rache am DDR-System

Hohlbein und seine Freunde, die meisten von ihnen Westberliner Studenten, die sich zur „Gruppe Fuchs“ zusammengeschlossen hatten, harrten viele Tage des Jahres 1964 ohne Unterbrechung in ihrem Tunnel aus und gruben. „Überall lauerten Verräter“, erinnert sich Hohlbein. Im Osten wie im Westen. Denn auch die Westberliner Politik hatte kein Interesse daran, ihre sensiblen Verhandlungen über Passierscheine und andere Erleichterungen für die Menschen in der geteilten Stadt durch spektakuläre Fluchthilfeaktionen zu gefährden. Die Studenten durften kein Aufsehen erregen

rhein-zeitung.de, 4.8.211

"Schlagt doch dieses Schwein"

"Wir müssen doch was tun!" Immer wieder verurteilte Harald Beer mit Worten die Mauer, die Ost und West trennte. Wenige Wochen nach dem 13. August 1961 bot sich ihm plötzlich die Gelegenheit, einem Mädchen zur Flucht zu verhelfen. Doch dann wurde Beer selbst zum Gejagten

einestages.spiegel.de, 10.8.2010

"Es ging um alles"

Im Sommer vor 20 Jahren kehrten viele DDR-Schüler nicht mehr in ihre Klassen zurück. Ein Daheimgebliebener erinnert sich

Rheinischer Merkur, 13.8.2009

Fluchthelfer Burkhart Veigel

Alles für die Freiheit

Stuttgarter Zeitung, 12.8.2009

Interview mit dem Fluchthelfer Rudi Thurow

Fünf Jahre lang war Rudi Thurow (1937 in Leipzig geboren) Mitglied in mehreren Fluchthelfergruppen in Berlin. Am 21. Februar 1962 flüchtete er als 24-Jähriger - damals war er DDR-Grenzsoldat - selbst über die Berliner Mauer in den Westen. Planet Wissen sprach mit dem Zeitzeugen

planet-wissen.de, 28.9.2006

DDR-Fluchthilfe vom Speichersdorfer Flugplatz aus

schuetzenverein-speichersdorf.de, 24.2.2001


Audios


»Sportverräter« – Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 4.8.2010


Videos


Im Fadenkreuz - ein Feature über kommerzielle Fluchthelfer im Kalten Krieg

Für die DDR waren sie "Menschenhändler", für den Westen anfänglich idealisierte Helden, später Störfaktoren im deutsch-deutschen Annäherungsdialog: Fluchthilfe im Kalten Krieg war stets Spielball ideologischer Ränke - mit gefährlichen Folgen

ardmediathek.de, 24.1.2015

Fluchthelfer Rudi Thurow: Die Stasi wollte mich erschlagen

Rudi Thurow war DDR-Grenzsoldat, aber fliehende Menschen wollte er nicht töten, deshalb kletterte er selber über die Mauer. Von Westberlin aus verhalf er dann Dutzenden Ostbürgern zur Flucht, durch Tunnel, in umgebauten Fahrzeugen und mit gefälschten Reisepässen. Dann setzte Ostberlin ein Killerkommando der Stasi auf Rudi an… Rudi Thurow erzählt uns die Geschichte seines Lebens de.euronews.com, 7.11.2014

Eine DDR-Geschichte

Republikflüchtling und Fluchthelfer

Nach seiner eigenen Flucht im Jahr 1966 kehrt der in der DDR geborene Hartmut Richter viele Male in den Osten zurück, um Menschen in seinem Auto nach Westdeutschland zu schmuggeln. Dutzende Male geht das gut, bis er 1975 erwischt und ins Gefängnis gesteckt wird

faz.net, 3.11.2014